Lese-Ansicht

Das Poster der Dracon 18

Hallo zusammen!

Heute ganz ohne große Worte: Das Poster zur Dracon 18 ist fertig!

Der Kenner erahnt es schon – wir haben uns dieses Mal stark vom Poster zu Casino Royale vor inzwischen 20 Jahren (warte, was?!) inspirieren lassen – und ich finde, es ist wie immer sehr cool geraten.
Das Poster ist ja immer so ein bisschen das Sonder-Gimmick meines Mitorganisators Lars‘ – dieses Jahr sogar mal wieder im Bild – und mir. Jedes Jahr ein anderes Genre, ein anderes Arrangement, ein angepasstes Logo – und immer der Würfel im Bild.

Wer alldieweil mehr zur Dracon, der kleinen und sympathischen Pen&Paper-Convention in der Eifel erfahren möchte, der wird auf der offiziellen Webseite fündig … zumindest schon mal so halbwegs, wie immer werden die konkreten Infos nach und nach noch von uns beigefüttert.

Auf jeden Fall steigt sie von 09. bis 11. Oktober 2026, und wird wie immer eine ganz klassische Con alter Schule: Keine Panels, keine Verkaufsstände, dafür aber Spielrunden, Spielrunden, Spielrunden. Und wie in jedem Jahr locken wir mit einer Tee- und Kaffeeflat, frisch gekochtem Essen und frisch gebackenen Waffeln – und mit (im Eintritt inbegriffenen) Schlafplätze vor Ort (solange der Vorrat reicht; bisher reichte er aber immer).

Und wen eigentlich nur die Poster interessieren – der findet nach wie vor all unsere Würfelmotive aus inzwischen vielen, vielen Jahren alle gesammelt ebenfalls auf der Webseite.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Dracon 18 hat einen Termin – und ein Poster

Hallo zusammen! Es ist soweit – die Dracon 18 hat nicht nur ihren Termin, sondern auch direkt ihr Poster! Wir haben uns dabei ein wenig vom 20-jährigen Jubiläum der Verfilmung von Casino Royale inspirieren lassen – und haben definitiv unseren Spaß gehabt!Ich hoffe, euch gefällt es auch! Die wichtigsten Eckpunkte: Die Dracon 18 steigt – [...]

Der Beitrag Die Dracon 18 hat einen Termin – und ein Poster erschien zuerst auf Die DORP.

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Allerlei: Die Vollendung von Dingen

Hallo zusammen!

Es ist gerade ein wenig ruhiger hier, doch wie so oft liegt das vor allem daran, dass mein Fokus derzeit an anderen Stellen gebunden ist. Etwas, was aber so langsam wirklich beginnt, sichtbar Früchte zu tragen.

Der Reihe nach:

Tänze von einst, 2. Edition ist lieferbar

Es ist vollbracht! Eine ganze Schar wilder Helfer:innen hat dazu beigetragen, dass ich es endlich ansagen kann: Tänze von einst ist in seiner 2. Edition lieferbar.
Es ist im Grunde die inzwischen vierte Inkarnation dieses Buches: Vom Tanzball-exklusiven Das Tanzbuch 2016 zum preisgünstigen Tänze von einst, weiter über das erneut Tanzball-exklusive Das Tanzbuch 2022 zum flammneuen Tänze von einst, 2. Edition.
Insgesamt kann man sagen, dass dieses Buch sicherlich ein ‚lebendes Projekt‘ darstellt und in einem ewigen Verbesserungsprozess stetig wächst. Für die nächsten Jahre aber stellt dieses neue Taschenbuch definitiv die bislang ausgereifteste Auflage dar.
Inzwischen sind über 75 Tänze darin enthalten – die komplette Liste könnt ihr hier aufgeführt sehen –, was gegenüber der 49 Tänze in der 2016er-Ausgabe schon ein immenser Zuwachs ist.
Aber mehr noch: Viele Beschreibungen wurden überarbeitet, sowohl um Fehler auszumerzen als auch einfach Erklärungen zugänglicher und einfacher zu gestalten. Außerdem haben viele der Tänze inzwischen zusätzliche Tipps und Hinweise erhalten, geschöpft aus nun auch schon 16 Jahren Vereinspraxis.
Es ist mit 14 Euro ein Stückchen teurer geworden als die erste Auflage, aber das ist fürchte ich unausweichlich der Zeit geschuldet, in der wir leben.

