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  • Spiele im Kopf: TriCard Kartenrollspiel mit neuem Layout
     Vor über zwei Jahren hatte ich auf diesem Blog die finale Version meines langjährigen Projekts TriCard, einem Rollenspiel nur mit Karten vorgestellt. Zumindest mechanisch final, denn die Optik war krudes, in pdf exportiertes Excel. Nun habe ich zumindest eine Fassung mit ansehnlichem Kartenlayout fertiggestellt. Weiterlesen

Spiele im Kopf: TriCard Kartenrollspiel mit neuem Layout

30. Juni 2025 um 21:05

 Vor über zwei Jahren hatte ich auf diesem Blog die finale Version meines langjährigen Projekts TriCard, einem Rollenspiel nur mit Karten vorgestellt. Zumindest mechanisch final, denn die Optik war krudes, in pdf exportiertes Excel. Nun habe ich zumindest eine Fassung mit ansehnlichem Kartenlayout fertiggestellt.

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Nuntiovolo.de: Scriptorium Aventuris: Das Wesen des Seins (Foundry VTT Modul)

30. Juni 2025 um 20:00

Im Scriptorium Aventuris gibt es ein neues Abenteuer-Modul für Foundry VTT. Studio VTT-Bastler hat Das Wesen des Seins eingestellt, ihr könnt es für 6,99 € erhalten.

Quelle: Scriptorium Aventuris

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  • System Matters: Fanzine-Talk #06
    Sarah hat Jan, Björn und Robert vom DSA-Sammlerarchiv im Interview und bespricht das Sammeln, Platzprobleme und die richtige Aufbewahrung von Fanzines.
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  • SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: Weltenwanderer – Das Magazin für Pen-&-Paper-Rollenspiele
    Lesezeit: 3 MinutenMan könnte meinen, dass das Zeitalter der Magazine für das fantastische Hobby der Pen-&-Paper-Rollenspiel schon lange vorbei ist. Doch erst in diesem Jahr hat „Weltenwanderer“ das Licht der Welt erblickt und es mittlerweile auf drei Ausgaben gebracht. Weiterlesen Der Beitrag Weltenwanderer – Das Magazin für Pen-&-Paper-Rollenspiele erschien zuerst auf SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK.

SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: Weltenwanderer – Das Magazin für Pen-&-Paper-Rollenspiele

30. Juni 2025 um 15:00

Lesezeit: 3 MinutenMan könnte meinen, dass das Zeitalter der Magazine für das fantastische Hobby der Pen-&-Paper-Rollenspiel schon lange vorbei ist. Doch erst in diesem Jahr hat „Weltenwanderer“ das Licht der Welt erblickt und es mittlerweile auf drei Ausgaben gebracht. Weiterlesen

Der Beitrag Weltenwanderer – Das Magazin für Pen-&-Paper-Rollenspiele erschien zuerst auf SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK.

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  • D3: Spielleiterhandbuch
    Das unverzichtbare Nachschlagewerk für Spielleiter in Dungeons & Dragons enthält jede Menge Werkzeuge und Inspiration für Neulinge und erfahrene Spielleiter. Die Highlights auf einen Blick: Mehr als 400 magische Gegenstände, inklusive 18 brandneuer Objekte wie Baba Yagas Tanzender Besen 15 neue, direkt einsetzbare Karten für eigene Abenteuer Regeln für Bastionen: Dabei handelt es sich um Festungen, die von Spielercharakteren errichtet und verwaltet werden, um die Gruppe auch zwischen den Spi

D3: Spielleiterhandbuch

30. Juni 2025 um 10:00

Das unverzichtbare Nachschlagewerk für Spielleiter in Dungeons & Dragons enthält jede Menge Werkzeuge und Inspiration für Neulinge und erfahrene Spielleiter. Die Highlights auf einen Blick: Mehr als 400 magische Gegenstände, inklusive 18 brandneuer Objekte wie Baba Yagas Tanzender Besen 15 neue, direkt einsetzbare Karten für eigene Abenteuer Regeln für Bastionen: Dabei handelt es sich um Festungen, die von Spielercharakteren errichtet und verwaltet werden, um die Gruppe auch zwischen den Spielsitzungen eingebunden zu halten Tipps und Tricks zum Greyhawk-Setting sowie eine doppelseitige Posterkarte Wiederverwendbare Karten für eigene Abenteuer Überarbeitetes Layout und Glossar für eine noch leichtere Nutzung Das Spielleiterhandbuch zeigt, wie

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  • Teilzeithelden: Fünf Anzeichen dafür, dass sich eine Spielrunde auflösen wird
    Eine lange zusammen spielende Runde ist der Traum aller hobbybegeisterten Pen-and-Paper-Spieler*innen. Leider endet so manche Spielrunde vorzeitig und lässt viel Frust und Enttäuschung zurück. In diesem Beitrag erkunden wir fünf Anzeichen dafür, dass sich ein Problem anbahnen könnte, und geben ein paar Vorschläge, wie man diese Gefahren meistert. Dieser Beitrag wurde von Johannes Haslhofer geschrieben

Teilzeithelden: Fünf Anzeichen dafür, dass sich eine Spielrunde auflösen wird

30. Juni 2025 um 09:00

Eine lange zusammen spielende Runde ist der Traum aller hobbybegeisterten Pen-and-Paper-Spieler*innen. Leider endet so manche Spielrunde vorzeitig und lässt viel Frust und Enttäuschung zurück. In diesem Beitrag erkunden wir fünf Anzeichen dafür, dass sich ein Problem anbahnen könnte, und geben ein paar Vorschläge, wie man diese Gefahren meistert.

Dieser Beitrag wurde von Johannes Haslhofer geschrieben

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  • Das Eisparadies: Der Eismann schaut Star Wars 8
    Achtung! Spoiler zu Star Wars 8!Zugegeben, ich bin nicht sonderlich neutral in den Film eingestiegen, da mit vorher schon erklärt wurde, dass er schrecklich ist. Aber ich habe mir Mühe gegeben.Der Film besteht im Kern aus zwei Plotlines, die mehr oder weniger parallel verlaufen, um dann zum Ende zusammengeführt zu werden. Elefantenrennen und HeckenpennerLine 1 dreht sich um den WIDERSTAND, der tatsächlich in Großbuchstaben geschrieben wird. Er evakuiert seinen Stützpunkt auf einen Kreuzer und wi

Das Eisparadies: Der Eismann schaut Star Wars 8

30. Juni 2025 um 01:12

Achtung! Spoiler zu Star Wars 8!
Zugegeben, ich bin nicht sonderlich neutral in den Film eingestiegen, da mit vorher schon erklärt wurde, dass er schrecklich ist. Aber ich habe mir Mühe gegeben.
Der Film besteht im Kern aus zwei Plotlines, die mehr oder weniger parallel verlaufen, um dann zum Ende zusammengeführt zu werden.

Elefantenrennen und Heckenpenner
Line 1 dreht sich um den WIDERSTAND, der tatsächlich in Großbuchstaben geschrieben wird. Er evakuiert seinen Stützpunkt auf einen Kreuzer und wird dabei von einem Schlachtschiff und mehreren Sternenzerstörern kurz vor Ende der Evakuierung entdeckt. Ein einzelner Jäger greift im Tiefflug die Flugabwehrkanonen des Schlachtschiffes an, dann zerstört der Widerstand das Schlachtschiff mit Bombern und flieht. Pluspunkt: Der Kapitän des Schlachtschiffs durchschaut den Plan. Minuspunkt: Er lässt die Zerstörer nicht nah ran kommen, damit sie ihm mit ihren Bordwaffen Deckung geben.
Kaum ploppt nach dem Kampf der Kreuzer des Widerstands wieder aus dem Hyperraum, haben sie eine neue Armada mit einem neuen Riesenschiff der ersten Ordnung an den Hacken. Was gar nicht sein dürfte, aber sie haben halt eine ganz neuartige Ortungstechnik. Nun wird es etwas wirr: Beide Flotten sind aus irgendwelchen Gründen gleich schnell. Also wirklich auf den km/h gleich schnell. In den Hyperraum springen ist keine Lösung, weil die erste Ordnung ihnen folgen kann, und außerdem geht ihnen der Sprit aus. Kein Witz, sie haben nur noch Treibstoff für ein paar Stunden Raumflug. Ich habe keine Ahnung, was man bei Star Wars so tankt, aber anscheinend haben sie beim letzten Tankstopp nur einen Zwanni ausgegeben. Um das Ortungsding auszuschalten, müssen sie auf das Riesenraumschiff. Aber um da drauf zu kommen, brauchen sie einen „Codeknacker“, um dessen Schilde zu durchdringen. Also schicken sie ein Shuttle los, dass via Hyperraum zu einem anderen Planeten fliegt, um dort einen Codeknacker aufzutreiben. Hin und her, zurück zum Riesenraumschiff, Verrat durch den Codeknacker. Als das Riesenraumschiff dann kaputt geht, so wie jedes Riesenraumschiff, fliehen unsere Helden.
Line 2 begleitet Rey erst zu Luke, wo sie mit der Macht Bekanntschaft macht, und dann zu Kylo auf das Riesenraumschiff, weil sie ihn konvertieren will. Der böse Snoke will sie quälen und umbringen, Kylo bringt ihn um, dann folgt eine wirklich eher leidliche Kampfchoreographie mit dessen Leibwache. Am Ende können die beiden sich nicht einigen, wer auf wessen Seite kommt und im Streit machen die beiden Lukes Laserschwert kaputt. Danach haut Rey ab und lässt Kylo einfach liegen. Der rappelt sich dann wieder auf und wird Kalif anstelle des Kalifen.

Die Personen
Luke ist der berühmte Fechtlehrer, der nach einem tragischen Unfall als besoffener Penner in einem Pappkarton hinter dem Bahnhof haust. Die Nummer mit der blauen Milch fällt dabei in die gleiche Kategorie, wie sich vor Rey aufs Straßenpflaster zu hocken, einen abzuseilen und dabei Blickkontakt zu halten. Immerhin wird er auf seiner Eremiteninsel von einem Harem Fischnonnen versorgt, was das Eremitendasein doch etwas vereinfacht. Offenkundig sollte Luke so richtig schön ekelig und als Loser dargestellt werden, um ihn runterzuschreiben. Er muss ja, wie Han Solo schon, weg, um Rey als neue Generation Platz zu machen. Aber gegen das Original kann sie gar nicht ankommen. Also muss Penner-Luke her. Wenigstens war sein letzter Auftritt ganz stylisch. Auch wenn sein Tod am Ende schon erzwungen war.
Apropos Rey: Luke zeigt ihr dann in einem 5-Minuten-Schnellkurs, was die Macht ist. Natürlich hat sie nichts besseres zu tun als gleich in den Quell der dunklen Macht auf der Insel zu springen. Einfach, um mal wieder nach ihren Eltern zu fragen. Die dunkle Seite der Macht ist verführerisch, emotional und „der leichte Weg“, sie bietet unglaubliche Macht an. Nur nicht bei Rey. Denn sie hat neben Laserschwertkampf, Raumschiffkampf, Technikgeschick und allem anderen noch eine weitere Superfertigkeit: Sie besitzt keinen erkennbaren Charakter. Sie ist wie Fry bei Futurama im Kampf gegen die Gehirnschnecken. Die dunkle Seite hat keine Angriffsmöglichkeiten. Sie sehnt sich nach nichts, sie hasst nichts, sie will nichts. Sie ist einfach Rey auf der Suche nach ihren Eltern. Lustigerweise weiß selbst die dunkle Seite nicht, wer die sind, weil die Drehbuchautoren es auch nicht wissen.
Finn ist weiterhin der Comical Relief und Feigling. Seine einzige heldenhafte Aktion wird von Rose verhindert.
Ich mag Rose. Ich weiß, die Schauspielerin hat Wellen von Internethass für die Rolle bekommen, aber ich mag sie. Sie ist eine irre Stalkerin, ähnlich wie bei Mysery von Steven King. Sie ist das Obergroupie von Finn und tiltet völlig aus, als sie ihn trifft. Und sie tasert ihn und verschleppt ihn in die Tiefen des Kreuzers, als er nicht ihren hohen Erwartungen entspricht. Das hat sie wohl schon mit fünf Deserteuren getan, und so lässt sich vermuten, dass deren ausgestopfte Köpfe an der Wand neben ihrem Finn-Altar in ihrem Nest hängen. Wie gesagt, sie ist völlig irre. Das merkt man auch im Finale, als sie mit ihrem Schrottgleiter Finns Schrottgleiter bei seinem Kamikazeanflug auf die „Laserramme“ wegrammt. Lieber sie bringt ihn um, als er sich selbst. Da beide aber Plotarmor haben, überleben sie beide die Karambolage und sie sagt ihm, er solle nicht zerstören, was er hasst, sondern behalten, was er liebt. Ein paar Sekunden später zerstört die Laserramme dann den Bunker. So viel dazu.
Die Frau mit den lila Haaren ist eine ganz komische Setzung. Sie macht erstmal den Macho-Jägerpiloten zur Sau, hat so eine Space-Karen-Ausstrahlung, hat dann angeblich einen Plan, wie man den Verfolgern des Kreuzers entkommt, erzählt es aber keinem. Bis raus kommt, dass sie eigentlich keinen hat. Denn seien wir mal ehrlich: Mit Shuttletransportern vom Kreuzer zum in Sichtreichweite befindlichen nächsten Planeten zu fliehen, und darauf zu bauen, dass die andere Seite das ganz sicher nicht mitbekommen wird, obwohl sie dafür nur aus dem Fenster gucken müssen, ist kein Plan. Damit das aber nicht ganz so schlimm rüberkommt, zeigt Leia dann, dass sie ihr vertraut.

Wunder der Zukunft
Seien wir ehrlich: Das ganze Elefantenrennen ist himmelschreiender Unfug. Ich habe in der Grundschule mal einen Aufsatz geschrieben, in dem es um zwei Raumschiffflotten ging, die aus welchen Gründen auch immer von verschiedenen Seiten um einen Planeten herum fliegen, um dann zu kollidieren, weshalb dann am Ende alle Schiffe kaputt sind. Ich hab damals Perry Rhodan gelesen, das hat abgefärbt. Ich kann mich deshalb noch gut daran erinnern, weil ich den Aufsatz nochmal neu schreiben musste. Auf einem ähnlichen erzählerischen Niveau bewegen wir uns in diesem Film.
Dazu kommen noch ganz andere Fragen: Warum kann ein einzelner Jäger im Tiefflug über ein Schlachtschiff fliegen und dessen Geschütztürme zerstören, aber wenn Finn und Rose das Riesenraumschiff infiltrieren wollen, brauchen sie einen „Codeknacker“, um durch die Schilde zu kommen? Wenn man ein riesiges Kampfraumschiff zerstören kann, indem man es mit einem deutlich kleineren Raumschiff rammt, während das in den Hyperraum springt, warum wird das nicht standardmäßig mit Kamikazedrohnenschiffen gemacht? Warum springen nicht die begleitenden Sternenzerstörer vor den Kreuzer und greifen ihn von vorne an? Warum schickt man keine Jäger, die anscheinend ja schneller sind als Großkampfschiffe? Und warum zur Hölle schießen die Geschütze in ballistischen Kurven? Im Weltraum? Ohne Schwerkraft? Wenn das Superriesenraumschiff und die begleitenden Sternenzerstörer von dem Rammangriff zerstört wurden, und danach sah es ganz aus, woher stammen dann die AT-ATs und die Truppen, die den Bunker des Widerstandes angreifen? Zu guter Letzt: Wieso merkt Luke nicht, dass Rey ständig über Machttelefon mit Kylo redet?

Alles in allem ein schlechter Film mit ein paar kleinen Lichtblicken. Aber mal schauen, wie es mit Nummer 9 weiter geht.

Was wäre wenn
Mal ab vom Elefantenrennen, da man einfach komplett streichen kann, um Platz für anderes zu schaffen: Ich hätte es lustig gefunden, wenn Snoke Kyle hinter Luke hergeschickt hätte. Der lässt sich absichtlich verfolgen und lockt Kylo so von einem Ort der Gräuel zur nächsten, um ihm zu zeigen, was er alles Schlimmes getan hat, und was er auf der hellen Seite stattdessen erreichen könnte. Rey wiederum landet früher oder später bei Snoke, der für den Oberschurken einen beeindruckend unbeeindruckenden Namen hat. Kein Lord, kein Darth, „Oberanführer“ muss reichen. Wie auch immer, er will sie auf die dunkle Seite ziehen, weil Kylo ihm zu unfähig ist. Sie bringt ihn dann um, aber hat jetzt ein Problem: Die erste Ordnung funktioniert auch ohne Snoke. Irgendein anderes Scheusal wird früher oder später seinen Platz einnehmen. Also macht sie das einzig Richtige: Sie selbst wird Oberanführer. Denn wie sagen die Nekromonger so schön: Was du tötest gehört dir. Als weiße Königin wird sie wie Galadriel mit dem Ring bald schön und schrecklich wie der Morgen. Sie hat natürlich nur die besten Absichten. Aber die Verhandlungen mit der neuen Republik werden in Bürokratie, Winkelzügen und Partikularinteressen von Oligarchen erstickt. Irgendwann lockt dann die reine Macht der dunklen Seite. Entscheiden statt zu diskutieren. Anführen statt zu feilschen. Eine harte, aber gerechte Hand statt einer Schwatzbude voller Intriganten und Speichellecker. Und so wechseln Rey und Kylo die Seiten, ein perfekter Einstieg für Star Wars 9.

