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    Unsere Leben können anstrengend sein und es kommt nicht selten vor, dass sich diese Tatsache auf eines meiner liebsten Hobbys – nämlich Pen & Paper Rollenspiel – auswirkt. ich erlebe nicht selten, dass Spielrunden nicht stattfinden können, weil einzelne Personen ausfallen, gerade unter der Woche. Rollenspiel ist (auch) anstrengend! Ehrlich: Das beste Hobby der Welt – Rollenspiel – kann anstrengend sein. Onlinerunden insbesondere erfordern eine Menge Konzentration, insbesondere, wenn ma

Pen & Paper mit halbleerem Akku

28. Mai 2026 um 11:34

Unsere Leben können anstrengend sein und es kommt nicht selten vor, dass sich diese Tatsache auf eines meiner liebsten Hobbys – nämlich Pen & Paper Rollenspiel – auswirkt. ich erlebe nicht selten, dass Spielrunden nicht stattfinden können, weil einzelne Personen ausfallen, gerade unter der Woche.

Rollenspiel ist (auch) anstrengend!

Ehrlich: Das beste Hobby der Welt – Rollenspiel – kann anstrengend sein. Onlinerunden insbesondere erfordern eine Menge Konzentration, insbesondere, wenn man tagsüber viele Stunden am Bildschirm gearbeitet hat, wie ich es leider bei mir beobachte. Es ist anstrengend, sich nach einem langen Tag abends nochmal auf den Weg zu einer Runde zu machen. Gerade traditionelle Rollenspiele wie zum Beispiel Pathfinder mit seinem hochtaktischen Kampfsystem kann man nicht einfach „nebenbei“ spielen, Erzählspiele erst recht nicht. Es ist nicht Konzentration allein gefordert, Rollenspiel erlebe ich als eine intensiv soziale Sache, die — je nach Runde, je nach Spiel, je nach persönlicher Situation — emotional fordernd sein kann und das bisweilen bewusst will.
Das kann an manchen Tagen zu viel sein.

Es ist komplett okay, wenn ein Termin nicht stattfindet

Ich habe solche Tage und dann setze ich einen Termin aus. Wenn aber aus diesem Grund eine Spielrunde ausfällt, bekomme ich zuverlässig ein schlechtes Gewissen. Klar: Ich weiß, dass mein Wohlbefinden wichtiger ist als ein Spiel, aber dennoch: Die anderen haben sich auf den Abend gefreut und ich bekomme damit schnell ein schlechtes Gefühl. Am Ende habe ich aber das Glück, in Runden zu spielen, in denen mit solchen Tagen gut umgegangen wird.

Ich beobachte, dass häufig Menschen mit bestimmen Eigenschaften ausfallen: Eltern, Personen mit chronischen Erkrankungen, Personen mit emotional fordernden Berufen, Leute die einfach viel arbeiten. Menschen, mit denen ich spielen will und die Teil des Hobbys, unserer Community sein sollen.

Wir kennen es alle nur zu gut: Terminfindung ist eine der größten Herausforderungen unser Hobby und jedesmal, wenn eine Termin ausfällt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Runde aus purem Terminfrust die Lust verliert und auseinander bricht. Ich möchte gern, das Leute auch an schlechteren Tagen an Spielrunden teilhaben können, wenn sie das denn wollen.

Fakt ist: Spielrunden leiden unter Ausfällen und Abmeldungen. Ich kann definitiv die Motivation hinter strengen bis drakonischen Anwesenheitspflichten verstehen — „Wer zweimal in Folge nicht erscheint, ist automatisch raus“ oder ähnlich — aber die Lebensrealitäten vieler Menschen machen diese Art von Vorhersehbarkeit und Termintreue unmöglich. Mir ist wichtiger, mit Menschen zu spielen, die ich mag als mit Menschen, die funktionieren wie Uhrwerke. Aber es ist wichtig, dass kein Frust aufkommt.