Kleine Helden ist ebenfalls erschienen

Wer lieber etwas belletristisches von mir lesen möchte, der findet meine Kurzgeschichte Schlafmütze neben einem großen Wurf weiterer Texte von tollen Autor:innen im inzwischen offiziell erschienen Kleine Helden.
Das Buch ist ab sehr, sehr fairen €24,90 direkt bei den Kleinen Helden erhältlich, aber auch über den Buchhandel zu beziehen. Es bietet 42 sehr kurze Kurzgeschichten – „von humorvollen Eskapaden und packender Spannung bis hin zu nachdenklichen, mutigen und überraschend tiefgründigen Momenten für alle Freunde des Fantastischen“, um den Shop-Text zu zitieren.
Neben mir findet man in dem Buch unter den Autoren noch Namen wie Andreas Melhorn, Bernd Perplies, Christian Endres, David Grade, David Grashoff, Malte aus dem Siepen, Moritz Mehlem, Oliver Hoffmann, Ralf Sandfuchs, T.S. Orgel, Thomas Finn und Thomas Römer, und natürlich die zauberhaft-knuffigen Illustrationen von Laura aus dem Siepen.

Der Pakt der Weißen Nächte ist geschlossen

Dann ist der Pakt der Weißen Nächte tatsächlich endlich zu den Testleserinnen raus. Viel, viel später als gedacht, aber das Buch ist auch wirklich ein erzählerisch komplexes Projekt geworden; weit komplexer als anfangs geahnt.
Es ist auch mal geschmeidig zweieinhalb mal so lang wie Das letzte Kind von Kaltenstein; aber ich glaube es ist wirklich gut geworden. Natürlich ist es zuvorderst ein Horror-Roman, aber ich glaube ich habe bzw. das Buch hat auch generell ‚etwas zu sagen‘.
Wir werden herausfinden, ob meine getreuen Leserinnen das auch so sehen … und irgendwann in der zweiten Jahreshälfte werdet ihr euch dann auch selbst davon ein Bild machen können.

Meine letzte eigene Durchsicht auf Papier war auch nicht unbedingt … gnädig gegenüber meinem eigenen Text, aber jetzt fühlt es sich geschliffen genug an für Augenpaare, die nicht mein eigenes sind.

Zwei DORP-Bücher sind wieder lieferbar, und ein ganz Neues naht naht

Ganz kurz nur ein Service-Hinweis: Die Ringbuch-Fassung unseres Community-Kochbuchs Kochen für die Meute und Markus Heinens Death in the City of Angels sind inzwischen endlich stabil überall im Buchhandel verfügbar. Das hat sich aus diversen Gründen immer mal als Problem erwiesen, aber nun ist das geklärt.
Die Ringbuch-Fassung ist inhaltlich und preislich 1:1 identisch mit der regulären Ausgabe, nur halt … na ja, ein Ringbuch. Liegt toll flach auf der Küchenzeile und all sowas.
Markus‘ Büchlein hingegen ist ein FATE-Abenteuer, bei dem ich allerdings „nur“ das Layout beigetragen habe.

Mehr oder weniger mein nächstes, kleineres Schreibprojekt wird auch tatsächlich dann mal wieder ein DORP-Werk werden. Im Kreis der Familie ist ein 5E-Abenteuer, das aber im Grunde mit jedem Fantasy-Rollenspiel funktionieren dürfte und das ich plane, sowohl (wie immer bei der DORP) als kostenlose PDF zu bringen als auch als Druckausgabe.
Idealerweise schreibe ich das jetzt im Juni und bring‘s dann auch direkt raus, während der Pakt der Weißen Nächte eh gerade testgelesen wird. So der Plan.

… und Fotos!