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  • Rollenhörspiel: [DSA Hörbuch] Der Trovere (Fantasy Kurzgeschichte)
    Eilindra, Fialla und Rondrian treffen auf dem Weg nach Punin auf die Edelfrau Leonore, die dringend eine Begleitung für ihre Reise zu einem Fest benötigt. Der scheinbar einfache Auftrag entpuppt sich jedoch schneller als eine rahjanmische Tragödie äußerster Güte, die nicht nur die Nerven, sondern auch die Freundschaft der drei Gefährten auf die Probe stellt.… Weiterlesen »[DSA Hörbuch] Der Trovere (Fantasy Kurzgeschichte)

Rollenhörspiel: [DSA Hörbuch] Der Trovere (Fantasy Kurzgeschichte)

29. Juni 2025 um 17:19

Eilindra, Fialla und Rondrian treffen auf dem Weg nach Punin auf die Edelfrau Leonore, die dringend eine Begleitung für ihre Reise zu einem Fest benötigt. Der scheinbar einfache Auftrag entpuppt sich jedoch schneller als eine rahjanmische Tragödie äußerster Güte, die nicht nur die Nerven, sondern auch die Freundschaft der drei Gefährten auf die Probe stellt.… Weiterlesen »[DSA Hörbuch] Der Trovere (Fantasy Kurzgeschichte)

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  • Orkpiraten: Obsidian as static site generator for my roleplaying game
    For a while now, I’ve been tinkering with my own roleplaying game, Raiders of Arismyth. One of the things I realised early on was that I need a good way lookup rules and other information quickly. Find the proper tables, skill descriptions and so on, and to be able to disseminate it to my players. I briefly tried elventy, Hugo and similar frameworks, but found out that I’m not enough of a developer to actually enjoy doing that. But then, I’ve been using Obsidian for a while now to do random note

Orkpiraten: Obsidian as static site generator for my roleplaying game

29. Juni 2025 um 14:48

For a while now, I’ve been tinkering with my own roleplaying game, Raiders of Arismyth. One of the things I realised early on was that I need a good way lookup rules and other information quickly. Find the proper tables, skill descriptions and so on, and to be able to disseminate it to my players.

I briefly tried elventy, Hugo and similar frameworks, but found out that I’m not enough of a developer to actually enjoy doing that. But then, I’ve been using Obsidian for a while now to do random notetaking and to organize my campaign notes. Turns out, with the right plugins and other setup, this is pretty good!

So, what am I using, and how?

To start with, I’ve installed Obsidian, obviously. I’m storing the vault on my NAS, so I can access it via SMP share and webdav, regardless of where I am. I’m using the following plugins:

  • Core plugins
    (These are mostly enabled by default anyway)
    • Backlinks
    • Command palette
    • File Recovery (just in case)
    • Note composer
    • Files
    • Graph view
    • Page preview
    • Quick switcher
    • Templates
  • Community plugins
    • Dataview
      This enables queries to quickly add lists or tables composed from other notes, a godsend when it comes to compiling skill lists and such. The „News“ section pseudo-blog is also compiled with this.
    • Dataview Serializer
      Dataview doesn’t always play nice when exporting the whole vault to a website — the serializer plugin sorts that out by writing the result of the Dataview directly into the note.
    • Style Settings with the ITS Theme by SIRvb
      purely aesthetical, it makes the whole notebook look vaguely like a D&D book (I’m using WOTC/Beyond as TTRPG theme)
    • Virtual Linker / Glossary
      I find this super useful: I have a glossary folder, and whenever the plugin finds a glossary note title in any of the other notes, that becomes a link. And inside of Obsidian itself, the link even gets a hover-preview.
    • Webpage HTML Export
      This is what makes the site creation magic. The plugin grabs all notes and folders and files I tell it to grab, wraps them in some javascript and presto, you get something that can be uploaded to a webserver and provides a nice static site.

Whenever I want to update the site, I use the Command palette to trigger „Generate HTML Export using previous settings“. Obsidian itself doesn’t upload the result, for that I use a WinSCP shortcut on my desktop. It is not the most streamlined or automated process, but easy enough. The downside is that I really need to have an installed Obsidian on a desktop device — I cannot edit the Vault from the web, nor can I trigger the website update that way.

On the upside, I don’t need to worry overly about the website being hacked through unsafe PHP scripts, so there’s that. 🙂

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Teilzeithelden: Warhammer Fantasy Rollenspiel: Deft Steps Light Fingers – Nehmen ist seliger denn Geben (Kurzcheck)

20. Mai 2025 um 09:00

Du spielst gerne den schurkischen Charakter? Gesetze sind eher Handlungsempfehlungen? Du bist eher Team Robin Hood als Sheriff von Nottingham? Dann haben wir für die Warhammer Fantasy-Fans gute Nachrichten: Mit der aktuellen Erweiterung zum Warhammer Fantasy Rollenspiel wird der Fokus genau auf solche Charaktere gesetzt.

Dieser Beitrag wurde von Michael Engelhardt geschrieben

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  • Irgendwas mit Dungeons: 150 Filme in 2025 – Der April
    Ich bin verflixt spät dran! Der April war leider ziemlich voll und ich habe es nicht geschafft alle Kurzreviews sofort nach dem Gucken zu schreiben. So musste ich also nacharbeiten und da der Mai voller Rollenspiel-Conventions ist, hat das alles ziemlich gedauert. Wer wissen will, was ich hier tue kann das im ersten Beitrag nachlesen und im Podcast nachhören. Aber nun sind die Besprechungen fertig und hier sind meine gesehenen Filme für den April 2025: Argo (2012) Es gibt nur eine Gruppe von Men

Irgendwas mit Dungeons: 150 Filme in 2025 – Der April

19. Mai 2025 um 17:07

Ich bin verflixt spät dran! Der April war leider ziemlich voll und ich habe es nicht geschafft alle Kurzreviews sofort nach dem Gucken zu schreiben. So musste ich also nacharbeiten und da der Mai voller Rollenspiel-Conventions ist, hat das alles ziemlich gedauert. Wer wissen will, was ich hier tue kann das im ersten Beitrag nachlesen und im Podcast nachhören. Aber nun sind die Besprechungen fertig und hier sind meine gesehenen Filme für den April 2025:

Argo (2012)

Es gibt nur eine Gruppe von Menschen, der man abnehmen würde, in den revolutionsumtosten Iran des Jahres 1979 zu reisen: Hollywood-Leute auf der Suche nach einem Drehort für einen Science-Fiction-Film. Es ist also die perfekte Tarnung, um Botschaftsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem Land zu bekommen. Aber um diese Tarnung zu bewerkstelligen, braucht man viel Vorbereitung und verdammt viel Glück.

„Argo“ ist die wahre Geschichte eines Films, den es nie gab und eine beispiellose und erfolgreiche Rettungsaktion des CIA, über die (lange Zeit) niemand etwas wissen durfte. Wir haben eine große und rundum hervorragende Besetzung beginnend mit Ben Affleck als Tony Mendez, der die CIA-Operation plant und umsetzt, über John Goodman und Alan Arkin (John Chambers und Lester Siegel), die die Hollywoodunterstützung darstellen und natürlich die Schicksalsgemeinschaft der US-Botschaftsangehörigen, die in der kanadischen Botschaft untergekommen sind. Aber auch all die Nebendarstellerinnen und -darsteller des Iran überzeugen durch ihr Schauspiel. Es ist ein verflucht spannender Film, bei dem die Angst, das Chaos und die Ungewissheit eines Umsturzes greifbar ist. Das Lebensumfeld der Botschaftsmitarbeiter wird immer kleiner: Zunächst ihr Botschaftsgelände, das erstürmt wird; dann die kanadische Botschaft, die nicht auf so viele Dauergäste ausgelegt ist; es folgt der VW-Bus, mit dem man zum Markt und zum Flughafen fährt und dann am Flughafen selbst, gibt es dann nicht mal mehr vier Wände, die einen schützen. Wunderbar inszeniert von Ben Affleck.

048 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Die Metapher von Argo, mit dem natürlich auch das mythische und schnelle Schiff der Argonauten gemeint ist, dass die Besatzung sicher ins Schwarze Meer brachte und auch die Meeresmonster Skylla und Charybdis hinter sich lassen konnte, soll hier aber auch nicht unerwähnt bleiben.


Treasure Planet (2002)

Robert Louis Stevensons „Die Schatzinsel“ ist wohl einer der berühmtesten Abenteuerromane der Welt. Long John Silver ist eine so ambivalente Figur, dass sie uns selbst nach über 140 Jahren noch fasziniert. Und außerdem geht es um Piraten. Piraten mit schwarzen Augenklappen und glänzenden Goldzähnen. Und grünen Vögeln auf den Schultern …

Disney experimentierte in der Vergangenheit immer wieder mal mit Filmen und „Der Schatzplanet“ gehört dazu. Der Film funktioniert als Abenteuer ausgezeichnet, hat liebevolle Figuren und kommt ohne Musical-Elemente daher, was mich sehr freut. Jim Hawkins ist mir in dieser Fassung allerdings etwas zu „rebellisch“, wobei die Beziehung zu Silver schon sensibel gezeichnet wird.

Die Science-Fiction-Steampunk-Ideen sind alle gut inszeniert und auch wenn so manches 3D heute nicht mehr so gut aussieht, vermag der Schatzplanet einen doch schnell in den Bann zu ziehen. Die Geschichte ist hinlänglich bekannt und in der Neuinterpratation sind eine Menge Anspielungen und Gags eingebaut, was einen charmanten Film auf den Fernsehschirm zaubert.

049 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Erst am Ende des Films hab ich den Gag mit dem Morph verstanden! Der ist der Papagei, der aber nicht nur die Stimme nachahmt, sondern das Aussehen. Hut ab!

PPS
Abgefahren: Billy Bones (der Mann mit der Karte) wird im Original von Patrick McGoohan gesprochen! Das dürfte wohl seine letzte Rolle gewesen sein. RIP Nr. 6.


The Game (1997)

Gordon Gecko wird ein anderer Mensch. Ähh … ich meine natürlich Nicholas van Orton (gespielt von Michael Douglas) wird ein anderer Mensch durch Jumanji … oder ein anderes Spiel, das ihm sein Bruder (Sean Penn, aber nur kurz) schenkt. Mehr sollte man nicht erzählen. Der Rest ergibt sich von selbst.

Ich gebe zu: „The Game“ ist mein Guilty Pleasure. Ich gucke den Film immer mal wieder und je öfter ich ihn sehe, umso mehr Ungereimtheiten fallen mir auf und auch eine gewisse Unzufriedenheit stellt sich ein, weil ich „The Game“ als Teenager so unglaublich beeindruckend fand und dieser Effekt inzwischen verklungen ist. Aber so wichtig ist das alles nicht. Man könnte Fragen über Fragen stellen und vermutlich gibt es ganze YouTube-Essays mit drei Stunden Länge, die sich nur damit beschäftigen, wie unrealistisch der Film ist und was daran alles keinen Sinn ergibt. Aber ich mag diesen Film. Ich mag die Atmosphäre des Films, die einzelnen New-Yorker-Schauplätze sind von Fincher wunderbar eingefangen und man sieht Michael Douglas gern dabei zu (und wie sehr liebe ich Volker Brandt als Synchronsprecher!), wie er von einem Problem ins nächste stolpert, fällt, rennt, verunfallt oder rätselt. Man sollte eine gehörige Portion Suspension of disbelief (das heißt übrigens im deutschen: willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit – wie schön!) über sein Popcorn gießen und dann einfach die Fahrt genießen. Nicht zu viel Nachdenken, einfach laufen lassen. Fincher nimmt dich an die Hand und führt dich in ein verrücktes Abenteuer mit einem Twist nach dem anderen.

050 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Ach, eine Frage habe ich noch: Wer zum Teufel würde, so ein Spiel versichern?!


Clash of the Titans (1981)

Der letzte große Film mit Stop-Motion-Monstern von Ray Harryhausen. „Kampf der Titanen“ erschien 1981 und greift verschiedene Sagen der griechischen Antike auf. Im Mittelpunkt steht Perseus (gespielt von Harry Hamlin), Sohn des Zeus. Dieser wird ein großes Abenteuer verstrick, in dessen Zentrum Prinzessin Andromeda (gespielt von Judi Bowker) und der unmenschliche Calibos (Neil McCarthy) stehen. Ausgestattet mit den Geschenken der Götter und dem geflügelten Pferd Pegasus, muss Perseus große Abenteuer bestehen, um Andromeda vor dem Kraken (einer der Titanen) zu retten.

Ein schöner Fantasy-Film, mit toller Stop-Motion-Technik und kreativen Monstern. Doch da Perseus drei Geschenke erhielt, möchte ich umgekehrt drei Punkte anmerken:

1. Harry Hamlin als Perseus ist für mich ein echter Schwachpunkt. Gerade in Szenen mit dem Leinwandprofi Burgess Meredith (er spielt den Dichter Ammon) wirkt Perseus blass. Ja, er besitzt die Statur und Energie eines antiken Helden, aber die Mimik und der Ausdruck sind noch etwas roh. Es war sein vierter Film (vermutlich sogar ein früherer Film, weil „Kampf der Titanen“ schon 1979 gedreht wurde, aber erst 1981 ausgestrahlt wurde) und man merkt das. Das ist keine Tragödie, aber Hamlins Darstellung lässt mich recht kalt. Spannend ist jedoch, dass Hamlin bei God of War II nochmal in seine Rolle schlüpft und Perseus in dem Videospiel darstellte. Übrigens: Zuerst sollte Arnold Schwarzenegger die Rolle spielen, doch da es zu viele Dialoge gab, entschied man sich dagegen.

2. Ich liebe die Harryhausen-Filme. Der Kampf mit den Monstern ist immer fabelhaft inszeniert. Besonders gefallen haben mir die Skorpione und natürlich der Kraken. Aber zugleich merkt man auch, dass die Rückprojektionen heutzutage nicht sehr gut gealtert sind. Überraschenderweise finde ich den deutlich älteren Sindbad besser gealtert als „Kampf der Titanen“.

3. Bubo. Ich glaube als Kind hätte ich auch eine mechanische Eule gewollt. Ein paar Jahrzehnte später habe ich doch noch eine Eule bekommen, aber das ist eine andere Geschichte … Zurück zu Bubo. Wann immer ich etwas über Bubo lese, heißt es, die Idee sei vor C3PO dagewesen. Das glaube ich. Aber so richtig warm bin ich mit Bubo nicht geworden.

Und da Perseus noch die besagte Eule bekommt, hier noch ein allerletzter Punkt:

4. Auf der immer wachsenden Wikipedia habe ich einige Zusammenfassungen zeitgenössischer Kritiken gelesen und in einer dieser Rezensionen heißt es: „The real titan is Ray Harryhausen.“ Diese Rezension wird der Times zugeschrieben, aber es fehlt ein Zitat. Ich hoffe es ist wahr, denn am Ende ist es Harryhausens Magie, die den Film noch heute zu einem Klassiker macht.

051 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Ich habe den Film zum ersten Mal gesehen. Zumindest bewusst. Seltsam? Aber so steht es geschrieben …


Passwort Swordfish (2001)

Stanley Jobson (Hugh Jackman) ist ein verdammt guter Hacker mit Familienproblemen. Er hackt sich mit einem guten Rotwein und mehreren Monitoren in alles rein, was es so gibt. Wer die Karte am Laptop kennt, weiß etwa, wie schnell Jobson hacken kann. Er lässt sich auch vom Hacken durch wirklich gar nichts ablenken, auch wenn Gabriel Shears (John Travolta) Bärtchen und Frisur einem wirklich zu schaffen macht. Aber Shears kann sich das erlauben, denn er ist das härteste Verbrechergenie, das man sich vorstellen kann: „Er tut, wovon wir nur zu träumen wagen. In seiner Welt ist nichts unerreichbar. Er nimmt sich, was er will, wann er will.“ Beschützt wird er von Marco (Vinnie Jones) – wenn jemand wie Shears überhaupt Schutz braucht. Und ebenfalls an seiner Seite ist Ginger Knowles (Halle Berry), die ihr eignes Spiel spielt.

