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  • dnalorsblog: Review: Hyänenkind – Mummy hunting and demon cults in Alexandria
    There are a few roleplaying game publishers that release one hit after another. One of these publishers is Gazer Press from beautiful Vienna. I have the Holy One of Bruckstadt, I have Baphometh’s Son, both OSR gems that every roleplayer should have played at least once. The special thing about all Gazer Press games is the setting: Germany, sometime during the Thirty Years‘ War, enriched with magic and chulhuid demons. The Hyänenkind (written by Markus Schauta with the usual excellent illustratio

dnalorsblog: Review: Hyänenkind – Mummy hunting and demon cults in Alexandria

23. Januar 2025 um 04:00

There are a few roleplaying game publishers that release one hit after another. One of these publishers is Gazer Press from beautiful Vienna. I have the Holy One of Bruckstadt, I have Baphometh’s Son, both OSR gems that every roleplayer should have played at least once. The special thing about all Gazer Press games is the setting: Germany, sometime during the Thirty Years‘ War, enriched with magic and chulhuid demons.

The Hyänenkind (written by Markus Schauta with the usual excellent illustrations by Marianne Musek) has recently been released and of course I got it right away. And right at the beginning, the previous setting is broken. We are not in Europe, but in Egypt, more precisely in Alexandria in 1632. However, the Thirty Years‘ War is not far away, with the Ottoman governor, local mummy traders, the patriarch and cultists, as well as Swedish, i.e. Protestant, and Cologne, i.e. Catholic, agents. The main focus is on the trade in mummy. Mumia, which in real life is medicine and dye, is also a potent stimulant in this adventure that is urgently needed on the battlefield of Germany. Initially hidden from the players, it is about a demon cult that expects the birth of a golden child, the Hyena Child. As a Catholic, I laughed out loud when I came across three scholars from Babylon in the rumor table and in the random encounters during the day, who are looking for the newborn king of the world. Just a few days before, we celebrated Epiphany…

Now let’s take a closer look at the content. The booklet (DIN A5) has exactly 200 pages of content. Tables of chance for rumors, encounters, effects of Mumia, a brief historical overview of Alexandria’s history, an overview of all the artifacts that can be found, descriptions and maps of each important location, and the underworld of Alexandria, the catacombs, which in turn are connected by passageways and tunnels to form a megadungeon (as you would expect from the other Gazer Press products). The centerpieces are the five adventures that are in the book and lead the players to descend into the megadungeon again and again or to ascend to such special places as the house above the clouds, a palace that floats 2 km above Alexandria. The flying palace is not the only strange thing in this book. There are pilgrims who gather around a statue of St. Vitus and are actually werewolves that transform when their St. Vitus disappears (which is worth 900 gold coins, after all). Or the pillar saint, a monk whose shit can actually break curses, or the entire Bastet Temple and its underground catacombs.

What I find really cool about the design of the book is how the dungeons are structured. Next to each dungeon map is a two-column summary of the area, revealing traps, enemies and treasures, followed by a detailed description of the rooms, sometimes with random events or encounters.

The rule base for the adventure is Swords & Wizardry and of course it can easily be converted for other systems.

Conclusion

If you could only take three roleplaying products with you to a desert island, this would be one of them. Strongly recommended for purchase.

Disclaimer: Fuck You! I bought The Hyena Child with my own money and I get nothing, nada, noting for it. The review reflects only my own opinion and I use Afinity Links.

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  • dnalorsblog: Rezension: Hyänenkind – Mumienjagd und Dämonenkulte in Alexandria
    Es gibt ein paar Rollenspielverlage, die bringen einen Hit nach den anderen raus. Einer dieser Verlage ist Gazer Press aus dem schönen Wien. Ich hab den Heiligen von Bruckstadt, ich habe Baphomeths Sohn, beides OSR-Perlen, die imho jeder Rollenspieler mal gezockt haben soll. Das besondere aller Gazer-Press-Spiele ist das Setting: Deutschland, irgendwann während des 30jährigen Krieges, angereichert mit Magie und chulhuiden Dämonen. Seit kurzem ist das Hyänenkind (geschrieben von Markus Schauta mi

dnalorsblog: Rezension: Hyänenkind – Mumienjagd und Dämonenkulte in Alexandria

23. Januar 2025 um 04:00

Es gibt ein paar Rollenspielverlage, die bringen einen Hit nach den anderen raus. Einer dieser Verlage ist Gazer Press aus dem schönen Wien. Ich hab den Heiligen von Bruckstadt, ich habe Baphomeths Sohn, beides OSR-Perlen, die imho jeder Rollenspieler mal gezockt haben soll. Das besondere aller Gazer-Press-Spiele ist das Setting: Deutschland, irgendwann während des 30jährigen Krieges, angereichert mit Magie und chulhuiden Dämonen.