Zum einen haben wir letzte Woche das Posterfoto für die Dracon 18 aufgenommen – das Poster dürfte im Laufe des Juni veröffentlicht werden. Ihr habt aber natürlich dennoch die Freiheit, euch den 09. bis 11. Oktober 2026 schon mal für die kleine und sympathische Pen&Paper-Con in der Eifel zu notieren. Für heute soll an dieser Stelle hingegen ein Foto reichen, dass mich bei der Aufnahme/Inszenierung des Motivs zeigt – quasi der Gegenschuss aus Modell-Perspektive als Teaser.

Zum anderen ist es vermutlich mehr der Vollständigkeit halber zu nennen – aber die Fotos zu unserem Vereinsball 2026 sind auch bearbeitet und an die entsprechend Verantwortlichen übergeben.

Und der Rest?

Was hier jetzt noch gar nicht auftaucht, das ist mir bewusst, sind die ganzen Multimedia-Projekte, die auch noch bei mir im Ofen liegen. Morold und die Karte von Carthagena, Laudate, Hallo Anne etc.
Ich hoffe tatsächlich, mich um all das mal so über Sommer und Herbst hinweg kümmern zu können. Wegen des Hörspiels Hallo Anne treffen Gérard und ich uns eh morgen mal wieder für die Planung nächster Schritte, aber für all die Filmprojekte ist – spätestens wenn Im Kreis der Familie noch erledigt ist – nun endlich auch die Luft da, um sich mit Fokus drauf zu stürzen.

Es wird tatsächlich.
Es wird.

Viele Grüße,
Thomas

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Savage Worlds – Monster, Mythen, Kreaturen – Artificial Life

Das nächste Kapitel in unserer obskuren Reihe für Savage Worlds nimmt sich all jene Spielarten der künstlichen Wesen vor, die gemeinhin als Roboter, Androiden, Automaten, Cyborgs oder wie auch immer bezeichnet werden. Seien sie nun Reagenzglasgeburten der Alchemie, vollkommen künstlich erschaffene, mechanische Wesen oder eine Verschmelzung aus Wissenschaft und Magie. In Markus Heinens viertem Teil seiner Reihe Savage [...]

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Das wird 2026

Hallo zusammen!

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Ich hatte eine Menge Pläne für das zurückliegende Jahr und es ist völlig fair zu sagen, dass vieles davon am Ende bisher nicht erschienen ist. Da gibt es viele Detailgründe für, aber vor allem einen übergreifenden Zusammenhang: Ich will’s halt gut machen.
Der grenzenlose Vorteil meiner Privatprojekte – von meinen Romanen bis zu DORP-Downloads, von meinen Filmprojekten bis zu diesem Blog – ist ja, dass nix davon die Miete zahlen muss. Das heißt nicht, dass ich nicht dennoch bestmögliche Werke abliefern will, aber in gewisser Weise heißt es umgekehrt, dass ich bestmögliche Werke abliefern kann.
Denn hier jagt mich niemand und klar, beispielsweise Der Pakt der weißen Nächte ist jetzt deutlich überfällig, aber es gibt kein Budget, über dessen Grenzen ich dadurch rutschen könnte, keine Gehälter, die bezahlt oder verbindliche Deadlines, die erfüllt werden müssen – und das gibt mir die Chance, mir eben auch über alle Pareto-Grenzen hinaus alle Zeit zu nehmen, dass es dann am Ende wirklich so wird, wie ich es mir vorgestellt habe.
Wobei, wie eh und je, das letzte Wort in Sachen Qualität habt natürlich am Ende ihr als Leser oder Zuschauer.

Nun denn, der Reihe nach …

Vom Schreiben

Fangen wir doch mal direkt damit an: Der Pakt der weißen Nächte wächst und gedeiht, wie es sein sollte. Es ist auch nicht so, als wenn ich nicht letztes Jahr viel daran geschrieben hätte – das Buch wird nur ein ganzes Stück umfangreicher als Das letzte Kind von Kaltenstein. Irgendwo hätte ich es auch kommen sehen können – der Plot ist deutlich komplexer und die Anzahl handelnder Figuren ist deutlich größer. Gerade weil es aber inzwischen so smooth läuft und ich zumindest Stand heute glaube, alle wichtigen Eckpfeiler der Geschichte abgesteckt zu haben, bin ich guter Dinge, dass das dieses Jahr nun was wird.