Ich hätte auch lieber, was anderes im DVD-Spieler spielen sollen, denn „Passwort: Swordfish“ gibt mir als Zuschauer nur wenig zurück. Auf dem Papier ist der Film ein Heist-Movie, gemischt mit Actionszenen, doppeltem Spiel und Hacking. Es wird so hart gehackt, dass zieht euch die Netzkabel raus! Die Datenautobahnen glühen und die Würmer krabbeln rasend schnell durch die Datenkabel bis zur letzten Bandmaschine, die nur noch aus Tradition am Internetz angeschlossen ist. Woooah … So cool! Das alles ist völlig überzeichnet und hat diesen späten 90er/Anfang 00er-Look, den man auch von „Nur noch 60 Sekunden“ oder „The Fast and the Furious“ kennt, der im selben Jahr startete. Das ist im besten Falle komisch, aber meistens langweilig. Der Film hält dich bei Laune durch Action-Szenen und sinnfreie Erotik.

Dennoch: Der Film ist als Zeitkapsle unentbehrlich! Wer wissen möchte, was früher in den 00er cool war, der muss „Passwort: Swordfish“ (aus traditionellen Gründen) archivieren. Es war eine merkwürdige Zeit, in der alles aussah, als würde hätte man es durch eine (coole) Sonnenbrille gefilmt. Und es spricht Bände, dass ich den Film schonmal gesehen habe, aber mich nur noch an kaum etwas erinnern konnte.

052 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Neben Travoltas Bart möchte ich auch Jackmans Ohrring lobend als glänzenden Nebendarsteller erwähnen.

PPS
Zu Beginn erzählt Shears was über „Hundstage“. Ein Tipp für alle, die das hier lesen: Stoppt „Passwort: Swordfish“ and dieser Stelle und schaut euch „Hundstage“ an. Lohnt sich.


Forbidden World (1982)

„Forbidden World“ hat viele Namen und ist auch als „Mutant“ oder „Subject 20“ bekannt und wurde von Roger Corman produziert. In 20 Tagen wurde der Film abgedreht. Man sagt, dass die Farbe auf den Kulissen noch während des Drehs nicht ganz trocken war. Tatsächlich sieht das aber alles gar nicht so schlecht aus. Aber worum geht es eigentlich?

Der Abenteurer und Piratenjäger Mike Colby (gespielt von Jesse Vint) erwacht aus dem Kälteschlaf und soll mit seinem Roboter Sam den Planeten Xarbia ansteuern. Dort haben Wissenschaftler eine fantastische Entdeckung gemacht: ein Lebewesen, dass eine intergalaktische Nahrungsmittelkrise beenden könnte. Aber das sog. Subjekt 20 mutiert und tötet zunächst die Tiere und dann die Wissenschaftler. Mike Colby muss das Alien aufhalten, sonst ist alles verloren.

„Forbidden World“ ist das, was „Yor“ für „Conan“ ist. Der Erfolg von „Alien“ hat ebenfalls viele Filmemacher inspiriert einen Sci-Fi-Horrorfilm zu drehen. Natürlich ohne H.R. Gigers Alien, ohne Ridley Scott und ohne Sigourney Weaver. „Forbidden World“ hat dafür das leicht bewegliche, aber umso schleimigere Subject 20, ein Drehbuch von Jim Wynorski (auf den vermutlich die sinnfreien Nacktszenen zurückgehen) und Sets die mal von James Cameron designt wurden (und eigentlich aus dem Film „Galaxy of Terror“ stammen).

Wie bei B-Movies üblich gelten hier eigene Regeln für die Bewertung. Das bedeutet, der offiziellen Bewertung werden weitere B-Punkte (0,5 – 3) hinzugerechnet. Zu den 1,5 Punkten wird so noch +1 hinzugerechnet. Diese +1 setzen sich wie folgt zusammen:
1. 0,25 Punkte für Kulissen, die mal von James Cameron gebaut wurden
2. 0,25 Punkte für Kulissen, die eigentlich dazu da sind, um Essensbestellungen warmzuhalten.
3. 0,25 Punkte für den blutfleckigen Ärztekittel von Dr. Cal Timbergen
4. Die letzte Szene in der Subjekt 20 auf unkonventionelle Art besiegt wird.

Insgesamt kommt „Forbidden World“ somit auf 1,5 Sterne + 1 B-Punkte = 2,5 Sterne.

053 von 150 Filmen für das Jahr 2025.


Der Gott des Gemetzels (2011)

„Der Gott des Gemetzels“ ist ein Kammerspiel von Roman Polanski (basierend auf dem Theaterstück von Yasmina Reza) und inszeniert in 80 Minuten ein echtes Schlachtfeld. Der Grund ist recht banal: Zwei Kinder haben sich geprügelt und nun treffen die Eltern aufeinander. Da wären zum einen Penelope und Michael Longstreet (Jodie Foster und John C. Reilly) und zum anderen Nancy und Alan Cowan (Kate Winslet und Christoph Waltz). Beide Paare haben zahlreiche Konfliktlinien: Zachary Cowan hat Ethan Longstreet verletzt, die Männer nehmen das Problem nicht so recht ernst, Walter hält alles (bis auf seine Arbeit als Rechtsanwalt) für Zeitverschwendung, Michael fühlt sich als Haushaltswarenverkäufer den Upper Class Cowans unterlegen, Penelope und Nancy verachten Michael für seine Hamsterfreisetzung und dann ist da noch Walter am Telefon, der Cobbler, Kokoschka, Cola und Alkohol. Eine explosive Mischung.

Den Film als grandios zu beschreiben ist eine Untertreibung. Es ist ein Drama, eine Satire und Komödie. Ein Blick auf die Irrsinnigkeiten des (Zusammen-)Lebens in der Zivilisation, die nur einen Cobbler weit davon entfernt ist, zu vertieren. Denn genauso wie das Schichtdessert, ist unter der harten Teigschicht der Zivilisation das faule Obst der Gewalt. Alle Scheinheiligkeiten werden bloßgelegt und das Spiel ist so unglaublich auf den Punkt, dass man sich wünscht, immer mehr und mehr zu sehen.

Ich habe den Film bereits dreimal gesehen und die Dialoge sind pointiert bis zur Perfektion. Die Lust am Spiel nimmt man bei allen Beteiligten wahr und alle sind ein Glücksfall für den Film. Der Aufbau aller Konflikte, die nach und nach bloßgelegt werden, ist ein Musterbeispiel für gutes Schreiben und Yasmina Reza (mit Roman Polanski beim Drehbuch) hat mit dem Stück eine fabelhafte Geschichte erzählt. Was mich am meisten daran fasziniert ist der Nachklang des Films. Wer hat denn nun Recht? Sind wir dem Gott des Gemetzels Untertan? Wieder muss ich an Rod Serlings Twilight Zone denken: „The Monster are due on Maple Street“ sind ebenfalls ein Beispiel für menschliches Versagen und zeigt (in kleinerem Format), wie menschliche Zivilisation versagt.

054 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Rezept für einen Cobbler reiche ich beizeiten nach!


Sorceress – Die Mächte des Lichts (1982)

„Sorceress – Die Mächte des Lichts“ bringt die B-Movie-Guckerchen zum Funkeln! Mit Jim Wynorski & Jack Hill (oder Jack Hill + Wynorski – die Credits sind hier widersprüchlich, wer mehr geschrieben hat) am Drehbuch, Jack Hill (bekannt für „Foxy Brown“ und „Spider Baby“) im Regiestuhl und Roger Corman als Produzent, weiß man worauf man sich einlässt.

Traigon ist der übelste aller schwarzbärtigen Zauberer und will sein Erstgeborenes seinem finsteren Gott opfern. Doch alles geht schief und es gibt einen Twist: Die Mutter hat Zwillinge bekommen! Traigon schafft es nicht herauszufinden, welches Kind zuerst geboren wurde und beide zu opfern (oder gar das falsche!), würde den Gott Caligara so richtig abnerven. Und zu allem Überfluss wird Traigon auch noch von der Kriegerin Krona getötet, aber wie Super Mario hat Traigon noch drei weitere Leben und wird in 20 Jahren zurückkehren, um das zu beenden, was er begonnen hat …

*düdelü düdelü düdelü* ZEITSPRUNG *düdelü düdelü düdelü*

20 Jahre später. Die beiden Kinder (die Zwei, die eins sind!) sind nun erwachsene Frauen (Leigh Harris und Lynette Harris) und werden von einem der gruseligsten Kinowesen aller Zeiten beim Baden beobachtet: Pando, der Sartyr (Hufe hoch für David Millbern, der in dieser Rolle aufgeht). Wenn mir Pando bei Mondlicht auf der Straße begegnen würde, würde ich sofort Reißaus nehmen oder/und an einem Herzinfarkt sterben. Gedacht als comic relief, ist er ein echtes Horrorelement. Aber zurück zu Mina und Mara, den beiden Zwillingen.

Die beiden erleben viele spannende Abenteuer und sind mit dem Wikinger-Barbaren Baldar und Pandor unterwegs (den alle scheinbar ins Herz geschlossen haben?!) und treffen in einer Fantasystadt auf den Abenteurer-Barbaren Erlick. Der begleitet sie fortan auf weitere spannende Abenteuer und es gibt ja so viel zu erleben: Die Zwillinge verkleiden sich als Männer (…), Erlick soll gepfählt werden, Affen werfen Bomben und am Ende landet Mara (die Erstgeborene) in Traigons Schloss.

Nun wird es wild, denn magische Kräfte kommen ins Spiel, Untote stehen auf, Baldar und Mira müssen kämpfen, wir rufen VITAL an, woraufhin im Himmel göttliche Wesen miteinander kämpfen und selbst der Grusel-Pandor kommt mit einer Bauernarmee zur Hilfe und rettet den Tag. Mara und Mira stellen sich ihrem Vater Traigon entgegen und am Ende sind aller guten Dinge drei.

Wow. Was für ein Abenteuer. Die Los Angeles Times nannte „Sorceress“ laut Wikipedia „a fairly shabby movie“ und ja, das ist vollkommen richtig. Aber, es ist unterhaltsamer Quatsch und mit weniger nackter Haut, hätte das auch ein Rollenspielabenteuer sein können (wir kennen sicher alle jemanden, der Pandor spielen würde). „Sorceress – Die Mächte des Lichts“ lief gut und danach produzierte Corman „Deathstalker“ und „Deathstalker 2“, ohne Pandor, aber mit weiteren Barbaren-Abenteuern.

Wie bei B-Movies üblich gelten hier eigene Regeln für die Bewertung. Das bedeutet, der offiziellen Bewertung werden weitere B-Punkte (0,25 – 3) hinzugerechnet. Zu den 2 Punkten werden so noch +1,25 hinzugerechnet. Diese +1,25 Punkte setzen sich wie folgt zusammen:

0,25 Punkte für die Affen mit Bomben.
0,25 Punkte für Grusel-Pandor, der mir immer in Erinnerung bleiben wird (leider).
0,25 Punkte für all die Fantasy-Klischees.
0,25 Punkte für VITAL den Mantikor und seine Gegenspielerin, die am Himmel explodiert.
0,25 Punkte für den Dungeon mit den Untoten.

Insgesamt kommt „Sorceress – Die Mächte des Lichts“ somit auf 2 Sterne + 1,25 B-Punkte = 3,75 Sterne.

055 von 150 Filmen für das Jahr 2025.


Der dritte Mann (1949)

Über diesen Film wurde viel geschrieben und darum bleibe ich nur bei drei Dingen, die ich am „Dritten Mann“ besonders mag:

1. Der Schauplatz
Wien ist ein fantastischer Schauplatz. Üblicherweise spielt der Film Noir an amerikanischen Orten, wie L.A. oder New York, aber es gibt wohl kaum eine andere Stadt, die im Film so schöne Schatten wirft wie Wien, das von Carol Reed und seinem Kameramann Robert Krasker eingefangen wurde. Die berühmte Verfolgungsjagd, die hinab in die Kanalisation führt, zeigt sprichwörtlich, wie undurchdringlich die Unterwelt und Harry Limes Leben ist.

2. Die Filmmusik
Anton Karas war ein echter Glücksfall. In den USA ist der Dritte Mann auch als „The Zither Film“ bekannt und ja, diese Melodie ist vermutlich so ikonisch wie viele Stücke von John Williams. Siehe dazu auch das PS weiter unten.

3. Orson Wells
Die meiste Zeit ist es wie mit Poochie und alle fragen sich: „Wo ist Harry Lime? Wo ist Harry Lime?“ Doch wenn man dann Wells als den geheimnisvollen, gierigen Bösewicht sieht, dann sieht man einen verschmitzten Burli, dem man seine Verbrechen gar nicht zutrauen würde. Auch wenn Wells nur eine Nebenrolle hat, ist sein Auftritt im nächtlichen Wien einfach großes Kino. Und dann gibt es ja noch die berühmte „Kuckucksuhr-Rede“, im Grunde eine Huldigung an den Gott des Gemetzels.

055 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Dü-del dü-del dü
dü-dü
Dü-del dü-del dü
dü-dü


Hundstage (1975)

Wenn die Hitze nicht auszuhalten ist und das Sternbild Canis Major (Großer Hund) zu sehen ist, dann beginnen die „Hundstage“. Sie liegen zwischen dem 23. Juli und dem 23. August. Es sind heißesten Tage des Sommers. Ray Bradbury schrieb in „Shopping for Death“ über zwei statistikinteressierte Versicherungsvertreter, die die Hitze mit menschlichem Wahnsinn und einer Steigerung der Mordrate in Verbindung brachten. Sidney Lumet griff hingegen eine wahre Geschichte auf und inszeniert eine menschliche Katastrophe, nach einem Drehbuch von Frank Pierson.

Sonny (Al Pacino, der für die Rolle brennt) versucht mit seinen beiden Kumpels eine Bank in New York auszurauben. Der erste Typ kann das Ding nicht durchziehen und steigt noch am Anfang aus. Nun sind Sonny und Sal (John Cazale) allein und alles geht den Bach runter. Sonny muss allein alle Probleme lösen, mit der Polizei reden und immer wieder Entscheidungen treffen. Sal ist eindeutig mit der Gesamtsituation überfordert. Geradezu fürsorglich kümmert sich Sonny um ihn. Und während in der Bank die Situation immer unaushaltbarer wird, ist vor der Bank ein regelrechter Jahrmarkt. Die Polizei rückt in Hundertschaften an, das FBI hält sich zunächst zurück, reißt dann aber den Fall an sich und am Rand stehen Schaulustige, Fans, Demonstranten und Krawallmacher, angeheizt von den Medien. Journalisten stürzen sich auf das Elend und berichten fieberhaft über jede Bewegung der Geiselnehmer. Das der Film auf wahren Begebenheiten beruht erinnert mich an die Gladbecker Geiselnahme, die ähnlich versagend von den Medien begleitet und befeuert wurde.

Lumets Film ist so beeindruckend wie vielschichtig. Was fängt man an mit den Geiselnehmern? Das Versagen ist geradezu eine absurde Komödie. Perfekt (!) inszeniert und gespielt sieht man das in der Szene, in der Sonny versucht sein Gewehr aus der Geschenkbox zu befreien. Er verheddert sich, die Waffe lässt sich schlecht greifen, aber trotzdem muss er ja eine Bedrohlichkeit ausstrahlen und bellt die überraschten Bankmitarbeiterinnen an, während das Gewehr irgendwohin zielt. Das ist genauso faszinierend, wie Pacino den Druck spürbar macht, dem Sonny ausgesetzt ist. Sonny ist bewaffnet, er hat Macht und trotzdem listet der Bankdirektor Mulvaney (Sully Boyar) ihm seine Fehler auf. Er lässt Sonny als Telefon gehen, die Polizei schubst Sonny herum und hält sich nicht an Absprachen und dann ist da noch Sonnys Familie, seine Frau und seine große Liebe Leon (gespielt von Chris Sarandon). Ich habe nur darauf gewartet, dass bei Diktieren des Zitats die Bankangestellte noch seinen Ausdruck korrigiert. Sonny ist einfach verloren. Er rechnet mit seinem Tod, aber zum Schluss bekommt verliert er nicht sein Leben, aber er hat den Anschluss verloren. Die Geiseln liegen sich in den Armen, Sonny liegt allein auf der Motorhaube des Wagens. Ich fühlte mich an Büchners „Woyzeck“ erinnert, wo die titelgebende Figur auch von allen ausgenutzt und demütigt wird, bis sich alles in einer Katastrophe entlädt.

Was mir bei „Hundstage“ besonders gefällt ist Lumets effektarme, aber spannende Inszenierung, ohne jede Form von Übererzählung. Das Homosexualität und Transsexualität ohne Effekthascherei oder Stereotypen erzählt wird, ist beeindruckend modern. Das New-Hollywood-Kino der 70er Jahre lässt einen einfach nicht los.

057 von 150 Filmen für das Jahr 2025.


