Leben und leben lassen? – Konsequenz im Larp
Konsequentes Spiel – ein Begriffspaar, das im Liverollenspiel ähnlich polarisierend wirken kann wie „authentische Darstellung“ oder „historische Korrektheit“. Konsequenz in der Darstellung kann Spielenden, ähnlich wie die anderen genannten Begriffe, den Respekt oder aber auch den Argwohn des Umfeldes einbringen. Doch wo endet Konsequenz und wo beginnt vielleicht schon destruktives Spiel?
Dieser Beitrag wurde von Josephine Treskon geschrieben
20 Jahre sind eine lange Zeit, auch und besonders im Liverollenspiel. In 20 Jahren entstehen und vergehen ganze Welten, werden Kinder geboren und sammeln mindestens ihre ersten 200 Contage.
Larp kommt in unterschiedlichen Formen daher: mal in eine Woche Großcons, mal ein Wochenende intensives Charakterspiel oder eine über mehrere Jahre andauernde Kampagne. Doch Live-Rollenspiel kann auch ganz klein sein: Wir werfen einen Blick auf Minilarps und wie immersive Welten auch in wenigen Stunden entstehen können.
Jede*r larpt anders – diese Grundregel, zieht sich durch alle Genres. Wie wichtig ist es, im Larp zu einer Gruppe zu gehören? Viele Veranstaltungen richten sich auf bekannte Gruppen aus. Aber was ist mit Einzelspieler*innen - nur schönes Beiwerk, das die Anmeldelisten füllt? Oder hat Solo-Spiel seine ganz eigenen Vorteile?
Die Vorfreude auf Großcons oder die eigenen Lieblingscons ist jedes Jahr riesig. Doch nicht nur böse Endgegner und fiese NSC müssen wir jedes Jahr überwinden, auch der Weg zur Con selbst kann eine herausfordernde Quest sein. In diesem nicht ganz ernst gemeinten Artikel, gehen wir diesen Weg zur Con gemeinsam.