Die andere private Buchveröffentlichung, die ansteht – und die schon sehr viel konkreter greifbar ist –, wird Tänze von Einst in einer zweiten Auflage sein. Zahllose Errata, eine ganze Reiher neuer Tänze, ein grafisch dezentes Upgrade, kurzum eine auf jeder Ebene überarbeitete, verbesserte Fassung. Die erste Auflage ist inzwischen fast sechs Jahre alt, und die Hardcover-Sonderausgabe zum Tanzball 2022 ist nun auch schon wieder eine Weile her, ich denke das ist ein guter Zeitpunkt.
Geplant ist es für Februar/März.

Was ansonsten noch immer offen ist, ist die Kurzgeschichte, die ich vor inzwischen zwei Jahren für eine Anthologie verfasst habe, die nach wie vor nicht raus ist – aber vielleicht ja dieses Jahr kommt. Und zu der gesellt sich eine zweite Kurzgeschichte, die ich dann letztes Jahr für eine andere Anthologie verfasst habe, die vielleicht ja auch dieses Jahr kommt. Mal schauen.

Vom Filmen

Direkt vorweg – hierzu wird’s die nächsten Tage auch einen ganz kurzen Teaser mit bewegten Bildern geben, aber ich wollte weder diesen Artikel verzögern, noch darin nicht über die laufenden Filmprojekte reden.
Morold und die Karte von Carthagena ist ja nun auch schon eine lange Weile abgedreht und verbringt nach wie vor Zeit in der Postproduktion. Aber der Audiomix steht zu inzwischen denke ich 80% und daher vermute ich, dass Ralf und ich uns zeitnah an das Festzurren des finalen Schnitts begeben können.
Ich sag mal: Sommer…isch.

Laudate, meinen dritten Kurzfilm in unserem Setting Condra, habe ich ja voriges Jahr dank der großartigen Großartigkeit einiger Freunde ziemlich spontan ebenfalls in den Kasten bringen können. Der ist noch im Schnitt, ist aber zugleich viel kompakter als Morold, sodass ich optimistisch bin, dass auch der dieses Jahr an den Start gehen wird.

Und dann gibt es noch einen ganzen Wurf Tanz-Videos in verschiedener Form – zwei davon aus Portugal, eines die Fortsetzung unseres inzwischen auch Jahre alten „Elements“-Projekts und ein letztes die Video-Umsetzung einer Choreographie meiner häufigen Kollaborateurin Anke.
(Klar, es wird dann auch wieder ein Dracon– und ein Tanzball-Video von mir geben, aber das ist ja sozusagen die „Baseline“ …)

Vom Hörspiel

Hier hab ich gar nicht sooooo viel zu sagen – aber Gérard und ich haben in der Silvester-Nacht festgestellt, dass wir beide unser langjähriges Hörspiel-Projekt Hallo Anne auf der Prio-Liste für 2026 stehen haben.
So Gott will, wird das also auch endlich was – das ist ja nun auch schon seit mehr als einem halben Jahrzehnt in der Mache; wobei wir, der Fairness halber, da auch mehrere Jahre Pandemie-Zwangspause hatten.

Von Rollenspiel-Dingen

Bei der DORP habe ich drei Projekte für dieses Jahr auf dem Radar:
Im Kreis der Familie – Überraschung, das ist neu – ist ein 5E-Abenteuer. Das hatte ich eigentlich nur für die Dracon letztes Jahr vorbereitet, aber da hat es mir so viel Spaß gemacht, dass ich plane, es für die DORP niederzuschreiben und dort zu veröffentlichen.
Geplant ist das zweite Quartal.