Im Bann des Kalifen (1979)

„Im Bann des Kalifen“ gehört zu einer Reihe von Abenteuerfilmen, die zunächst bei Amicus und erschienen, aber nach 1977 unter EMI bzw. Orion Pictures veröffentlicht wurde. Der Film hatte das höchste Budget dieser Abenteuerreihe, war aber nicht so erfolgreich wie die anderen Filme der Reihe (darunter zählen: The Land That Time Forgot, At the Earth’s Core, The People That Time Forgot und Warlords of Atlantis). Dabei ist „Im Bann des Kalifen“ ein rundum unterhaltsames Abenteuermärchen aus Tausendundeiner Nacht.

In der verwinkelten und sprudelnden Stadt Jadur herrscht der Kalif Alquazar (Christopher Lee). Die Bewohner fürchten ihren Kalifen, denn seine Gesetze sein grausam und wer sich nicht daran hält, wird schnell mit dem Tode bestraft. So geht es auch Prinz Hassan (Oliver Tobias), der sich nach Jadur aufgemacht hat, um Prinzessin Zuleira (Emma Samms) zu heiraten. Der Gefangene Prinz dem Kalifen vorgeführt und dieser ist gar nicht begeistert von Hassans Ambitionen. Aber Alquazar erkennt die Möglichkeiten und nutzt den Prinzen als Spielfigur in seinem großen Plan, um die magische Rose zu erbeuten. So sendet der Kalif den abenteuerlustigen Prinzen auf eine Queste und gibt ihm seinen Diener Khasim mit (Milo O’Shea), der die Rose notfalls auch stehlen soll. Durch Zufall wird auch der Waisenjunge Majeed (Puneet Sira) in das Abenteuer verstrickt und er begleitet die beiden.

Ein märchenhafter Plot, gute Spezialeffekte und besonders großartige Miniaturen und Puppen auf fliegenden Teppichen machen den Film zu einem echten Vergnügen. Wir haben einen Dschinn, magische Pfirsichkerne, den bösen Kalifen der über der (Modellbau-) Stadt steht („Ja, ja, alles meins, alles meins!“), Mickey Rooney in einer seltsamen Rolle, tolle Kostüme und einen Luftkampf mit Thunderbird-Menschen auf tollkühnen fusseligen Fußbodenbelägen.

Das alles ist eine große Mischung aus Themen und Figuren aus der Literatur und aus Filmen wie „Der Dieb von Bagdad“ oder „Sindbad“. Spaßig und mit viel Liebe zum Detail.

058 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
In diesem Film treffen Peter Cushing und Christopher Lee zwar nicht aufeinander, aber der Kalif hat Cushing bzw. Wazir Al Wuzara ins Gefängnis geworfen, wo Prinz Hassan ihn trifft.

PPS
Laut Wikipedia war Christopher Lee so begeistert von Brian Hayles Skript, dass er wieder nach England zurückkehrte, um die Rolle des Kalifen zu spielen.

PPPS
Rollenspielerisch betrachtet ist der Film besonders sehenswert!


Kramer gegen Kramer (1979)

„Kramer gegen Kramer“ ist ein Familiendrama aus dem Jahr 1979 von Robert Benton, nach dem Roman von Avery Corman. Mit Oscars ausgezeichnet für Bester Film, Bester Hauptdarsteller, beste Nebendarstellerin, beste Regie und bestes adaptiertes Drehbuch.

Die Geschichte dreht sich um Joanna und Ted Kramer und ihren Sohn Billy. Joanna (Meryl Streep) will mehr vom Leben und trennt sich von Ted (Dustin Hoffmann). Billy bleibt bei seinem Vater und dieser versucht irgendwie Job und Alltag zu bewältigen. Zwischen Schulaufführung, Frühstück, Job und Jobverlust kommt dann noch der Sorgerechtsstreit, als Joanna zurück nach New York kommt. Die Auseinandersetzung ist für beide Seiten zermürbend und die engagierten Anwälte kennen keine Zurückhaltung.

Ich habe den Film nie zuvor gesehen. Ich erinnere mich, dass meine Eltern den Film als Videokassette hatten, mit einem selbstgeschriebenen Etikett und aufgezeichnet aus dem Fernsehen. Angesehen habe ich ihn nie und die Videokassette ist mittlerweile schon längst Asche. Es fällt mir auch schwer, mich in die späten 70er Jahre reinzudenken, als die „Ideen über Mutterschaft und Vaterschaft sich veränderten“, wie man bei Wikipedia nachlesen kann. Heute wirkt der Film deutlich harmloser, die Schauspielleistung von Streep und Hoffmann sind natürlich noch immer sehenswert und das Drama im Gerichtssaal ist wirklich greifbar. Der Blick auf die damals ungewöhnliche Rolle des alleinerziehenden Vaters und auch Teds Entwicklung wird wunderbar durch den „French Toast“ am Anfang und am Ende gezeigt. Das ist „show, don’t tell“ in Reinform.

Besonders gefallen hat mir die Neugier herauszufinden, was als nächstes passiert. Ich habe mich nie gelangweilt, denn auch wenn man „nur“ den Alltag der Familie Kramer verfolgt, ist alles hervorragend inszeniert und man will einfach wissen, wie es weitergeht. Auch kann man als Zuschauer nicht sagen, wer denn jetzt im Recht ist und wo Billy aufwachsen soll. Das moralische Dilemma verfolgt einen durch den Film und man wechselt durchaus seine Seiten.

059 von 150 Filmen für das Jahr 2025.


Generale – Anatomie der Marneschlacht (1977)

Sebastian Haffners Dokumentarspiel über die Generale und Autoritäten, die in der Schlacht an dem Fluss namens Marne beteiligt sind, ist spannend, lehrreich und (das mag überraschen) kurzweilig. Ich hätte mir das noch viele weitere Minuten ansehen können, denn nach den letzten Aussagen aller Beteiligten, wollte ich noch etwas mehr hören, schließlich sind wir erst im ersten Jahr des Großen Krieges. Aber beginnen wir am Anfang:

Die Marneschlacht ist eine der Entscheidungsschlachten im Ersten Weltkrieg. Wir schreiben das Jahr 1914. Wir befinden uns in Nordfrankreich. Die Frontlinie im Westen ist bereits zu einem Stellungskrieg geworden (man denke an Verdun), doch es könnte der deutschen Armee gelingen durchzubrechen. Das würde die Wende einleiten. Doch der Durchbruch scheiterte. Warum er scheiterte, versucht dieser Film zu erklären. Dabei wird die französische Sicht, die britische und die deutsche miteinander in eine Erzählung verwoben, die aus vielen Protokollen und O-Tönen besteht, die eindrucksvollen von den Schauspielern zum Leben erweckt werden. Zwischendurch erklärt Haffner die Lage und ordnet Personen und Entscheidungen ein. Die Unklarheiten und Ratlosigkeiten, mit welcher die Heeresleitungen oft Entscheidungen trafen, lässt mich wieder an „The Fog of War“ zurückdenken. Allein die Tatsache, dass Befehle von oben eben nicht immer erfüllt werden, zeigt, dass Macht wie ein Girokonto betrachtet werden muss. Je mehr Moltke mit Macht seine Entscheidungen durchsetzt, desto weniger Macht hat er am Ende – egal ob es eine Befehlskette gibt. Denn was man nicht vergessen sollte: die oberste Heeresleitung ist weit weg von der Front und wird allein durch Telefonate, Telegramme und Berichte auf dem Laufenden gehalten und nach denen müssen Entscheidungen getroffen werden, die für Abertausende über Leben und Tod entscheiden.

„Generale – Die Anatomie der Marneschlacht“ ist so intelligent und spannend gemacht, dass ich gar nicht aufhören konnte das weiterzuempfehlen. Der WDR hat 1977 mit Sebastian Haffner und dem Regisseur Franz Peter Wirth ein echtes Glanzstück geschaffen, dass man heute nur noch bei Youtube findet. Ich verstehe gar nicht, warum so etwas nicht dauerhaft in den Medientheken zu finden ist.

060 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

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  • SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: Dr. Horrible’s Sing-Along Blog
    Lesezeit: 2 Minuten2008 entstand „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog” als Protestprojekt während des WGA-Streiks in Hollywood. Schon bald soll das Kult-Dramedy-Musical nach Deutschland kommen. Zusammen mit Eva von Erdenstern und Claudia von „Hinter dem Spiegel“ spricht Mirco über das Musical. Weiterlesen Der Beitrag Dr. Horrible’s Sing-Along Blog erschien zuerst auf SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK.

SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: Dr. Horrible’s Sing-Along Blog

19. Mai 2025 um 15:00

Lesezeit: 2 Minuten2008 entstand „Dr. Horrible’s Sing-Along Blog” als Protestprojekt während des WGA-Streiks in Hollywood. Schon bald soll das Kult-Dramedy-Musical nach Deutschland kommen. Zusammen mit Eva von Erdenstern und Claudia von „Hinter dem Spiegel“ spricht Mirco über das Musical. Weiterlesen

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  • D3: D&D Charakterbogen 5.2
    Während ich noch damit ringe, wie ich die aktuelle Version von D&D 5e 2024/25 5.2 5.5 eigentlich bezeichnen soll (Danke für dieses Kommunikationsproblemchen), ist der erste deutschsprachige Bogen im A4 Format erschienen – und er kommt nicht von Wizards of the Coast. Nein, der bis dato schönste Bogen kommt von Andreas “honze” Hontzia, steht sowohl im A4-Format als auch im US-Letter-Format zur Verfügung, ist in Deutsch und Englisch zu haben, als Open Source unter CC-BY-NC-SA Lizenz veröffentli

D3: D&D Charakterbogen 5.2

19. Mai 2025 um 10:00

Während ich noch damit ringe, wie ich die aktuelle Version von D&D 5e 2024/25 5.2 5.5 eigentlich bezeichnen soll (Danke für dieses Kommunikationsproblemchen), ist der erste deutschsprachige Bogen im A4 Format erschienen – und er kommt nicht von Wizards of the Coast. Nein, der bis dato schönste Bogen kommt von Andreas “honze” Hontzia, steht sowohl im A4-Format als auch im US-Letter-Format zur Verfügung, ist in Deutsch und Englisch zu haben, als Open Source unter CC-BY-NC-SA Lizenz veröffentlicht und in der zugänglichen Auszeichnungssprache typst geschrieben. Das ist ziemlich geil! honze stellt den Bogen als PDF und seinen typst-Quellcode auf Codeberg zur

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  • Nuntiovolo.de: Nuntiovolos zweiwöchentliche Videoschau vom 18. Mai 2025
    Bei Der Koali gibt es eine neue Folge zur Aventurien-besprechung mit dem Thema #48 Briefspiel. Famerlors 3872ste Schuppe blättert wieder Werke durch: DSA Durchgeblättert Folge 308 – Geschuppte Tyrannen und DSK Durchgeblättert Folge 25 – Bestiarium (Ewige Suche). Außerdem geht es um den Boten 230 in Ingerimm 1045 BF – Für die Publikationsprofanisierung! und Phex 1045 BF – Araniens Blüte der Freiheit Hinter dem Schwarzen Auge ging es um den Status diverser Crowdfundings: Aventurien 5e angekündigt

Nuntiovolo.de: Nuntiovolos zweiwöchentliche Videoschau vom 18. Mai 2025

18. Mai 2025 um 20:00

Bei Der Koali gibt es eine neue Folge zur Aventurien-besprechung mit dem Thema #48 Briefspiel.

Famerlors 3872ste Schuppe blättert wieder Werke durch: DSA Durchgeblättert Folge 308 – Geschuppte Tyrannen und DSK Durchgeblättert Folge 25 – Bestiarium (Ewige Suche). Außerdem geht es um den Boten 230 in Ingerimm 1045 BF – Für die Publikationsprofanisierung! und Phex 1045 BF – Araniens Blüte der Freiheit

Hinter dem Schwarzen Auge LogoHinter dem Schwarzen Auge ging es um den Status diverser Crowdfundings: Aventurien 5e angekündigt / Aventuria-Late Pledge endet / Lexikon-CF (DSA-Nachrichten-Spezial) #084

Orkenspalter TVBei den Orkenspaltern geht es um die Neuigkeiten von der EulenCon: Alle Panels aus der Werkstatt: Dragobane, Splittermond, Myranor, Quo Vadis Uhrwerk, Talk: AUA (Ask Us Anything) mit Lena Falkenhagen und Tom Finn, Die Grüne Ebene – Charakterbau für Aventurien ~ mit Eevie und Moritz und Myranor: Madas Segen – Pen and Paper live von der Eulencon 2025

Ulisses F-Shop V2Ulisses gibt Infos von Markus zur neuen Lizenz: Die ELF – Alles was du wissen musst! und Die ELF – Was ist das? Wie funktioniert das?. Ein weiteres Video gibt es zum DSA-Hintergrund: Wer sind die Zwölfgötter?. Außerdem geht es um die Mai-Neuheiten in Die Neuheiten im VLOG – Mai 2025 mit Markus & Daniel und Neuheiten Mai 2025 Welle 1

VierHeldenundeinSchelmVier Helden und ein Schelm haben ebenfalls Infos von der EulenCon in der SchelmSchau 213: EulenCon 2025.

Bei VTTom wird ein weiteres Modul vorgestellt: Gestade des Gottwals – Foundry DSA [Nellkirs Vorstellung]

Hörspiele

Rollenhörspiel.de: Ein Tod in Grangor (1/2)
Schwafelhelden: Der Zug durch das Nebelmoor, Teil 13

Spielrunden

Almanach der Abenteuer: [DSA 5] [Episode 71] Ein Namenloser Tag | Das Gebraute Auge [Klingen der Nacht VIII]
Familiennerds: Ein Blick in Rote Augen #2
Meister Felix: [3] Das Große Kaiserturnier zu Gareth [DSA4.1 Kampagne]
Meister Felix: [6] Unter der Dämonenkrone – Operation Perlbeißer [DSA4.1 Splitterdämmerung
Meister Felix: [8] Die Wiedergeburt Maraskans – Schuppenspuren [DSA4.1 Splitterdämmerung]
Schlachtenwüter: Der Fluch von Burg Dragenstein ★ Part 3 – der weiße Berg
Schlachtenwüter: Der verlorene Sohn – Part 2 ★ Dämonensplitter Kampagne
Stammtisch Adventures: DSA 5 Albernia Kampagne – Episode XXI: „Nostrische Eins“
TobSEN: S4A26E117: Cassian Adventure 7/? – Meisterchange #19

Let’s Plays

Drakensang

Captain: Drakensang 2 – Am Fluss der Zeit – 73

Nordland-Trilogie

〈VD〉Retro XXL: #54: Mit dem Kopf durch die Tür (RetroPlay/Amiga)
Geoffryn Melnik: Die Schicksalsklinge (1992) #28 – Nordlandtrilogie – Die verfallene Herberge 2
Grimmelbert: Sternenschweif [17] In den Blutzinnen, Die Nordlandtrilogie
Kellerabend: 22. Das Schwarze Auge 3 „Schatten über Riva“ DSA auf DOS mit den Kellerkindern …. und das übl
Wort und Spiele: 111 – Sooremann geht’s nicht ganz so gut am Ende hier – Drakensang 2: Am Fluss der Zeit
Zicke Donna: Göttersplitter Teil 9

Satinavs Ketten/Memoria

Famerlors 3872ste Schuppe: Memoria  Folge #6 – Kaninchenjagd

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  • Nuntiovolo.de: Kriegerpoeten: Laichmetropole
    Die Kriegerpoeten berichten weiter von ihren Erlebnissen in der Blutigen-See-Kampagne. Im neuesten Teil unter dem Titel Laichmetropole geht es um eine nicht ganz freiwillige Anlandung. Quelle: Kriegerpoeten
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  • Norberts fantastische Ecke: Warcraft: Beyond the Dark Portal
    By Aaron Rosenberg & Christie Golden Irgendwie hat es mich im Sommer 2024 wieder zur World of Warcraft Lore hingezogen. Aufgrund meiner Blindheit spiele ich seit 2016 das Spiel nicht mehr, doch die Geschichte von Azeroth, Draenor, Argos und weiteren Welten verfolge ich dennoch weiter mit. Schon seit Jahren habe ich auch den Plan einen DnD-Multishot im WoW-Universum zu leiten. Es gibt im Internet zwei kostenlose Adaptionen (WoW Players Handbook & Monster Manual), die mit viel Liebe gemach

Norberts fantastische Ecke: Warcraft: Beyond the Dark Portal

18. Mai 2025 um 11:10

By Aaron Rosenberg & Christie Golden

Irgendwie hat es mich im Sommer 2024 wieder zur World of Warcraft Lore hingezogen. Aufgrund meiner Blindheit spiele ich seit 2016 das Spiel nicht mehr, doch die Geschichte von Azeroth, Draenor, Argos und weiteren Welten verfolge ich dennoch weiter mit. Schon seit Jahren habe ich auch den Plan einen DnD-Multishot im WoW-Universum zu leiten. Es gibt im Internet zwei kostenlose Adaptionen (WoW Players Handbook & Monster Manual), die mit viel Liebe gemacht wurden. Ich habe mir eine der beiden Versionen ausgesucht und veranstalte im Herbst 2024 ein „World of Warcraft meets Dungeons & Dragons“ Wochenende.  Als Inspiration habe ich mir ein paar Hörbücher angehört, darunter auch „Beyond the Dark Portal“.