Voraussetzungen für gute Spielrunden schaffen

Pen & Paper Spielrunden schaffen eine intensive soziale Situation, die von den Spieler*innen eine Menge Aufmerksamkeit, Flexibilität und Denkarbeit erfordert. Wir lassen uns bewusst darauf ein, mit immer neuen herausfordernden Situationen konfrontiert zu werden – das ist das Spiel.

Ich setze voraus, dass die üblichen Voraussetzungen für eine gute Spielsitzung getroffen wurden:

  • Sicherheitsmechanismen sind bekannt und wurden eingesetzt
  • Alle fühlen sich willkommen und werden gehört
  • Alle am Tisch haben sich dazu entschlossen, gemeinsam zu spielen und haben sich auf ein passendes Spiel geeinigt
  • Alle am Tisch haben sich auf einen Spielstil und eine Spielstimmung verständigt
  • Allen sind die Spieltermine wichtig.
  • Alle wissen, dass es in Ordnung ist, wenn jemand aus unterschiedlichsten Gründen ausfällt. Niemand muss sich rechtfertigen. Auch nicht, wenn das während des laufenden Spiels vorkommt.

An manchen Tagen könnte es aber dennoch nicht für alle am Tisch passen:

  • Man hat einfach nicht die Energie, sich über Stunden zu konzentrieren
  • Die Spielstimmung passt heute nicht. Manche Tage sind nicht der richtige Zeitpunkt für düstere, hoffnungslose Spielwelten, zu anderen Zeiten ist man nicht in der Laune für allzu viel Albernheiten.
  • Es gibt Tage, da ist man gern lediglich dabei, aber will vor allem zuhören und persönlich nicht so gefordert werden. Das „Spotlight“ zu bekommen und im in der Folge zeitweise im Mittelpunkt zu stehen – das fühlt sich nicht jederzeit für alle gleich gut an. Bisweilen fühlt es sich überhaupt nicht gut an. Das sind alles gute Gründe, einen Termin ausfallen zu lassen und das zu tun ist nicht selten richtig. Aber gibt es nicht Möglichkeiten, die Anforderungen einer Spielrunde anzupassen und trotzdem eine gute Zeit miteinander zu haben? Tipps aus der Community Ich habe vor einer Weile über meinen Mastodon Account um Vorschläge gebeten, wie Andere in solchen Situationen vorgehen. Es gab höchst unterschiedliche Antworten, die ich hier versuche zusammenzufassen:
  • Alternative Spiele oder Aktivitäten vorplanen, damit man auf jeden Fall in Unterbesetzung zusammen Spaß hat, Rundenausfälle sollten möglichst verhindert werden.
  • Einen übersichtlich(er)en oder vereinfachten Charakterbogen verwenden
  • Ein weniger forderndes Genre verwenden (Die World of Darkness, Spiele wie Delta Green und das Genre Dark Fantasy sind klassische Beispiele für potentiell belastende Inhalte)
  • Anforderungen an Regel- und Settingkenntnisse möglichst niedrig halten
  • In Onlinerunden mehr Kopfrechnen und „von Hand“ würfeln anstelle automatisierte Charakterbögen zu verwenden, um Abwechslung zu bekommen
  • In Onlinerunden möglichst Automatisierungsfunktionen verwenden, um Kopfrechnen zu vermeiden und Anforderungen an die Konzentration zu erleichtern
  • Regelleichtere Spiele verwenden, dann wird weniger Wissen vorausgesetzt und man kann Probleme im Dialog klären
  • Regelintensive Spiele verwenden, dann gibt es für viele Situationen eine klare Vorgehensweise und weniger Diskussionen
  • Visualisierungshilfen wie Miniaturen, Handouts, Karten
  • Die Spielleitung sollte zwischenzeitlich zusammenfassen, was der aktuelle Stand ist. Es ist für viele Spielende unangenehm zu fragen, was gerade los ist.
  • Die Spielleitung sollte mögliche Handlungsoptionen vorschlagen
  • Online nicht mehr als 2 bis 3 Stunden Spieldauer ansetzen, nicht mehr als 3 Mitspielende plus SL
  • Alle 45 bis 60 Minuten Pausen machen (insbesondere in Onlinerunden)
  • Episodenhafte Inhalte und weniger epische Storylines, deren Kenntnis vorausgesetzt wird
  • Aufgaben wie Initiative verwalten, Regeln nachschlagen, Pausen timen werden auf verschiedene Personen verteilt
  • In großen Runden mit unvermeidlichem „Leerlauf“ leise Beschäftigungsmöglichkeiten überlegen, die dich im Gegensatz zum Smartphone nicht total ablenken — bring dein Strickzeug oder deinen (leisen) Rubikwürfel mit!