Dann, man wagt es ja kaum zu glauben, soll 2026 das Jahr sein, in dem endlich auch Frisch, fromm, fröhlich, frei erscheint, unser zweiter richtiger Abenteuerband für Die 1W6 Freunde. Hunderttausendmal verschoben, ich weiß … aber ich habe einen Plan und eine Menge Optimismus.
Wer lange genug mitliest, wird merken, dass ich Dinge herumgetauscht habe – eigentlich sollte dies hier der dritte Band sein, und Allzeit bereit der zweite; aber um da endlich mal einen Fortschritt zu erreichen, habe ich intern Dinge umgeplant. Abgesagt ist nichts, nur getauscht.
So uns das Schicksal gewogen ist: drittes Quartal.

Dann hab ich ein FATE-Abenteuer namens Nicht für das Leben, sondern den Tod geschrieben, das auch noch dieses Jahr auf der DORP erscheinen soll. Der Teil ist aber ziemlich sicher – das Abenteuer steht nämlich bereits und wird in einer Anthologie erscheinen, die der DORP’sche Markus betreut und an der neben ihm und mir zudem Ralf Sandfuchs und Kaid Ramdani beteiligt sind.
Da es eine Grusel-Anthologie ist, relativ sicher: viertes Quartal, irgendwo rund um Halloween.

Was natürlich auch auffällt: Ganz viel von dem, was ich hier letztes Jahr benannt hatte – mehr Mystics of Gaia, Echos des Mythos, Einsam ins Dunkel der Nacht – taucht nun gar nicht auf. Das stimmt.
Hintergrund ist einfach der: Wir haben uns letzten Herbst mal zusammengesetzt und geschaut, was wir glauben, was wir neben Privatleben und Beruf sicher dieses Jahr werden bieten können. Mein Anteil daran sind die oben genannten Dinge. Alles andere ist auch weiterhin auf dem Zettel, aber es ist nichts, was ich für 2026 versprechen möchte.

Zuletzt: Natürlich werde ich auch auf der Arbeit an einer gewaltigen Menge Rollenspiel-Material sitzen. Ich vermute, schreibend, übersetztend, layoutend und in sehr vielen Fällen einfach nur koordinierend. Aber das gehört nicht nach hier, einerseits ist es nicht der Fokus dieser Seite und andererseits kann ich da auch gar nicht so einfach aus dem Nähkästchen plaudern.

Vom Leben

Zuletzt habe ich natürlich auch ganz viele Dinge vor im nun jungen Jahr, die völlig über die Grenzen dessen hinausragen, worüber ich hier öffentlich sprechen will.
Ich habe bisher keine konkrete Reise für dieses Jahr geplant, aber ich habe durchaus irgendwie vor, mal wieder „wohin“ zu fahren. Ich will mich mehr ums Haus kümmern, all diese Dinge.

Zwei Dinge aber kann ich an dieser Stelle weiterhin recht souverän ausschließen. Zum einen: Rechnet nicht mit irgendeiner nennenswerten Social-Media-Präsenz von mir. Ich lass‘ das Fass heut‘ zu, aber meine tiefsitzende Überzeugung, dass Social Media gesellschaftlich und für die Psyche eines jeden einzelnen ein riesiger Fehler ist, ist ja nicht neu.
Und zum anderen: Rechnet nicht mit einer Rückkehr des DORPCasts. Michael und ich, wir sehen uns weiterhin als „auserzählt“, was ein Two-Dudes-Talking-Podcast-Format im Rollenspiel-Bereich angeht. Das mag sich irgendwann mal ändern, aber nicht absehbar.
(Aber hey, wenn du einen Podcast hast und mich als Gast einladen wollen würdest – schreib ruhig mal ’ne Mail.)

Und alles andere würde ich mal „das Flachhalten des Balles“ nennen; also im Endeffekt das, worüber ich im letzten Teil meines Jahresrückblicks schrieb. Dazu gehören auch ein paar wirklich dem eigenen Genuss dienende Dinge – ich will auch in diesem Jahr viel lesen, hören, schauen und spielen. Medien, insbesondere jene, die Geschichten erzählen, sind einfach das, wofür mein Herz schlägt. Ich möchte nicht – wie es mir in der Vergangenheit durchaus ab und an passiert ist – vor lauter Machen aus den Augen verlieren, wieviel Freude mir das auch als Teil des Publikums alles bereitet.