Inhalt

Cover; Bild von audible.de

Der Zweite Krieg ist zwei Jahre her und es war ruhig. Die Orks waren besiegt und in Lager gesperrt, das Dunkle Portal vernichtet. Aber weil immer noch ein kleiner Riss zwischen den Welten besteht, hat die Allianz die Festung Nethergarde erbaut, um das Dunkle Portal im Auge zu behalten.

Auf Draeinor hingegen haben die Orks ihre Wunden geleckt. Die Horde ist zerfallen und die Clans sind wieder in ihre alten Konflikte zurückgefallen, doch diesmal stirbt langsam um sie herum die Welt. Der alte Schamane Nerzhul und die von Gul’dan erschaffenen Todesritter wollen ihre Welt retten, doch dafür müssen sie den Riss nach Azeroth vergrößern und noch einmal in die fremde Welt einfallen.

Erzmagier Khadgar sieht die Vergrößerung des Risses und warnt die Allianz. Gemeinsam mit dem Paladin Turalion und der elfischen Waldläuferin Aleeria Windrunner stellt er sich den Truppen der Horde entgegen. Doch der Angriff von Grom Hellscream ist nur eine Ablenkung, denn während beim Portal gekämpft wird, stehlen Agenten der Horde einige mächtige Artefakte. Und nicht nur das: Ihnen gelingt es auch ein Bündnis mit Todesschwinge, dem Patriarchen des Schwarzen Drachenschwarms zu schließen. Dank diesem Bündnis gelingt der Horde ihr Vorhaben und sie kehren mit den Schätzen und dem neuen Verbündeten samt dem schwarzen Drachenschwarm nach Draenor zurück.

Womit die Horde aber nicht gerechnet hat ist, dass die Allianz ihnen folgt. Und so stellen sich die Verbündeten Menschen, Elfen und Zwerge nicht nur der Horde, sondern auch dieser neuen bedrohlichen sterbenden Welt.

Fazit

Diesen Roman hab ich vor vielen Jahren bereits einmal gelesen, aber inzwischen fast alles wieder vergessen 

Wie die meisten Bücher von Christie Golden betrachte ich den Roman nicht als literarisches Meisterwerk, aber es ist flüssige, spannende und oft auch sehr mitreißende Fantasy. Das hat die Autorin auch voll drauf.

Christie Golden spricht das Hörbuch selber und gibt sich dabei viel Mühe. An ein zwei Stellen trifft sie den richtigen Tonfall nicht so genau, aber im Großen und Ganzen ist es eine saubere Arbeit und man kann ihrer Stimme gut zuhören.

Der Roman ist hauptsächlich für Warcraft-Fans interessant. Wer die Vor- und Nachgeschichte nicht kennt, wird mit dem Buch wohl nicht so viel anfangen können. Aber für Fans ist es auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch

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  • Oger: Hülsling
    Vom Tode befreit, im Zweck geeint, schreiten wir zur Erfüllung vorran in die Ewigkeit. Wenn ein intelligentes Schwert die Herrschaft über seinen Träger übernimmt, so erhält es diesen manchmal auch über den Tod hinaus in dieser Welt, um seinem fanatisch in der Waffe brennendem Zweck nachzukommen.  Ein Hülsling sieht aus der Entfernung aus wie ein lebender Mensch, doch seine ledrige Haut, der

Oger: Hülsling

18. April 2025 um 22:54

Vom
Tode befreit, im Zweck geeint, schreiten wir zur Erfüllung vorran in
die Ewigkeit.
Wenn
ein intelligentes Schwert die Herrschaft über seinen Träger
übernimmt, so erhält es diesen manchmal auch über den Tod hinaus
in dieser Welt, um seinem fanatisch in der Waffe brennendem Zweck
nachzukommen. 
Ein
Hülsling sieht aus der Entfernung aus wie ein lebender Mensch, doch
seine ledrige Haut, der

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  • SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: Der Letzte Held 49: Eine neue Ausgabe des legendären Fanzines
    Lesezeit: 2 MinutenIm vergangenen Jahr ist eine neue Ausgabe für Der Letzte Held, ein Fanzine für Das Schwarze Auge, erschienen. Fanzines waren einst eine richtige große Sache. Der Letzte Held war eines davon und bereicherte Das Schwarze Auge mit zusätzlichen Inhalten. Vergangenes Jahr ist für das legendäre Fanzine eine neue Ausgabe erschienen,… Weiterlesen Der Beitrag Der Letzte Held 49: Eine neue Ausgabe des legendären Fanzines erschien zuerst auf SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK.

SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: Der Letzte Held 49: Eine neue Ausgabe des legendären Fanzines

18. April 2025 um 20:00

Lesezeit: 2 MinutenIm vergangenen Jahr ist eine neue Ausgabe für Der Letzte Held, ein Fanzine für Das Schwarze Auge, erschienen. Fanzines waren einst eine richtige große Sache. Der Letzte Held war eines davon und bereicherte Das Schwarze Auge mit zusätzlichen Inhalten. Vergangenes Jahr ist für das legendäre Fanzine eine neue Ausgabe erschienen,… Weiterlesen

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  • Norberts fantastische Ecke: Buchliste 2009
    In meinen alten Daten habe ich die Aufzeichnungen, welche Bücher ich 2009 gelesen habe, gefunden. Damals konnte ich Bücher noch richtig lesen und hatte die meisten davon auch in meinen Bücherregalen stehen. Die Liste ist spannend, denn an manche Titel kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Zur Buchliste…

Norberts fantastische Ecke: Buchliste 2009

18. April 2025 um 10:37

In meinen alten Daten habe ich die Aufzeichnungen, welche Bücher ich 2009 gelesen habe, gefunden. Damals konnte ich Bücher noch richtig lesen und hatte die meisten davon auch in meinen Bücherregalen stehen. Die Liste ist spannend, denn an manche Titel kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Zur Buchliste…

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Teilzeithelden: Blood Over Bright Haven (M. L. Wang) – Ein einprägsames Highlight der Phantastik (Rezension)

18. April 2025 um 09:00

In einer Stadt unter einer magischen Kuppel versucht Sciona, als erste Frau in den Rang einer Hochmagierin aufgenommen zu werden. Der Roman Blood Over Bright Haven begleitet sie auf dem Weg ins Hohe Magisterium und stellt die Frage, welchen Preis sie für die Magie zu zahlen bereit ist.

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  • SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: MIDGARD 6 Playtest Guide: Heilung & Erholung
    Lesezeit: 3 MinutenNoch immer sind David und Mirco dabei, den MIDGARD 6 Playtest Guide zu besprechen. In der sechsten Folge geht es nun um die Heilung und Erholung. Ein wichtiges Thema! Gerade dann, wenn die Spielfiguren einen harten Kampf hinter sich haben. Weiterlesen Der Beitrag MIDGARD 6 Playtest Guide: Heilung & Erholung erschien zuerst auf SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK.

SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: MIDGARD 6 Playtest Guide: Heilung & Erholung

18. April 2025 um 05:00

Lesezeit: 3 MinutenNoch immer sind David und Mirco dabei, den MIDGARD 6 Playtest Guide zu besprechen. In der sechsten Folge geht es nun um die Heilung und Erholung. Ein wichtiges Thema! Gerade dann, wenn die Spielfiguren einen harten Kampf hinter sich haben. Weiterlesen

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  • Chaotisch Neutral: Gold Top 1971 #04
    Angriff auf das Kernkraftwerk Bericht 14.04.2025 Wir gehen ins Kraftwerk, um zu schauen, ob wegen des Verschwindens von Bob Owens ermittelt wird. Die Wachmannschaft ist besorgt und hofft, dass Scotland Yard den Fall übernimmt. George Simmons wirkt zerknautscht, seine Sekretärin Sandra James hat sich krank gemeldet und der Zug zum Transport der Brennstäbe kann sich jederzeit ankündigen. Wir wollen David Booth im Kontrollraum aufsuchen, als plötzlich der Alarm losgeht, es scheint ein Gasleck zu ge

Chaotisch Neutral: Gold Top 1971 #04

17. April 2025 um 18:32

Angriff auf das Kernkraftwerk

Bericht 14.04.2025

Wir gehen ins Kraftwerk, um zu schauen, ob wegen des Verschwindens von Bob Owens ermittelt wird. Die Wachmannschaft ist besorgt und hofft, dass Scotland Yard den Fall übernimmt.

George Simmons wirkt zerknautscht, seine Sekretärin Sandra James hat sich krank gemeldet und der Zug zum Transport der Brennstäbe kann sich jederzeit ankündigen.

Wir wollen David Booth im Kontrollraum aufsuchen, als plötzlich der Alarm losgeht, es scheint ein Gasleck zu geben. Wir laufen nach oben, es gibt eine Explosion, Menschen werden verletzt und unsere Dosimeter zeigen plötzlich erhöhte Strahlung.

Wir schleppen die Verwundeten nach unten, dort ist aber das Schott dicht, welches erst nach Diskussionen wieder geöffnet wird. Es scheint draußen einen Kampf gegeben zu haben. Wir vermuten, dass alles ein Ablenkungsmanöver ist

Am Eingang des HazMat-Bereichs fallen Schüsse, einige Wachleute fallen getroffen zu Boden. Wir sprinten Richtung Ausgang, um zum Sniper-Hochsitz am Waldrand zu kommen. Einer der Wachleute schließt sich uns an. Wir fahren an einem Cottage vorbei, dessen Tür offen steht und vor dem der Roller von Sandra James liegt. Hinter dem Waldstück parkt der gelbe Käfer von Dick Glover. Wir schleichen durch das Waldstück und sehen (vermutlich) Dick Glover auf dem Hochsitz. Der Wachmann erschießt ihn.

Über ein Walkietalkie hört man, wie Angreifer im HazMat rufen, dass sie jetzt rauskommen. Der Wachmann warnt seine Kollegen. Drei Personen fliehen Richtung Zaun, eine Frau mit einem Kanister und zwei bewaffenete Männer. Einer von ihnen scheint stark radioaktiv verstrahlt zu sein. Nelson erschießt einen der Männer, vom AKW kommen weitere Wachmänner, die die anderen beiden Angreifer überwältigen.

Das Cottage von Sandra James

Die Angreifer haben das Haus offenbar in der letzten Nacht als Stützpunkt genutzt. Es liegen Pläne für den Bau einer dreckigen Bombe herum. Wir finden die Leiche von Sandra James und rufen die Polizei.

Terrorzelle Column 88

  • Richard Connolly, Anführer der Zelle → erschossen
  • Mary Sutton, 22, ist geständig
  • Jimmy Cook → Tod durch Strahlung durch Kobalt (top-secret, hat Behälter im Verladeraum geöffnet)
  • Dick Glover → erschossen
  • Nuclear Engineer David Booth ist verschwunden und scheint für das Ablenkungsmanöver verantwortlich gewesen zu sein.

Im Käfer finden wir das Buch „The Anarchist Cookbook“, das Anleitungen zum Bombenbau beinhaltet.

Laut Mary Sutton hat der Auftraggeber (den sie selbst nicht kennt) Richard in Woodbridge getroffen und wollte, dass seine Leute Material für den Bau einer dreckigen Bombe beschaffen, es wurde der Ort Sutton Hoo (Museum/Ausgrabungsstelle) erwähnt.

Ein Kanister, der nach Orfort Ness, Militärkomplex gehen sollte, fehlt.

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  • Kinderrollenspiel: 🔬✨ Mitmach-ARTLAB – Kreativität trifft Wissenschaft! 🎨🧪
    Bei einer tollen Aktion von Couchsession RPG und The Chimera Arts für den March 4 Kids werden Kunst und Experimente miteinander verschmolzen: Ihr könnt magische Tränke brauen, unsichtbare Botschaften entschlüsseln oder sogar eigene Würfeltränke gestalten. Und das alles zum Mitmachen und Nachbasteln mit den Kids! Hier sind die Zutatenlisten Für die Die geheime Botschaft des […] Der Beitrag Mitmach-ARTLAB – Kreativität trifft Wissenschaft! erschien zuerst auf Kinderrollenspiel.de.

Kinderrollenspiel: 🔬✨ Mitmach-ARTLAB – Kreativität trifft Wissenschaft! 🎨🧪

17. April 2025 um 16:22

Bei einer tollen Aktion von Couchsession RPG und The Chimera Arts für den March 4 Kids werden Kunst und Experimente miteinander verschmolzen: Ihr könnt magische Tränke brauen, unsichtbare Botschaften entschlüsseln oder sogar eigene Würfeltränke gestalten. Und das alles zum Mitmachen und Nachbasteln mit den Kids! Hier sind die Zutatenlisten Für die Die geheime Botschaft des […]

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  • Nuntiovolo.de: Scriptorium Aventuris: Kellun’s Wellenbrecher
    Michael Garbers hat ein weiteres Modul für sein Kellun-Paket im Scriptorium Aventuris geschnürt. Auf 110 Seiten geht es um die Spielleute von Kellun’s Wellenbrecher. Ihr erhaltet das Werk zum selbst festlegbaren Preis. Quelle: Scriptorium Aventuris

Nuntiovolo.de: Scriptorium Aventuris: Kellun’s Wellenbrecher

05. April 2025 um 09:00

Michael Garbers hat ein weiteres Modul für sein Kellun-Paket im Scriptorium Aventuris geschnürt. Auf 110 Seiten geht es um die Spielleute von Kellun’s Wellenbrecher. Ihr erhaltet das Werk zum selbst festlegbaren Preis.

Quelle: Scriptorium Aventuris

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  • Alex Schröder: 2025-04-04 Aufsteigende Rüstungsklasse
    2025-04-04 Aufsteigende Rüstungsklasse Ich hatte schon vor einiger Zeit angefangen, über einen Wechsel zur aufsteigenden Rüstungsklasse nachzudenken. Neue Spieler fanden die traditionelle, absteigende Rüstungsklasse meistens doof. Die Leute, mit denen ich schon spielte, hatten sich an die absteigende Rüstungsklasse gewöhnt und wollten nicht umsteigen. Was tun? Mir gefällt die Absteigende Rüstungsklasse und die kleine Tabelle, wo man sich aufschreibt, welche Rüstungsklasse welchen Wurf benötigt,

Alex Schröder: 2025-04-04 Aufsteigende Rüstungsklasse

05. April 2025 um 00:59

2025-04-04 Aufsteigende Rüstungsklasse

Ich hatte schon vor einiger Zeit angefangen, über einen Wechsel zur aufsteigenden Rüstungsklasse nachzudenken. Neue Spieler fanden die traditionelle, absteigende Rüstungsklasse meistens doof. Die Leute, mit denen ich schon spielte, hatten sich an die absteigende Rüstungsklasse gewöhnt und wollten nicht umsteigen. Was tun? Mir gefällt die Absteigende Rüstungsklasse und die kleine Tabelle, wo man sich aufschreibt, welche Rüstungsklasse welchen Wurf benötigt, oder die seltsame Notation aus AD&D Zeiten mit dem ETW0 (Engl. THAC0).

Irgendwann hatte ich mich halb durchgerungen, einen Versuch zu starten. Positiv aufgefallen ist sofort, dass die Tabellen im Handbuch für die Spielenden kompakter werden. Auf den Charakterbögen hat es nun auch etwas mehr Platz. Beides finde ich sehr positiv.

Eher unangenehm war, dass in allen anderen Dokumenten immer noch absteigende Rüstungsklassen zu finden war. Oje! Mit dem aktuellen Update hoffe ich, sie alle gefunden zu haben. Und wer ansonsten eine Rüstungsklasse unter 10 findet, konvertiert wie folgt:

  • Für Menschen ohne Rüstung wird RK 9 zu RK 10.
  • Für alle anderen ist die aufsteigende Rüstungsklasse = 20 minus die absteigende Rüstungsklasse.

Beispielsweise: Ork mit RK 6 wird zu Ork mit RK 14.

Warum nicht “19 minus die absteigende Rüstungsklasse”? Nun ist alles um eins besser geschützt, würde man meinen. Der Vorteil ist aber, dass es nun zu neueren D&D Versionen passt. Wenn ich beispielsweise bei D&D 3.5 reinschaue:

Krieger mit Stufe 1 hat einen Angriffsbonus von +1 (gleich wie die Stufe, was mir sehr gefällt). Die Rüstungen sind: beschlagene Lederrüstung 13 (20-7); Kettenpanzer 15 (20-5); Plattenpanzer 17 (20-3). Aus dem Rahmen fällt “ohne Rüstung”, denn 10 ist nicht 20-9. Tja… Dafür habe ich keine Lösung. RK 11 für Leute ohne Rüstung gefällt mir auch nicht.