Ich war nicht überrascht, dass sich manche Vorschläge direkt widersprechen. Leute sind unterschiedlich, Spielrunden sind unterschiedlich. Wichtig ist in allen Fällen, dass über Sachen geredet werden kann.

Meine Vorschläge

  • Die Spielleitung sollte nicht zu viel vorbereiten, sondern aus meiner Sicht gerade so viel, damit sie sich sicher fühlt. Ein Zuviel fühlt hier nicht nur zu enormen persönlichen und zeitlichen Aufwand, sondern weil unweigerlich nur ein Teil der vorbereiteten Inhalte am Spieltisch stattfindet, kann solches Vorgehen schnell zu Frust führen.
  • Nachfragen, ob eine andere Mitspieler*in zustimmt, wenn ihre Spielfigur/Charakter in eine Situation einbezogen wird. Consent is King, auch im Rollenspiel.
  • Die SL kann in sich abgeschlossene Episoden einplanen, an deren Ende die Gruppe am Einstiegsort für den nächsten Termin bereitsteht. Möglichkeiten sind Rückblenden in frühere Zeiten („Flashbacks“), überraschende Zeitreisen… je nach Genre ist da einiges möglich.
  • Knabberzeug und Getränke organisieren. Am besten Gemüse, Obst oder Nüsse, möglichst kein Alkohol. Durch Kopfarbeit wie Rollenspiel ist man schneller unterzuckert als erwartet und die Konzentrationsfähigkeit leidet.
  • Zu Beginn nicht sofort anfangen, sondern ein wenig plaudern und alle richtig ankommen lassen. Abfragen, wie sich alle in der Runde aktuell fühlen. Auf Grundlage dessen die Runde anpassen — evtl. mehr Pausen einplanen, Spieldauer verkürzen.
  • Karteikarten oder wiederverwendbare Plastikkarten verwenden, um NSC-Namen und andere Begriffe schriftlich festzuhalten und für alle sichtbar zu machen. Wir haben in einer Runde zu diesem Zweck ein riesiges Whiteboard dafür!
  • Eine Onlineplattform wie ein Wiki oder ein spezialisiertes Portal verwenden, um Spielzusammenfassungen, Informationen zu Spielwelt wie Lokalitäten oder NSC festzuhalten. So ist es leichter, auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Ablenkungsfaktoren wie Hintergrundmusik vorher besprechen. Was einige „immersiv“ finden, empfinden andere als ablenkend bis nervtötend.
  • Handouts kosten nicht allein der Spielleitung einigen Mehraufwand, können den Spielablauf nachhaltig ausbremsen. Ich würde sie wohldosiert einsetzen.
  • Wenn das Smartphone dringende Aufmerksamkeit erfordert, in der Runde klären, wie damit umgegangen wird (Kurz den Raum zum telefonieren/schreiben verlassen etc.)
  • Feedbacksysteme zum Abschluss wie „Stars & Wishes“ verwenden
  • Termine sollten eingehalten werden, natürlich. Absagen sollten so zeitig wie möglich stattfinden. Wichtig ist mir, dass das Spielende eingehalten wird. „Wir sind gerade im Endkampf, wir bleiben doch noch eine Stunde, ok?“ baut Druck auf, zuzustimmen um nicht „die Runde zu sprengen“. Mögliches „Überziehen“ sollte möglichst früh, spätestens zu Beginn des Termins thematisiert werden.
  • Es gibt Regelwerke, die gut an wechselnde Anzahl von Spielenden angepasst werden können — dazu gehören Werke aus dem eher traditionellen Rollenspiel wie 13th Age, neuere OSR-Derivate wie die „Oddlikes“ wie Electric Bastionland, aber auch Spiele mit starken erzählerischen Aspekten wie Fate.