Und alles andere habe ich glaube mich mit meinem Neujahrsgruß schon vollumfänglich gesagt.

Willkommen im Jahr 2026.
Und jetzt rocken wir einfach dieses Ding, das wir alle Leben nennen.

Viele Grüße,
Thomas

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Das war 2025

Hallo zusammen – und frohes neues Jahr!

Auch 2026 möchte ich hier wieder beginnen, wie ich es seit Jahren schon tue: Heute mit einem Rückblick auf mein persönliches Jahr 2025, morgen eines auf meinen Medienkonsum 2025 und übermorgen dann ein wie immer kaffeesatzlesender Ausblick auf die Dinge, die 2026 hoffentlich bringen wird.

Die Sonne des alten Jahres ging unter, die Sonne eines neuen Jahres geht auf

Gesundheit, Long/Post COVID und der ganze Rest

Fangen wir vielleicht einfach bei einem eher privaten, aber nach wie vor bestimmenden Merkmal an: Die Long-COVID-Situation. Insgesamt kann man weiterhin sagen, dass es besser ist als sagen wir 2023, aber nicht gut.
Ich bin leider im vergangenen Jahr auch nochmal in die Seuche selbst gerannt und so als Fazit daraus kann ich sagen, es ist diesmal in seinen Nachwehen nicht so drastisch wie bei Runde 1, aber es hat mich durchaus wieder ein Stück zurückgeworfen.
Insgesamt kann/muss man also wohl sagen: Es ist durchwachsen.

Für Außenstehende aber vermutlich relevant zusammengefasst: Ich kann all meinen Kram weiterhin machen, sei es die Arbeit bei Ulisses, Projekte bei der DORP, meine Bücher, und so weiter. Es dauert nur alles womöglich länger, weil ich zwischendrin Pausen machen muss, die es früher nicht gebraucht hat.
Ich komme ganz am Ende heute noch mal darauf zurück!

Durch die Welt

Denn erst einmal apropos ‚Sachen machen‘, ich bin 2025 insgesamt auf jeden Fall deutlich mehr herumgekommen als die Jahre zuvor. Ich war einmal mehr mit dem Stolberger Ballett-Atelier im wunderschönen Portugal, worüber ich nicht nur einen Artikel, sondern gleich derer zwei geschrieben habe.
Ebenso war ich im vielleicht weniger exotischen, aber auf seine Weise nicht minder schönen Lübeck, um der Hochzeit meiner Cousine beizuwohnen, worüber ich ebenfalls an dieser Stelle schrieb, wobei es da mehr um meine Post-COVID-Situation ging.

Das Schlosshotel Hohenkammer ist nicht zurückhaltend mit seinen Reizen

Auch sonst würde ich sagen, bin ich durchaus für meine Verhältnisse viel rumgekommen. Ich war für die Firma mehrfach in Glashütten im Taunus, aber ebenso auf einer Fortbildung in Hohenkammer. Ich war auf der RatCon in Langen, auf zwei Tanzbällen in Aachen und Düren und natürlich auf unserer eigenen Dracon in der Weltmetropole Woffelsbach.
Sicher, es ist – ums mit einem Marcus-Wiebusch-Text zu sagen – noch nicht ganz „ein tolles Leben / Mit deinen kosmopolitischen Freunden / Auf den Flughäfen dieser Welt“1, aber wie ich schrieb: Für meine Verhältnisse halt viel.

Und ein paar wenige virtuelle Gastspiele

Mir ist bewusst, dass ich mit Wegfall des DORPCasts etwas weniger präsent bin, so alles in allem. Das geht völlig in Ordnung.
Aber tatsächlich bin ich dennoch 2025 hier und da online stimmlich oder sogar im Bewegtbild in Erscheinung getreten.
Schon geradezu Stammgast bin ich immer mal wieder in Philipp Lohmanns nerdigem Trashtalk, wo ich ja jüngst erst zu hören gewesen bin um über „Zukünftige Strukturen & Formate für Rollenspiele“ zu sprechen, während ich beim 3W6-Podcast Mitte des Jahres und tatsächlich erstmals meine Aufwartung gemacht habe und wir uns über „Rollenspiel-Adaptionen von IPs“ unterhalten haben.
Und auf der RatCon habe ich das große Metaplot-Panel zu Das Schwarze Auge moderiert, was auch als Video online angeschaut werden kann.