Und was ist mit den Trefferchancen? Vorher benötigte ein Krieger Stufe 1 eine 13 um einen Ork mit RK 6 zu treffen. Jetzt hat der Krieger einen Bonus von +1 um eine Ork mit RK 14 (20-6) zu treffen und braucht also immer noch eine 13. Insofern ist also alles gleich geblieben.

Neue Versionen:

#Hellebarden und Helme #RSP

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Nuntiovolo.de: Scriptorium Aventuris: Rakshazar – Das Tal der Klagen – Handbuch der Spielenden

04. April 2025 um 19:30

Im Scriptorium Aventuris gibt es eine überarbeite Version des Handbuch der Spielenden für die Rakshazar/Riesland-Region Das Tal der Klagen. Ihr könnt das Werk zum selbst festlegbaren Preis erwerben.

Quelle: Scriptorium Aventuris

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SteamTinkerers Klönschnack | KLNSCHNCK: MIDGARD 6 Playtest Guide: Gunst, Makel & Schicksalsmünzen

04. April 2025 um 05:00

Lesezeit: 2 MinutenIn MIDGARD 6 werden mit Gunst, Makel und Schicksalsmünzen neue Mechanismen Einzug finden und die Spielregeln der kommenden Edition gründlich aufpolieren. David und Mirco schauen sich an, was es damit auf sich hat. Weiterlesen

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  • Rollenspiel München: Ich bin verliebt
    das letzte Rollenspiel das mich geflasht hat war Mörk Borg. EInfache Regeln, klasse Aussehen genau mein Geschmack. Und jetzt hat System Matters Warlock auf Deutsch raugebracht. Ein Spiel inspiriert von den frühen Tagen des britischen Rollenspiels wie es so schön heisst. Quasi Warhammer Fantasy in einfach und verständlich. Ich habe Warhammer Ende der 80er Jahre des letzten Jahrtausends kennengelernt. Hab die legendäre Enemy Within Kampagne gespielt und später geleitet. Mochte die Welt und die Rom

Rollenspiel München: Ich bin verliebt

03. April 2025 um 19:48

das letzte Rollenspiel das mich geflasht hat war Mörk Borg. EInfache Regeln, klasse Aussehen genau mein Geschmack.

Und jetzt hat System Matters Warlock auf Deutsch raugebracht. Ein Spiel inspiriert von den frühen Tagen des britischen Rollenspiels wie es so schön heisst. Quasi Warhammer Fantasy in einfach und verständlich. Ich habe Warhammer Ende der 80er Jahre des letzten Jahrtausends kennengelernt. Hab die legendäre Enemy Within Kampagne gespielt und später geleitet. Mochte die Welt und die Romane. Die Regeln der 1. und 2. Auflage waren ganz okay, die 3. verschweige ich besser und die 4. Auflage ist einfach nur noch komplex und unübersichtlich geworden.

Dafür gibt es mit Der Innere Feind die Kampagne jetzt auf Deutsch. Bei Ulisses. Und das dazu passende Regelwerk lautet Warlock.

Ich denke ich werde erstmal einen Oneshot testen und einen tiefen Schluck aus der Pulle der Nostalgie gönnen. Es geht nicht anders, ich bin verliebt.

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  • Rollen mit den Besten: #108 – Weltenbau im Rollenspiel (feat. Logan McCormack)
    Nach über 100 Folgen wird es Zeit, sich zumindest im Ansatz einmal mit dem Thema Weltenbau auseinanderzusetzen. Angestupst hat uns dafür der liebe Logan McCormack aka Matze aus unserer Community. Und da er und Flo beide ein Faible für weirde Rollenspiele haben, gibt’s davon in dieser Folge natürlich auch einige auf die Ohren. Shownotes & Links Wir hoffen, dir gefällt die aktuelle Folge von Rollen mit den Besten! Hier in den Show Notes findest du alle relevanten Links zu Inhalten aus unserem

Rollen mit den Besten: #108 – Weltenbau im Rollenspiel (feat. Logan McCormack)

03. April 2025 um 18:00
Nach über 100 Folgen wird es Zeit, sich zumindest im Ansatz einmal mit dem Thema Weltenbau auseinanderzusetzen. Angestupst hat uns dafür der liebe Logan McCormack aka Matze aus unserer Community. Und da er und Flo beide ein Faible für weirde Rollenspiele haben, gibt’s davon in dieser Folge natürlich auch einige auf die Ohren.
 
Shownotes & Links

Wir hoffen, dir gefällt die aktuelle Folge von Rollen mit den Besten! Hier in den Show Notes findest du alle relevanten Links zu Inhalten aus unserem Pen & Paper Podcast.

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  • Irgendwas mit Dungeons: 150 Filme in 2025 – Der Februar
    Der Februar ist – wir kennen das alle – kurz und ich habe 19 Filme geschaut (wobei hier vier kurze Filme von weniger als 60 Minuten dabei waren, was ich bei meiner 150-Filme-Herausforderung berücksichtigen werde). Für Conan fehlte noch das Review, was ich mit diesem Blogbeitrag nachreiche. Wer ansonsten wissen will, was ich hier tue kann das im ersten Beitrag nachlesen und im Podcast nachhören. 02. Februar – Conan der Barbar (1983) Es ist schon so viel über „Conan der Barbar“ geschrieben worden,

Irgendwas mit Dungeons: 150 Filme in 2025 – Der Februar

02. März 2025 um 14:51

Der Februar ist – wir kennen das alle – kurz und ich habe 19 Filme geschaut (wobei hier vier kurze Filme von weniger als 60 Minuten dabei waren, was ich bei meiner 150-Filme-Herausforderung berücksichtigen werde). Für Conan fehlte noch das Review, was ich mit diesem Blogbeitrag nachreiche. Wer ansonsten wissen will, was ich hier tue kann das im ersten Beitrag nachlesen und im Podcast nachhören.

02. Februar – Conan der Barbar (1983)

Es ist schon so viel über „Conan der Barbar“ geschrieben worden, was soll man da noch hinzufügen? John Milius Film ist genrebildend und noch immer optisch, wie akustisch ein Feuerwerk. Wie viele Epigonen dieser Film nach sich gezogen hat, geht auf keine Schlangenhaut. Alle dachten sich „Ach, das kann ja nicht so schwer sein: Muskeln, Schweiß und Schwerter – das können wir auch!“ und alle sind gescheitert, selbst die späteren Filme mit Schwarzenegger erreichen nicht die Klasse von Milius Film und nach „Conan der Barbar“ kommt lange nichts. Vielleicht ist dieser Film ein typischer Fall von „lightning in a bottle“, etwas das es eigentlich nicht geben dürfte.

Das beginnt mit Basil Poledouris. Seine Musik ist so grandios, dass sie den Film geradezu adelt. Ich denke „Anvil of Crom“ ist so ikonisch wie die John Williams Themen von Indiana Jones, Jurassic Park oder Star Wars. Poledouris ist ein echter Glücksfall für Conan und gleiches gilt für Milius. John Milius, nach eigenen Aussagen immer ein Außenseiter in Hollywood, war schon in den 70ern an Conan interessiert. Er bringt Howards Geschichten mit Nietzsche zusammen, schöpft aus Bildern aus dem „Ring der Nibelungen“ (die Kreuzigungsszene) und stellt natürlich Conans Suche nach dem Geheimnis des Stahls in den Mittelpunkt der Geschichte. Wer sich mehr für Milius Arbeit und das „Making oft“ interessiert, sollte auf alle Fälle das Audiokommentar anhören, dass gute Einblicke gewährt. Fraglos ist Milius ein kontroverser Regisseur, aber seine Interpretation von Conan (und es ist nur eine von vielen) vermag mich zu begeistern.

Der Conan den wir in diesem Film sehen, hat nicht so viel gemein mit dem Conan aus den Romanen von Robert E. Howard. In den Geschichten ist er gewandt wie ein Panther und keineswegs nur ein großer Muskelberg voller Kraft. Er ist humorvoll, aufmerksam, ein geborener Anführer und charismatisch. Doch die Präsenz von Schwarzenegger, eingefangen von Milius, ist auch nicht vollkommen unpassend. Schwarzenegger gibt dem Charakter durchaus Tiefe, der Humor ist auch da und es passiert mehr in seinem Spiel, als bloßes kämpfen und in die Weite blicken. Natürlich kann der junge Schwarzenegger (mit wenigen Dialogen) es nicht mit James Earl Jones als Thulsa Doom aufnehmen. Schauspielerisch ist Jones natürlich ein Bösewicht, von dem man sich nicht abwenden will und der Conan jenseits des Schlachtfeldes haushoch überlegen ist. Er ging einen anderen Weg als Conan, suchte zunächst nach dem Stahl, doch fand, dass der Stahl nichts ist, im Vergleich zum Fleisch, was den Stahl führt und auf seine Untergebenen, die ihm blind vertrauen. Das ist Thulsa Dooms Antwort auf das Geheimnis des Stahls. Conan hingegen vertraut auf den Stahl und sich selbst, widersteht so Thulsa Dooms Charisma und seinem Kult und schlägt dem Oberhaupt den Kopf ab.

Ein letzter Gedanke noch zum Setting und den Tricks. Wie gut dieser Film auch heute noch aussieht (einzig der Start fällt etwas ab, wegen der Rückprojektion)! Die weiten Landschaften, die Stufenpyramiden, der Schlangentempel, das „Wheel of Pain“ – letzteres könnte auch aus einem Italo-Western stammen. Die große Schlange ist wunderbar, die Verwandlungsszene von Tulsa Doom hat ein bisschen von ihrem Effekt verloren, ist aber immer noch ein gutes Beispiel für die wunderbare Welt der praktischen Effekte. Der ganze „Look“ von „Conan der Barbar“ lässt mich nach all diesen Jahrzehnten noch immer staunen.

Auch wenn Conan nach simpler Kost anmutet, sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Es ist einer der besten Fantasy-Filme, die wir haben. Ja, er ist grober und roher als spätere Vertreter des Genres, aber das macht für mich den Charme aus.

012 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

02. Februar – Wizardry (1991)

Ein Kurzfilm mit etwa 50 Minuten, der die bekannte Videospielreihe Wizardry als Anime umsetzt. Genauer gesagt das erste Videospiel: Wizardry: Proving Grounds of the Mad Overlord aus dem Jahr 1981.

Wizardry ist groß in Japan. Als die Rollenspielreihe in den USA langsam an Bedeutung verlor, gab es in Japan noch immer neue Ableger der Reihe mit immer neuen Dungeons und Herausforderungen. Es gibt sogar Jugendromane, Manga, Pen-&-Paper-Rollenspiele und eben diesen Film. Neugier brachte mich zu Wizardry und ich wurde nicht enttäuscht.

Es macht Spaß der Gruppe bei ihrem Dungeoncrawl zuzusehen. Die Gruppe muss einige Herausforderungen nehmen, um endlich auf Werdna, den bösen Zauberer auf der 10. Etage des Dungeons zu treffen. Darunter sind seltsame Begegungen mit Dämonen, ein bösartiger Harlekin, Untote und Geheimtüren. Ein klassisches Dungeonabenteuer, gut in szene gesetzt.

Leider ist der Film zu kurz. Ich würde wahnsinnig gern mehr davon sehen und bekam gleich Lust Record of Lodoss War noch einmal zu gucken. Natürlich gibt es noch Delicious in Dungeon, aber kennt jemand einen Dungeoncrawl-Film aus dem Anime-Bereich?

013 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Auch wenn es nur 50 Minuten waren, trage ich den Film in die Liste ein, mir ist aber bewusst, dass er nur zur Hälfte als ganzer Film gilt.

 


 

09. Februar – The Fog of War (2003)

Clausewitz spricht vom Kriegsnebel, einem Zustand der Ungewissheit bei der Kriegsführung. Robert S. McNamara – Verteidigungsminister unter Kennedy und Johnson – greift diese Formulierung zum Ende des Dokumentarfilms auf: Erst in der Rückschau gelingt es, Dinge besser zu erkennen. Ich habe den Film schon einmal gesehen, aber das ist viele Jahre her. Zwischenzeitlich ist die vielbeachtete Dokumentation „The Vietnam War“ von Ken Burns erschienen (die ebenfalls empfehlenswert ist), die ebenfalls einen Einblick in Entscheidungen und Abläufe dieser Katastrophe gibt.
„For of War“ zeigt durch die Augen McNamaras ein Blick auf das 20. Jahrhundert. Die Einblicke und Schlussfolgerungen der Kuba-Krise sind beängstigend. Weitaus schrecklicher sind die Beschreibungen über Vietnam. Insofern ist der Titel des Dokumentation von Errol Morris gut gewählt. Die Reflektionen McNamaras auf seine eigenen Entscheidungen sind durchaus kontrovers, die elf Lektionen, die Morris aus dem langen Interview mit McNamara destilliert hat, sind aber reflektiert und geben einen guten Einblick in die Denke des ehemaligen Verteidigungsministers. In Anbetracht der aktuellen politischen Lage, helfen die 11 Lektionen vielleicht dabei die Welt besser zu verstehen.

Fun Fact: Die DVD ist so alt, dass sie von der Playstation 5 nicht mehr abgespielt werden kann,

014 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

10. Februar – The Mothman Prophecies (2002)

Es gibt bei der TV Spielfilm (kann man bei Wikipedia nachlesen) eine kurze Rezension zu diesem Film: „Du kriegst die Motten! Bildstarker Grusel.“ Gut getroffen.
Ich habe „The Mothman Prophecies“ schon ein paar Mal gesehen, aber wann ich zuletzt die Bluray einlegte, kann ich nicht sagen. Es ist ein Film über Obsessionen, über den Politik-Reporter John Klein (Richard Klein), der in unerklärliche Situationen verwickelt wird und sich zu tief darin verstrickt.
Der Film von Mark Pellington (der übrigens auch den schönen „Arlington Road“ gemacht hat, den ich auch schon lange nicht mehr gesehen habe) besitzt eine dichte Stimmung. Die winterliche Kälte mit ihrer die grau-blaue Tristesse (kontrastiert von einem leuchtenden rot – eine beständige Warnung) in Washington und Point Pleasant ist hervorragend in Szene gesetzt.
Was ich besonders an diesem Film mag sind die seltsamen, unerklärlichen Ereignisse: Das dreimalige nächtliche Klingeln, die Telefonanrufe, Augenzeugenberichte von glaubwürdigen Leuten oder das Treffen von Indrid Cold (was für ein seltsamer Name!) und Gordon Smallwood (schön gespielt von Will Patton), Allein das nächtliche Ereignis ist so seltsam, dass es eine ungebrochene Faszination auf mich auslöst. Zugleich kommt ein weiterer Horrorfaktor hinzu: Der nächtliche Anruf. Je älter man wird, desto grusliger sind nächtliche Anrufe, da sie eigentlich immer ungute Ereignisse ankündigen. „The Mothman Prophecies“ besitzt eine alptraumhafte Atmosphäre, die bei weitem nicht so stark ist wie Lynchs Alpträume in Lost Highway oder Mulholland Drive, aber die mich dennoch anfasst. Das Abgleiten von John Klein ins Okkulte ist sehr gut eingefangen und er droht sich im Unerklärlichen zu verlieren.

Seinerzeit waren die Kritiken zwiespältig, wie man auf Wikipedia nachlesen kann. Ich finde „The Mothman Prophecies“ erstaunlich zeitlos und für Gruselsuchende ist Pellingtons Film durchaus einen Blick wert. Für mich gehört er alle Mal in ein gut kuratiertes Filmregal.

015 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

11. Februar – Sörsensen hat Angst (2020)

„Sörensen hat Angst“ ist deutlich abgründiger, als ich ihn in Erinnerung hatte. Ich habe den Film 2021 gesehen, aber hatte die Komödie deutlich mehr in Erinnerung als die Ernsthaftigkeit. Der Film von Bjarne Mädel (mit Drehbuch von Sven Stricker, der auch die gleichnamige Romanreihe verfasst hat – zu der es übrigens auch ein Radiohörspiel gibt) ist ein gutes Beispiel dafür, dass deutsche Kriminalgeschichten auch clever erzählt werden können. Sörensen ist einer dieser Leuchttürme im deutschen Film, von denen wir durchaus mehr vertragen können. Die Geschichte nimmt die Zuschauenden ernst, wiederholt nicht ständig die Sachverhalte, hat keine Übererklärungen (Man denke nur an Dialoge bei Derrick: Sind sie der Vater? Ich, der Vater? Ja, sie. Nein, der Vater bin ich nicht.) und man hört auch das Drehbuchpapier nicht rascheln, wenn Menschen miteinander reden. Eine bemerkenswerte Leistung und toll von den Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt. Es macht Spaß – und ist zeitgleich schrecklich – den Pfaden der Geschichte zu folgen. Die Surrealität von Sörensens Angststörung lässt ganz leichte Twin Peaks-Töne anklingen, ohne sich zu sehr nach vorn zu drängen. Ich freue mich auf den zweiten Fall „Sörensen fängt Feuer“ und hoffe, dass diese Filmreihe weitergeht.