Und ihr?

Es fühlt sich bisweilen wie ein kleines Wunder an, wenn eine Rollenspielrunde regelmäßig und über längere Zeit zusammenkommt. Mich würde sehr freuen, wenn wir mehr kleine Wunder für möglichst viele Leute möglich machen!
Mich würde interessieren, welche von den genannten Ideen für euch sinnvoll ist und insbesondere, wie ihr eure eigenen Runden an die ständig wandelnden Lebenssituationen der Mitspielenden anpasst. Schreibt es doch gern in die Kommentare und ich aktualisiere den Artikel später mit euren Beiträgen.

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  • Moonmoth.de ist nun „richtig“ auf Bluesky
    Das Blog ist nun auch direkt an Bluesky angebunden und – hey, wenn ihr mögt, folgt doch direkt @moonmoth.de. Ich würde mich freuen. Meine Hauptplattform bleibt weiterhin das Fediverse. Die @moonmoth.de.web.brid.gy Umleitung werde ich mittelfristig abschalten.
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  • Blogparade: Das Versauen von Rollenspielrunden als hehre Pflicht
    Der von mir geschätzte Herr Bartimäus hat zu einer weiteren dieser mir höchst suspekten Blogparaden aufgerufen und kann ich mich dem Ruf der Würfellustbarkeit entziehen? Nein, das ist nicht denkbar.Er hat sich ein Thema ausgesucht, zu dem ich einiges zu sagen hätte, denn ich will so unbescheiden sein, mich als erfahrenen Spielrundenruinör zu bezeichnen: „Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.“ Ich als geprüfte Fachkraft will gern einige hilfreiche Ratschläge aus meinem Jahrzehnte

Blogparade: Das Versauen von Rollenspielrunden als hehre Pflicht

20. Mai 2026 um 18:14

Der von mir geschätzte Herr Bartimäus hat zu einer weiteren dieser mir höchst suspekten Blogparaden aufgerufen und kann ich mich dem Ruf der Würfellustbarkeit entziehen? Nein, das ist nicht denkbar.
Er hat sich ein Thema ausgesucht, zu dem ich einiges zu sagen hätte, denn ich will so unbescheiden sein, mich als erfahrenen Spielrundenruinör zu bezeichnen: „Drei Dinge, die mir jede Rollenspielrunde versauen.“

Ich als geprüfte Fachkraft will gern einige hilfreiche Ratschläge aus meinem Jahrzehnte alten Erfahrungsschatz dazu beisteuern, wie sehnlich erwartete Spielrunden im Keim erstickt, jahrelange Kampagnen zu einem jähen Ende gebracht und verheißungsvolle OneShots einen beklagenswerten Verlauf nehmen. Ich kann keine Garantie dafür übernehmen, dass die folgenden Ratschläge jede Runde nachhaltig versauen werden, aber diese hier habe ich für euch persönlich ausprobiert und kann für ihre Wirksamkeit bürgen:

  1. Berate die Spielrunde eingehend und bereichere sie mit deinem unerschöpflichen Wissensschatz. Welche Runde schätzt es nicht, wenn sie von dir neue Informationen erhält? Wenn du eine Regel besser verstanden hast, teile sie mit – zwar mag die Runde für ungeschulte Beobachter gut funktionieren, aber du weißt es besser: Sie machen das nicht korrekt und diesem Umstand muss Abhilfe geschaffen werden – das zu tun, ist deine Aufgabe, nein: Deine heilige Pflicht. Sie werden zwar murren, sie werden mit bleiernem Schweigen reagieren, die Runde mag die letzte sein oder du magst aus unerfindlichen Gründen beim nächsten Termin nicht eingeladen werden: Aber du hast getan, was du tun musstest. Gute Arbeit.
  2. Verhindere regelmäßig wiederkehrende Termine mit all deiner Macht. Freund*in, die Doodle-Abfrage und all ihre datenschutztechnisch weniger bedenklichen Nachfolgerinnen sind deine Verbündeten. Vermittle den Eindruck, dass eine Rollenspielrunde wirklich nur dann stattfinden kann, wenn wirklich gar nichts anderes anliegt, dass eine unter erheblichem Aufwand vorbereitete Runde einfach nichts von Wichtigkeit ist. Wenn man auch spontan ein Stück Kuchen essen kann, wenn man gerade in diesem Moment doch lieber auf dem Sofa sitzen kann oder ein bisschen telefonieren oder sich ansonsten bedauerlichen, hier aber unserer heiligen Mission dienlichen Apps wie dem boshaften TikTok hinzugeben: Gute Gründe, auf keinen Fall der unwichtigsten aller Freizeitaktivitäten nachzugehen: Rollenspiel. Erwartbare wiederkehrende Termine schaffen im schlimmsten Fall eine Regelmäßigkeit, die der Rollenspielverhinderung schnell im Wege stehen kann und verhindern die Glückseligkeit, die nur eine langwierige Termindiskussion an einem Wochentag um 23 Uhr euch schenken kann. Deine Gruppe hat diese Form der Zuwendung verdient.
  3. Überrasche deine Gruppe mit unerwarteten Besonderheiten deiner Runde. Es ist nicht anzuraten, genau das zu spielen, was deine Mitspieler*innen erwarten. Sie könnten sich sonst langweilen und sich in Sicherheit wiegen – deine Aufgabe ist es, derlei Empfindungen schon in der ersten Sitzung zu verhindern. Es ist also anzuraten, sie mit neuen Regelwerken zu überraschen: Spiel Malmsturm, aber nicht mit diesen lästigen Fate-Regeln, die dich immer genervt haben, sondern nimm deine eigene PBTA-Variante. Nimm nicht das aktuelle D&D, sondern eine ältere Edition, mit der du dich besser fühlst. Ganz wichtig: Die Gruppe darf erst davon erfahren, wenn sie das erste Mal zusammenkommt. Andernfalls wird der Effekt abgemildert und das können wir nicht zulassen – habe Geduld und lass die Gruppe sich mit falschen Erwartungen eingehend auf die Runde vorbereiten.
    Bonusrunde: Eine weitere Variante ist es, ein Spiel soweit durch eigene, im Vorfeld nicht bekanntgegebene Hausregeln abzuwandeln, die du bereits entwickelt hattest, bevor du das Spiel jemals an den Tisch gebracht hast. Es fühlte sich beim Lesen einfach nicht richtig an und du wirst deine Gruppe unzweifelhaft Gutes tun. Bestenfalls ergreifen die Mitglieder die Flucht, bevor ihr mit dem Spiel beginnen könnt. In diesem Fall kannst du über alle Maßen stolz auf dich sein: Du bist auf dem besten Weg, ebenso wie ich eine Fachkraft des Rollenspielruinierens zu werden und du hast der geliebten (vermutlich ehemaligen) Spielrunde geholfen, an ihrer mentalen Flexibilität zu arbeiten. Sie werden dich niemals vergessen und sanft lächeln, wann immer sie sich an dich erinnern.

Ich bin außer mir vor Verzückung darüber, wenn ich euch (und Barti) ein Stück weit auf den einzig richtigen und heiligen Weg bringen konnte: den der Verhinderung unterhaltsamer Rollenspielrunden. Lehrgänge mit Zertifikat biete ich auf Nachfrage an (Preise auf Anfrage. Das wird nicht billig, soviel kann ich hier schon verraten. Aber es lohnt jeden Cent.)

Nichtsdestotrotz arbeite ich bereits eine Weile an einem längeren Artikel zu dem seltsamsten aller Themen: Wie man Rollenspiel angenehm für alle Beteiligten machen kann. Ihr werdet euch womöglich die Frage stellen, wie um alles in der Welt ich auf diese absurde Idee kommen konnte und ich muss sagen: Ich habe keine Ahnung. Nächstes Mal mehr.

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