„Richtige“ Veröffentlichungen

Böse Zungen behaupteten am Set von Laudate, rutschige Holzklötze direkt aus dem fließenden Bach wären keine sichere Leiter …

Gleichsam ist mir bewusst, so an „echten“ Veröffentlichungen gab es im letzten Jahr nur sehr, sehr wenig von mir; das Video zur Dracon 17, das Video zum Tanzball 2025, hier ein Foto, da ein Poster, aber wenig mehr.
Das heißt nicht, dass ich untätig war – nur sind gerade gefühlt zwei Dutzend Eisen im Feuer, aber nichts davon ist fertiggeschmiedet. Wir haben Laudate gedreht, ich habe am Pakt der Weißen Nächte eifrig weitergeschrieben, Morold, Tänze von Einst und all das – aber fertig ist davon halt nichts.
Wer hier lange genug mitliest, weiß, dass das immer mal vorkommt – aber selten so intensiv wie gerade. Doch das soll dann übermorgen hier Thema sein, wenn’s eh um die Projekte (oder vielmehr: Veröffentlichungen) kommender Tage geht.

Alldieweil hab ich bei Ulisses beruflich eine ganze Reihe wie ich finde spannender Projekte in irgendeiner Form „mitbetreut“ oder gar verantwortet. Ich will aber wie immer das Berufliche weitgehend vom Privaten getrennt halten, daher seien nur zwei spezifische Heartbreaker erwähnt:

Ein kleines Projekt aus purer Leidenschaft war Wunderland für Tales from the Loop, eine kurze PDF-Ergänzung komplett aus meiner Feder rund um einen Märchenpark in den 80ern, die es nie gab.
Das eherne Schwert hingegen ist der allererste DSA-Roman gewesen, der je erschienen ist. Und da das Buch von Andreas Brandhorst 2025 sein 40-jähriges Jubiläum feierte, aber nie nachgedruckt oder neu aufgelegt worden war, wollte ich es wirklich gerne noch einmal herausbringen.
Der Roman hat mit dem heutigen DSA in vielerlei Hinsicht nichts zu tun – aber gerade das macht ihn als literarisches Artefakt doch umso spannender. Viele Menschen haben mitgewirkt2 und ich selbst habe konkret nur das einordnende Vorwort geschrieben, aber diese Neuauflage in ihrer Gesamtheit war definitiv mein zweiter kleiner, persönlicher Heartbreaker 2025.)

Und ein paar ganz persönliche Gedanken

Ich hatte dieses Jahr eine Menge Anregungen, über das Leben, aber auch über die Vergänglichkeit all dessen nachzudenken. Ob jetzt positiv, etwa im Rahmen der wirklich schönen Hochzeit meiner Cousine in Lübeck, oder negativ, etwa im Rahmen eines Todesfalls. Auch trage ich ja inzwischen nicht im ersten Jahr eine ‚4‘ vorne bei meiner Altersangabe, und ich schätze, das ist ein ganz normaler Punkt über das nachzusinnen, was bisher war und das, was noch kommt. Statistisch bin ich in der zweiten Halbzeit.
Und auf eine ganz unerwartete Weise bin ich am Ende all dieses Nachsinnens zu dem Ergebnis gekommen … dass ich eigentlich wirklich, wirklich zufrieden bin damit, wo ich stehe. Ich mag soweit kein Haus gebaut, keinen Baum gepflanzt und kein Kind gezeugt haben und sehe, so ad hoc, auch nur für den Baum reale Chancen. Aber ich habe mich auf unendlich vielen Wegen bereits verwirklichen können.
Ich dürfte so 12 gewesen sein, als ich begann davon zu träumen, später beruflich was mit Büchern zu machen. Und nicht nur tue ich das – ich bin, wenn ihr das hier lest, auch nur noch knapp zwei Wochen von meinem zehnjährigen Jubiläum bei Ulisses entfernt –, ich darf dabei sogar mit Sachen wie DSA oder Star Wars arbeiten, was ich damals nicht mal für möglich hielt.
Zwar mögen Xoro, Hilde oder meine Condra-Kurzfilme alle kein Citizen Kane sein, aber ich habe Filme gedreht und drehe sie weiter; etwas was „klein Thomas“ beim Anblick diverser Karate-Ninja-Kracher damals nur zu träumen wagte.
Ich habe einen Tanzverein mitbegründet, der inzwischen solide über 100 Mitglieder hat. Ich bin mit an der Ausrichtung des gegenwärtig (unseres Wissens) größten spezifisch auf historische Tänze ausgerichteten Tanzballs Europas beteiligt gewesen. Ich habe bereits Berge cooler Foto-Projekte realisieren können, bis hin zu dem abgefahrenen Aspekt, dafür nach Portugal zu reisen.