016 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

14. Februar – Lost Highway

David Lynch war einer der wenigen Regisseure, der mich wirklich mit seinen Filmen verängstigen oder vielmehr aufwühlen konnte. Die Traumartigkeit von „Lost Highway“ ist so beeindruckend in Szene gesetzt, dass man fühlt, wie die Wirklichkeit langsam entgleitet. So ähnlich muss sich auch Fred Madison (toll gespielt von Bill Pullman) fühlen, der sich immer mehr auf dunklen Wegen verirrt. Die ersten 20 Minuten von „Lost Highway“, alles in was in der Wohnung der Madisons spielt, die Beziehung zwischen Frank und Renée Madisons (fabelhaft von Patricia Arquette zum Leben erweckt) und dann anschließend die Szene auf der Party bei Andy ist perfekt inszeniert. Wie schön ist das gemacht, dass man all diese subtilen Hinweise bekommt, dass die Liebesbeziehung der Madisons bei weitem nicht harmonisch ist und wir bekommen es gezeigt, nicht erklärt.
Es ist schon länger her, seit ich das letzte Mal Lost Highway gesehen habe, aber diese ersten 20 Minuten haben mich seinerzeit so sehr in den Bann geschlagen, dass ich Jahre später noch immer daran denken muss. Das Gefühl, dass jemand das Haus betritt und Videoaufnahmen macht, der schwarze Korridor im Haus, die Unmöglichkeit mit jemandem zu reden, der gleichzeitig meilenweit entfernt in meiner Wohnung das Telefon abnimmt – das ist gruseliger und unerklärlicher als zahllose Horrorfilme mit ihren „Jump Scares“. Es ist makellos. Dann folgt der Bruch und wir schlüpfen in die Rolle von Pete Dayton und verfolgen sein Leben. Ebenfalls toll inszeniert, aber auf eine andere Art. Wir sehen wie sich ein Hardboiled-Noir-Kriminaldrama als Dreiecksbeziehung entwickelt und wie alles in Chaos und Gewalt endet, was wiederrum Frank Madison zurückbringt und den Film zum Ausgangspunkt zurücktransportiert.

„Lost Highway“ ist eine abgefahrene Geschichte in eine abgründige Ecke der Welt, vielleicht die nächste Abbiegung hinter dem Schild mit der Ausfahrt „Twilight Zone“. Er gehört zu meinen Favoriten von Lynch und dank Cast und Musik ist der Film ein Roadtrip in die Finsternis, der wirklich nichts von seiner Faszination verloren hat.

017 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Ein Beispiel für einen „derrickartigen“ Dialog findet man in Lost Highway, in der Szene, wo die Polizisten die Madisons befragen.

PPS
Dick Laurent ist tot.

 


 

14. Februar – Raptor (2001)

„Raptor“ könnte auch „Frankensteins Raptor“ heißen, denn es kommt nicht nur ein verrückter Wissenschaftler (namens Dr. Hyde) vor (der ein Ed-Harris-Truman-Show-Cosplayer ist), nein der Film von Jim Wynorski ist auch ein lebloses Ding zusammengesetzt aus Einzelteilen von anderen Dinosaurier-Filmen (namentlich die Carnosaurus-Trilogie ebenfalls von Roger Corman produziert). Künstlerisch könnte man hier auch von einer Collage sprechen, so zerschnitten und zusammengeflickt sind die Szenen, gerade zum Filmende hin. Die Dialoge sind stellenweise unterhaltsam, die Raptor und Dino-Puppen sind gummitastisch, das Schauspiel ist stellenweise vorhanden, aber alles ist weit davon entfernt so richtig B-unterhaltsam zu sein. Ich glaube das ist das mein größtes Problem mit Raptor, er funktioniert zwar als Film, erzählt durchaus eine Geschichte, aber es fehlt einfach die Unterhaltung. Es gibt außerdem eine Erotikszene, die aus fünf Einstellungen besteht, aber ca. 8 Minuten lang ist und genauso zusammengfügt ist, wie der ganze Film. Das ist in seiner Redundanz wirklich so befremdlich und läßt darauf schließen, dass man irgendwie auf eine gewisse Filmlänge kommen wollte. Insgesamt reißen es die wenigen Lacher nicht heraus.

Für die Bewertung gilt: Der offiziellen Bewertung werden weitere B-Punkte (0,5 – 3) hinzugerechnet. Insgesamt kommt Raptor so auf 0,5 Sterne + 0,5 B-Punkte (und zwar nur wegen den Gummidinos) = 1 Stern.

018 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

15. Februar – Cinema Perverso (2015)

Eine Dokumentation über „Bali“ – Bahnhofslichtspiele oder Bahnhofskinos. Die Dokumentation ist gut gemacht und beschreibt den Aufstieg und Untergang dieser Kinos und der Filme, die dort gezeigt wurden. Aufgrund der Kürze von weniger als 60 Minuten, wird jedes Genre aber nur angerissen, was natürlich bedauerlich ist. Trotzdem sieht man hier ein paar Bruce-Lee-Exploitation-Filme, „Macho Man“ mit René Weller oder auch den Russ Meyer Streifen „Faster, Pussycat! Kill! Kill!“, der von Jörg Buttgereit vorgestellt wird. Und auch wenn mir „Schulmädchenreport“ ein Begriff war, so war mir „Bademeisterreporter“ als Filmreihe doch neu. Man lernt also nie aus.
Interessant war es auch, dass das Bahnhofskinos ein vorwiegend (west-) deutsches Phänomen waren.

Wieder mit Beteiligung von Arte hergestellt – Einfach der beste Sender!

019 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Der Film ist nur 50 Minuten lang. Das wird bei den 150 Filmen natürlich beachtet.

 


 

15. Februar – Abgedreht – Be Kind Rewind (2008)

„Abgedreht“ dreht sich um die Probleme eines kleinen Unternehmens, das nicht mehr so recht ins Viertel passt, zeigt uns die Liebe zum Film und die Faszination des Filmdrehs. Da alle Videos gelöscht wurden, müssen Mike (Mos Def) und Jerry (Jack Black) die Filme nachdrehen. Wer würde das schon merken?! Das die beiden direkt mit Ghostbusters starten ist natürlich genial (noch ein Film, über die ein kleines Unternehmen) und die „geschwedete“ Fassung ist wundervoll inszeniert. Dank dieser Neuinterpretation von Ghostbusters wollen immer mehr Leute aus der Nachbarschaft ihren Lieblingsfilm geschwedet sehen. Aber wie gelingt es Blockbuster mit wenig Budget herzustellen? Den kreativen Lösungen zuzuschauen ist ein großer Teil des Spaßes von „Abgedreht“ – wie gelingt es Rush Hour 2 zu inszenieren oder die Autotunnel-Szene von Men in Black?

„Abgedreht“ ist herzlicher Film, der mit viel Sympathie eine Geschichte übers Kino (und Jazz!) erzählt. Mos Def, Jack Black, Danny Glover und Melonie Diaz sind ganz fabelhaft. Die Geschichte ist auch deutlich tiefer, als man auf den ersten Blick vermutet. Es ist auch ein Film über den stetigen Wandel, der alles hinwegwischt und Erinnerungen auslöschen kann, genauso wie all die Videofilme in Mr. Fletchers Laden gelöscht wurden. Doch gemeinsam kann es gelingen, die Erinnerungen am Leben zu halten. Gemeinsam dreht die Nachbarschaft „Robocop“ nach oder die Lebensgeschichte von Fats Waller.

Ich mag diesen Film sehr, hab ihn vor vielen Jahren auf Arte gesehen und auch hier ist es schon wieder ein paar Jahre, seit ich ihn zuletzt gesehen habe. Die Erinnerungen waren schon etwas verblasst, umso dankbarer bin ich für die DVD in meiner Sammlung. Ansonsten müsste man wohl eine geschwedete Fassung herstellen.

020 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

16. Februar – Meridian – Der Kuss der Bestie (1990)

„Meridian – Der Kuss der Bestie“ sieht fraglos gut aus. Das Schloss und der Skulpturengarten sind toll, das Kostüm der Bestie ist gelungen (kein Wunder, es stammt aus Coppolas Dracula-Verfilmung) und der Film verbreitet eine düstere märchenartige Stimmung. Aber … wie können diese 85 Minuten so wirr und undurchschaubar sein?! Die Figuren und ihre Beweggründe werden unzureichend vorgestellt, ständig erwischt man sich dabei, dass man sich fragt „Warum tut sie das?“ „Warum ist diese Frau jetzt ein Geist?“ oder einfach nur „WTF?!“ Die Tagline des Films lautet: „Seduced by something else than human… In love with something more.“ Von „Verführung“ würde ich hier nicht gerade sprechen … In einem anderen Review las ich etwas von „Rapey-Werewolf“ – was die Tatsache deutlich besser trifft.

Der Film möchte etwas sein, das spürt man. Im positivsten Sinne würde man von „traumartig“ sprechen – eine Ausrede für Inkohärenz. wenn man den Film nacherzählt, würde man automatisch Beweggründe mit Sinn versehen und Informationen in die richtige Reihenfolge schieben, damit jemand anderes der Handlung folgen kann. Aber nicht der Regisseur Charles Band! On nein, er verteilt lieber mit der Gießkanne überall im Filmverlauf diese Informationen und man versteht erst in der Rückschau was hier passiert oder vielleicht ist „verstehen“ auch das falsche Wort. Man erahnt, was die Aussage ist. Am Ende ist es auch irgendwie egal, wer hier wen mit der Armbrust erschießt, was während der Restauration des Gemäldes freigelegt wird und warum Catherine und die freundliche (???) Bestie Oliver füreinander vorherbestimmt sind und wohin sie dann gehen.

Ich kann verstehen, warum man sich davon überzeugen möchte, diesen Film zu mögen. Typischer Fall von Stockholm-Syndrom. Da sind doch so viele Dinge, die man mögen kann! Die alterslose Schaustellertruppe, die aus dem Nebeltor tanzt, die Werwolf-Bestie und Monster, die von einem Magier in Stein verwandelt wurden. Dazu eine Geistergeschichte und ein uraltes Gemälde, das immer mehr Geheimnisse offenbart. Die Zutaten sind doch da, aber insgesamt ist das einfach kein kohärenter Film.

Für die Bewertung gilt: Der offiziellen Bewertung werden weitere B-Punkte (0,5 – 3) hinzugerechnet. Insgesamt kommt „Meridian – Der Kuss der Bestie“ so auf 1 Stern + 1 B-Punkt (Schauplätze und Monster mit je 0,5 Sterne) = 2 Stern.

021 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

16. Februar – The Greatest Showman

Ich bin kein Musical-Fan, aber der Film ist gut und beschwört eine wunderbare Zirkusatmosphäre herauf. Das liegt natürlich an einem charismatischen Hugh Jackman, aber auch all die anderen Mitwirkenden sollten nicht unerwähnt bleiben. Der Film ist aber auch ein Märchen, der tatsächliche P.T. Barnum war ein anderer Mensch. Aber als Feel-Good-Film taugt „The Greatest Showman“ alle Mal.

Mir fällt es schwer, hier eine sinnvolle Bewertung zu verfassen, da der Film gar nicht in mein Filmgenre fällt. Ich bin aber trotzdem froh ihn gesehen zu haben, auch wenn ich vermutlich keinen der Songs nachsummen könnte.

022 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

18. Februar – Wege zum Ruhm (1957)

„The men died wonderfully.“ Was für ein Film! „Wege zum Ruhm“ von 1957 ist zeitlos. Kubrick inszeniert das Große Sterben im Ersten Weltkrieg makellos, unmenschlich und grausam. Die Absurditäten eines gänzlich entkoppelten Generalstabs ist so gut in Szene gesetzt, das man unweigerlich vom Sessel aufspringen will bei all dieser Ungerechtigkeit. Die Blasiertheit von Brigadegeneral Paul Mireau (wunderbar gespielt von George Macready) ist einfach unfassbar. Die Gespräche zwischen Mireau und dem Divisonsgeneral Georges Broulard (genauso gut gespielt von Adolphe Menjou) sind unvergleichlich. Weigert sich Mireau zu Beginn des Films noch zunächst einen aussichtslosen Hügel zu stürmen, wechselt er schnell die Seiten, als ihm von Broulard eine Beförderung in Aussicht gestellt wird. Was sind schon die Leben von ein paar Soldaten gegen ein neues Rangabzeichen und der damit verbundene Ruhm?

Kirk Douglas spielt Colonel Dax, einen Strafverteidiger der versucht das Leben dreier Soldaten zu retten, die stellvertretend für eine ganze Division zur Rechenschaft gezogen werden soll. Feigheit wird ihnen zur Last gelegt, in einem Krieg der eine einzige Mördergrube ist. In diesem Krieg gibt es keinen Ruhm zu erringen, es ist eine menschliche Katastrophe die außer Kontrolle geraten ist. Grotesk erscheint die Gerichtsverhandlung, die ein reiner Schauprozess ist. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit wird den drei Männern angetan und wie Dax sagt, schämt man sich ein Mensch zu sein.

Die Inszenierung von Kubrick ist fabelhaft. Die Kamerafahrt durch den Graben ist bedrückend. Grau in grau reihen sich die Soldaten aneinander, gedankenverloren auf dem Weg in die Schlacht und ins Grab. Ein wahrer Totenzug. Dazu die Explosionen des Artilleriefeuers bei denen Col. Dax nicht mal zuckt, die Angriffe im schlammigen, stacheldrahtüberwucherten Niemandsland, die enge in den Barracken und Unterständen und dagegen die feinen, weitläufigen Paläste der militärischen Führung und der prachtvolle Gerichtssaal. Show don’t tell.

Ich habe „Wege zum Ruhm“ schon einmal gesehen, allerdings ist das viele Jahre her. Mir war bis dato nicht bekannt, dass der Film (und der Roman von Humphrey Cobb) auf einem wahren Fall beruht. Das Kubrick diesen Film mit 29 Jahren gedreht hat ist bemerkenswert. Es ist einer seiner besten Filme mit überragenden Darstellern, einer fesselnden Geschichte und einer eindrücklichen Antikriegshaltung. Die Wege des Ruhms führen nur ins Grab, wie es in dem Gedicht heißt, aus dem sich der Titel ableitet (The paths of glory lead but to the grave).

023 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Warum ist es eigentlich so schwer, diesen Film heutzutage auf DVD oder Bluray zu kaufen? Der Film ist (wie ich interessanterweise bei Wikipedia erfahren habe) in die Liste der besonders erhaltenswerte Filme der US-amerikanischen Library of Congress aufgenommen worden, wäre doch schon, wenn man ihn irgendwo sehen könnte.

 


 

19. Februar – Lektionen in Finsternis (1992)

Die Zerstörungen und das Leid des Golfkrieges werden in Herzogs „Lektionen in Finsternis“ gezeigt. Die Ruinen und verheerten Landschaften könnten auch aus „Dune“ stammen, so fremd sehen sie aus. Ein Meer aus Öl breitete sich aus und erinnert an eine Seenlandschaft. Ein trügerischer Anblick. Herzog beschreibt:

„Dies war einmal ein Wald, er ist jetzt von Öl überzogen. Alles was wie Wasser aussieht ist in Wirklichkeit Öl. Überall im Land haben sich Teiche und Seen ausgebreitet. Das Öl ist tückisch, weil es den Himmel wiederspiegelt. Das Öl versucht wie Wasser auszusehen. Auch dieser See hier, wie alles andere, ist schwarzes Öl.“

Das sind starke Momente. Die zerstörerische Gewalt der brennenden Ölquellen ist eindrucksvoll eingefangen und wird nur von der schrecklichen Gewalt der Menschen übertroffen. Der mühsame Versuch das Inferno zu löschen ist ein gewaltiger Kraftakt, das Feuer scheint alles zu verschlingen. Doch es gelingt, dem Feuer entgegenzutreten und die schwarzen Rauchwolken verwehen.

Werner Herzogs Dokumentationen faszinieren mich schon lange. Herzog hat oft einen anderen Blick auf die Welt und kann das ausgezeichnet in seinen Dokumentationen einfangen. Es ist allerdings schwer darüber eine kurze Rezension zu schreiben, weil natürlich die Bilder nur unzureichend in Worte zu fassen sind. Herzogs Erzählung ist interessant, denn er beschreibt seine Beobachtungen so, als würden wir einen fremden Planeten sehen und die Wesen, die darauf leben. Beim Ausmaß dieser Katastrophe und der Kriegsgewalt eine nachvollziehbare Sichtweise. Betroffen blickt man auf diese rauchumwölkten, ölkochenden Landschaften, nur um dann festzustellen: Das ist kein fremder Planet und es sind auch keine fremden Wesen, es sind Menschen und sie können Krieg und Zerstörung bringen.