Seit kurzem ist das Hyänenkind (geschrieben von Markus Schauta mit den üblich exzellenten Illustartionen von Marianne Musek) raus und natürlich hab ich es mir gleich besorgt. Und gleich zu Anfang wird das bisherige Setting gebrochen. Wir sich nicht in Europa, sondern in Ägypten, genauer gesagt in Alexandria des Jahres 1632. Der 30jahrige Krieg ist aber nicht weit weg, neben dem osmanischen Gouverneur, lokalen Mumienhändlern, dem Patriachen und Kultisten auch schwedische, sprich protestantische und Kölner, sprich katholische Agenten. Im Vordergrund geht es um den Handel mit Mumia. Mumia, im realen leben Medizin und Farbstoff, ist in diesem Abenteuer auch ein potentes Aufputschmittel, dass dringend auf den Schlachtfeld Deutschland gebraucht wird. Zunächst vor den Spielenden verborgen, geht es um einen Dämonenkult, der die Geburt eines goldenen Kindes, dem Hyänenkind, erwartet. Ich als Katholik hab mich vor Lachen weggeschmissen, als ich in der Gerüchtetabelle und in den Zufallsbegegnungen während des Tages auf 3 Gelehrte aus Babylon gestoßen bin, die auf der Suche nach dem neugeborenen König der Welt sind. Nur ein paar Tage zuvor haben wir den Dreikönigstag gefeiert…

Nun schauen wir uns den Inhalt genauer an. Das Büchlein (DIN A5) hat genau 200 Seiten voll Content. Zufallstabellen für Gerüchte, Begegnungen, Auswirkungen von Mumia, einen kurzen historischen Überblick über die Geschichte Alexandrias, eine Übersicht über alle Artefakte, die gefunden werden können, Beschreibungen und Karten jedes wichtigen Ortes, und die Unterwelt Alexandrias, die Katakomben, die wiederum durch Gänge und Tunnel verbunden einen Megadungeon ergeben (wie man es aus den anderen Gazer Press Sachen gewohnt ist). Kernstück sind die 5 Abenteuer, die in dem Buch stehen und dazu führen, dass die Spielenden immer wieder in den Megadungeon hinab oder zu so besonderen Orten wie dem Haus über den Wolken, einem Palast, der in 2 km Höhe über Alexandria schwebt, hinaufsteigen. Der Fliegende Palast ist nicht das einzig komische, wierde in diesem Buch. Da wären Pilger, die sich um eine Statue des heiligen Vitus sammeln und eigentlich Werwölfe sind, die sich verwandeln, sollte ihr Heiliger Vitus verschwinden (der immerhin 900 Goldmünzen wert ist). Oder der Säulenheilige, ein Mönch, dessen Scheiße tatsächlich Flüche brechen kann oder der ganze Bastet-Tempel samt unterirdischen Katakomben.

Was ich am Design des Buches richtig cool finde, ist, wie die Dungeons aufgebaut sind. Neben jeder Karte eines Dungeons ist eine zweispaltige Kurzübersicht über den Bereich, der Fallen, Gegner und Schätze verrät, danach kommt eine genaue Beschreibung der Räume, teilweise mit zufälligen Ereignissen oder Begegnungen.

Regelbasis für das Abenteuer ist Swords & Wizardry und natürlich kann man es locker für andere Systeme konvertieren.

Fazit

Wenn ihr nur 3 Rollenspielprodukte auf eine einsame Insel mitnehmen könntet, das hier wäre eines davon. Dringende Kaufempfehlung.

Disclaimer: Fuck You! Ich hab mir das Hyänenkind von meinem eigenen Geld gekauft und bekomme dafür nichts, nada, noting. Die Rezension spiegelt nur meine eigene Meinung wieder und ich nutze Afinity Links.

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