„Leben durchgespielt“, oder so – aber keine Sorge, bevor hier irgendjemand nervös wird: Ich habe nicht vor, irgendwas davon absehbar nicht mehr zu machen. Zweite Halbzeit ja, aber ich hoffe, dass da noch viele Minuten auf der Uhr übrig sind. Darum geht es mir nicht.

Was mir aber in diesem Jahr klargeworden ist, arrogant das im ersten Moment klingen wird: Ich muss mir selbst nichts mehr beweisen. Der Ehrgeiz ist nach wie vor da, aber der Druck ist es nicht. Ich sollte wirklich keine Sportmetaphern nutzen, aber: Ausgehend von ganz viel von dem, was ich machen möchte im Leben, ist es gar nicht mehr die Frage, ob ich (ganz für mich persönlich) gewinne; es ist nur noch die Frage: wie hoch.
Nichts davon schreibe ich jedoch aus Arroganz, nur aus Dankbarkeit. „Ist eh nur eine Frage von Pech und Glück“, heißt’s in dem gleichen Wiebusch-Text, den ich oben schon zitiert habe – und so ist es.

Damit schließt sich der Bogen zu dem Post-COVID-Thema von oben. Was mir schlussendlich klargeworden ist, ist auch trotz Krankheit: Ich bin zufrieden.
Ich habe tatsächlich eine ganze Weile mit mir gerungen, ob ich das hier schreiben möchte – denn in unserer zynisch-verbitterten Gegenwart wirkt es bestenfalls verpönt, schlimmstenfalls sogar unglaubwürdig, mal nicht nur unzufrieden und dagegen zu sein. Und dann auch noch Long/Post COVID. Vielleicht hat es aber gerade genau diese Verschiebung der Spielfeld-Grenzen durch die Krankheit gebraucht, um ein stärkeres Maß an Bewusstsein für eben auch die errungenen Erfolge zu schaffen.
Ich will noch eine Menge Dinge tun – ich meine, links von mir hängt meine Pinnwand mit möglichen Romanideen und alleine daran hängen Stand heute noch 20 Karten –, aber wenn das alles länger dauert, wenn diese olle Krankheit halt bedeutet, dass ich das alles nicht mehr so runterrocken kann, wie ich das früher vielleicht getan hätte … dann ist das so.

Das ist dann abschließend auch der Vibe, mit dem ich in dieses neue Jahre starten möchte: Selbstgenügsamkeit durch Selbstverwirklichung, gewissermaßen.

Viele Grüße,
Thomas

  1. Ich hab Marcus Wiebusch zu lange hier nicht zitiert; in diesem Fall konkreter die Band …But Alive, zitiert aus dem versteckten Bonustrack vom Album Hallo Endorphin. ↩
  2. Dank gebührt meinem Chef Markus fürs grüne Licht, Andreas Brandhorst fürs Mitmachen, Caro Möbis fürs Einfädeln und Nadine Schäkel sowie Nicolai Ostertag für die tolle Neuinterpretation des alten Covers! ↩
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