024 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Auch dieser Film hat nur eine Laufzeit von 50 Minuten. Er ist Teil meiner Liste, aber die Kürze behalte ich in Erinnerung.

 


 

19. Februar – The White Diamond (2004)

Ein Dokumentarfilm über Schuld, Forschungsehrgeiz und dem Wunsch vom Fliegen. Herzog und sein Team begleitet den britischen Aeronautik-Ingenieur Graham Dorrington nach Guyana, wo Dorrington mit einem zwei Personen Luftschiff die Baumwipfelwelt erforschen will. Vor vielen Jahren starb der Tierfilmer Götz Dieter Plage durch einen Unfall in einem von Dorringtons Luftschiffen und der Ingenieur quält sich bis heute mit dieser Schuld. Zugleich ist er aber auch getrieben von seinem Ehrgeiz endlich seine verbesserte Luftschiffkonstruktion zum Einsatz zu bringen und geht dabei Risiken ein.

Die Doku bietet beeindruckende Filmaufnahmen von den Kaieteur-Fällen und dem dichten Regenwald. Hinter den Wasserfällen leben zahllose Mauersegler, die wie die mächtigen Wasserfälle zu tausenden stürzen und in den schwarzen Höhlen verschwinden. Dort soll sich, wie in Legenden beschrieben wird, das Königreich der Mauersegler befinden. Eine kleine Nebengeschichte (und nicht die einzige!) innerhalb dieser Dokumentation.

Das Unterfangen, das Luftschiff sicher in die Luft zu bringen ist problembeladen. Es ist eine merkwürdig angespannte Stimmung unter dem Team und eine Schwere, die man hier hautnah miterlebt. Doch schließlich gelingt es die Schwere loszulassen und dann hebt sich der Weiße Diamant über die Baumkronen und der Wunsch vom Fliegen wird erfüllt.

025 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

21. Februar – Karate Tiger (1986)

Die 1980er waren eine harte Zeit, gerade für Kampfsportler. Wer hätte ahnen können, das im sonnigen L.A. die New Yorker Mafia neuerdings ein gesteigertes Interesse an Dojos (bitte wie das Wort „Jojo“ aussprechen!) hat? Sie drängen Tom Stillwell – einen verdammt guten Karate-Trainer – zum Verkauf, doch der weigert sich, wird unter Druck gesetzt und muss die Stadt verlassen und nach Seattle ziehen. Stillwell gibt danach (gebrochen ist nicht nur sein Bein, sondern auch sein Kampfeswillen … welch Tragödie!) das Kämpfen auf, aber sein Sohn Jason bleibt dabei. Als Fan von Bruce Lee (und nach einem Besuch an Bruce Lees Grab) hält er Kämpfen für ne ganz coole Angelegenheit, aber bislang hapert es noch am Training. Im örtlichen Dojo (denkt dran „Jojo“) bekommt Jason zunächst mal ordentlich einen eingeschenkt. Daraufhin macht er so ein bisschen an seinem Holzapparat rum und versucht besser zu werden mit den Fäusten und auch mit dem Finger. Aber richtig gut wird das Training erst, als der Geist von Bruce auftaucht und Jason den besten Ratschlag aller Zeit gibt:

„Weißt du wieso dich meine Schläge treffen? Du führst mit der Schulter und wenn sich deine Schulter bewegt, dann sehe ich das. Du wirst schnell und direkt nur mit … CHI. Das Resultat ist Power.“

Mit diesem Chi ausgestattet, ist Jason unaufhaltbar. Als die Mafia nun auch in Seattle den Dojo übernehmen will (denkt an die Aussprache), kann Jason endlich die alte Rechnung begleichen. Mit CHI kann selbst Jean-Claude van Damme nicht mithalten und Jason tritt ihn voll aus dem Bild. Happy End.

„Karate Tiger“ ist wirr, aber weil er von Roger Corman produziert wurde, ergibt er durchaus Sinn. Aber es ist etwas kompliziert alles zusammenzufassen. Darum habe ich eine andere Idee und biete eine William-S.-Burroughs-Cut-Up-Ergänzung an. Während der obigen Zusammenfassung passiert noch einiges mehr, was man in beliebiger Reihenfolge gedanklich einfügen kann:

– Jason schließt Freundschaft mit R.J. – einem coolen Breakdancer und BMX-Radfahrer.
– Tom Stillwell wird von Leuten in seiner (?) Bar vermöbelt, die sich über Karate lustig machen.
– Der dicke Nachbar-Teenager Scott macht sich über R.J. und Jason lustig.
– Jason und sein Dad streiten sich wegen Kämpfen.
– Jason liebt Kelly.
– Scott kauft seinen Freunden echt gute Hamburger!
– Jasons Dad zerreißt das Bruce Lee Poster seines Sohnes!
– Trainingsmontage!
– Kellys Bruder gehört der Dojo (*zwinker zwinker*) in Seattle und er will nicht an die Mafia verkaufen.
– Dean ist Nr. 2 im Seattle-Dojo und findet Kelly scharf, aber sie hält ihn für einen aufgeblasenen Trottel.
– Jason und R.J. finden ein altes Haus, in dem Jason trainieren kann.
– Scott sagt Dean, dass Jason Seattle Karate für schwächer als L.A. Karate hält.
– Dean meint er könnte Jason auf Kellys Geburtstag mal so richtig schön in die Fresse reinhauen, aber Jason lässt das nicht mit sich machen. Jason haut dem selber mal eine rein. Ja, das macht er, er haut dem selber eine rein und dann haut er Scott auch eine rein und seinen Freunden auch.
– Mehr Trainingsmontage!
– Kelly findet Kämpfen ist nicht so eine coole Sache.
– Die Mafia ist auch noch da und ändert die Kampfregeln im Turnier um den Dojo.
– Bruce Lees Arbeit ist hier getan und er verschwindet wieder.
– R.J. tanzt.
– Eine Trainingsmontage geht noch!
– Jason und Kelly kommen wieder zusammen.
– Jason und sein Dad kommen wieder zusammen.

BÄM! Das Resultat ist Power!

Für die Bewertung gilt: Der offiziellen Bewertung werden weitere B-Punkte (0,5 – 3) hinzugerechnet. Insgesamt kommt „Karate Tiger“ so auf 2 Stern + 1,75 B-Punkt (80er Jahre + Synchro + Bruce Lee Geist, der nicht wie Bruce Lee aussieht je 0,5 Sterne + 0,25 Sterne für die Aussprache des Wortes „Dojo“) = 3,75 Stern.

026 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Es gibt ein gigantisches Rabbit Hole oder sollte ich sagen Tiger Hole: Deutsche Filmtitel für die Karate-Tiger-Reihen. Ich zitiere mal Wikipedia:
„Seit Kickboxer und Kickboxer 3 – The Art of War auch auf Deutsch in die Kickboxer-Reihe integriert wurden, gelten No Retreat, No Surrender 3 und Fighting Spirit (1992) als die Teile 3 und 6 der Karate Tiger-Reihe (Karate Tiger 3: Blood Brothers, Karate Tiger 6 – Fighting Spirit).“
Alles klar?!
Mehr dazu hier: de.wikipedia.org/wiki/Karate_Tiger#Fortsetzungen

 


 

22. Februar – Stanley Kubrick’s Boxes (2008)

Dokumentarfilmer Jon Ronson gibt uns einen Blick in Kubricks Archiv, das an das Lagerhaus von Indiana Jones erinnert. Unmengen an Schachteln und Boxen, in denen Arbeitsmaterialien, Fotos, Notizen und Fan-Briefe zu finden sind.

Kubrick kaufte wahnsinng gern Schreibmaterialien ein, eine Leidenschaft die ich verstehen kann! Und er ließ die perfekten Boxen für sein Archiv herstellen: Boxen mit einem losen, aber nicht zu lockeren Deckel.

Kurzweilige Dokumentation mit einem Einblick in die Arbeitsweise von Kubrick.

027 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Kurze Laufzeit von 50 Minuten. Er ist Teil meiner Liste, aber die Kürze behalte ich in Erinnerung.

 


 

23. Februar – 13 Geister (2001)

„13 Geister“ ist einer dieser CGI-Horrorfilme aus den späten 90ern und den frühen 00ern, wie „Das Geisterschloss“ oder „Haunted Hill“. Alle diese Filme sind Remakes aus klassischen Horrorfilmen der 60er Jahre. „13 Geister“ (das Original stammt von William Castle, genauso wie auch „The House on Haunted Hill“) hat ganz ansprechende Aspekte und einen ganzen Haufen Probleme. Insgesamt gibt es 13 erwähnenswerte Punkte:

1. Das Haus – Das Setting ist tatsächlich interessant, recht seltsam und reich an Objekten. Ich hätte gern mehr von dem Haus gesehen und auch von den Sammlerobjekten.
2. Die Geister – 13 ganz verschiedene Geister sind abwechslungsreich, aber man erfährt auf Wikipedia mehr über die Geister als in dem Film.
3. Die Schnitte – Die zahllosen schnellen, unnötigen Schnitte erinnern an Liam Neeson, der einen Drahtzaun erklimmt. Das ist oft unerträglich und trägt nicht zur Atmosphäre oder meiner Guckfreude bei.
4. Cast – Tony Shalhoub sehe ich gern, F. Murray Abraham ebenfalls, Shannon Elizabeth ist da und dann weg, Rah Digga droppt ein paar Gags und Embeth Davidtz spielt ein doppeltes Spiel, das etwas undurchschaubar war (siehe Punkt 6).
5. Kopfschmerzen – Matthew Lillard hat ein bisschen zu oft Kopfschmerzen und Flashbacks. Das ist im ersten Moment interessant und später dann wahnsinnig anstrengend.
6. Charaktere – Es wäre ganz schön, wenn die Figuren etwas mehr Motivation hätten oder wenn sie wie dreidimensionale Menschen erscheinen würden. Der Film geht keine 90 Minuten und man dachte sich wohl, man könnte viel Zeit sparen, indem man die Figuren nicht gut ausarbeitet. Diese Strategie ist gelungen. Oftmals liest man den Satz in solchen Filmen: Das Haus ist die Hauptfigur des Films. Stimmt. Aber sollte es einem nicht zu denken geben, wenn eine leblose Immobilie besser ausgearbeitet ist als die menschlichen Figuren?
7. Das Drehbuch – Die Motivation der Figuren scheint es nicht in den Film geschafft zu haben. Das Verschwinden von Arthur Kriticos Kindern wird so nebenher erzählt (und sie tauchen auch so nebenbei wieder auf), dass man sie stellenweise einfach vergisst. Der Verrat von Kalina Oretzia und ihre Beziehung zu Cyrus ist mir ein völliges Rätsel.
8. Das Auge zur Hölle – Irgendwie erinnert mich das alles an Event Horizon …
9. Gruselig – Der Film ist ein Horrorfilm, aber sonderlich gruselig ist er nicht. Es gibt mehr Actionszenen und ein paar Splatterszenen (man denke nur an die Zerteilung des Anwalts).
10. Steve Beck – Der Regisseur hat auch Ghost Ship gemacht und ja, wenn man das weiß, passt das gut zusammen. Ghost Ship hat eine ähnliche Machart
11. Das CGI – Ein hoch auf praktische Tricks (die findet man hier eher selten – nur das Haus ist gut designt)! CGI aus dieser Zeit altert nicht gut und die Maschine des Hauses sieht einfach nicht gut aus.
12. Die Brillen – Sie sind eine Reminiszenz an „Illusion-O“. William Castle ließ diese Rot-Blau-Folienbrillen an Kinobesucher verteilen, damit sie mit der Rotfolie, die Geister genauer sehen konnten oder mit der Blaufolie, die Geister völlig ausblenden konnten.
13. Kult – Der Film hat inzwischen einen Kultstatus (habe ich gelesen). Ich kann verstehen, dass man „13 Geister“ mögen möchte, aber für mich springt der Funke nicht über. Er (Entschuldigung!) begeistert mich nicht.

029 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
Ich dachte ich hätte den Film schonmal gesehen, ich konnte mich an absolut nichts erinnern.

 


 

23. Februar – Popatopolus (2009)

Eine Dokumentation von Clay Westervelt über Jim Wynorski, der einen Film in drei Tagen dreht! Ich wiederhole: Drei Tage.

Ja natürlich ist „The Witches of Breastwick“ (den ich nicht gesehen habe, insofern bleibt das eine Spekulation meinerseits) nicht „Citizen Kane“ oder „Shining“, aber drei Tage ist einfach unglaublich. Der Druck, der auf Cast und Crew lastet, wird überdeutlich in der Dokumentation und zeigt viele unangenehme Seiten. Aber als Zeugnis davon, wie es hinter den Kulissen eines B-Movies zugeht ist das sehenswert. Dazu bekommen Interviews mit Roger Corman, Julie Strain, Lloyd Kaufman, Julie K. Smith und Andy Sidaris über das B-Genre und die Arbeiten von Wynorski.

Natürlich ist Wynorski kein Corman im Auftreten und das sehen wir in dieser Dokumentation ausführlich. Ich bin überrascht, dass er mit der Veröffentlichung einverstanden war. Wir sehen hier also seine ungefilterte Arbeit. Aus den Interviews heraus lässt sich schließen, dass der Filmdreh stets das Schlechteste aus einem Regisseur herausholt und ihn zu einem unausstehlichen Diktator macht. Außerhalb des Drehs soll es deutlich anders sein.

Bemerkenswerte Szenen hat die Dokumentation viele: Von der schmerzhaften „tow truck“-Szene mit Julie K. Smith (warum da das Drehbuch nicht geändert wurde, ist ein Rätsel), hin zu Stormy Daniels erstem Filmdreh, über einen Dreh ohne Genehmigung im Nationalpark („Schnell, die Kameras weg!“) und schließlich natürlich Wynorskis Mutter, die keinen Film ihres Sohnes sehen darf, aber mal einen Filmauftritt am Telefon hatte (und auch zwanzigmal den Text wiederholen musste, weil er nicht gut genug war).

Ein letzter, deutlich ernsterer Gedanke zu B-Movies: Diese Dokumentation zeigt die Krise der B-Filme. Die Kategorie verschwindet zunehmend. Die Doku ist von 2009 und ich würde sagen das Verschwinden ist inzwischen abgeschlossen. Es gibt nur noch millionenschwere A-Filme und die C-Filme, wie „Witches of Breastwick“. Wynorski hat im B-Bereich gestartet (beispielsweise mit „Chopping Mall“), aber da dieser Bereich verschwunden ist, bleiben nur noch die C-Filme übrig. Und da diese Filme gar nichts mehr kosten dürfen, müssen sie in drei Tagen gedreht werden.

030 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

 


 

25. Februar – Nummer 23 (2007)

„Nummer 23“ ist kein guter Film (das wusste ich noch), aber … die DVD hat 1€ im Kaufhaus der Diakonie gekostet. Da musste ich einfach zuschlagen.

Der Film Joel Schumacher besitzt zwei Erzählstränge. Jim Carrey spielt den Hundefänger Walter Sparrow und verliert sich in dem Buch „The Number 23“, das ihm seine Frau Agatha (Virginia Madsen) zum Geburtstag kauft. Die Romanszenen werden von auch von Carrey und Madsen gespielt, die dann in die Romanfiguren schlüpfen, wie den hardboiled Detective Fingerling und die Femme Fatale Fabrizia. In dem Roman ist die Zahl 23 zentral und wird zu Obsession von Fingerling. Sparrow beginnt diese Obsession zu übernehmen und gleitet langsam aus seiner heilen Familienwelt in eine okkulte Welt und findet schließlich heraus, warum er sich so gut mit der Figur des Detectives identifizieren kann.

Der Film leidet daran, dass er der Obsession und dem Abgleiten in den Wahnsinn Sinnhaftigkeit geben will. Die Konstruktion rund um den Killer, der ein Buch schreibt, dass er selbst findet und liest, um sich dann auf die Suche nach sich selbst und seinem Verbrechen zu machen ist arg konstruiert (damit kann ich leben) und auch noch langweilig (das ist eher das Problem). Ein Abgleiten in den Wahnsinn, wie bei „Die Mächte des Wahnsinns“ wäre hier wünschenswerter.

Je weiter der Film geht, desto mehr Ungereimtheiten treten zutage. Was ist mit der Kiste persönlicher Sachen von Sparrow im Keller? Was ist mit dem Hund? Warum haben Agatha und ihr Freund Isaac (Danny Houston) die Leiche versteckt? Wem begegnet Agatha in der heruntergekommenen Psychiatrischen Anstalt, wo Sparrow behandelt wurde? Ist das Ende im Gefängnis befriedigend? Sollte Sparrow nicht doch vom Bus überfahren werden? Ach, aber wenn man dann weiter darüber nachdenkt, ist das alles auch nicht so wichtig.
Der Film wird gegen Mitte recht ermüdend und vermochte es nicht mich weiter zu fesseln. Dabei finde ich das Thema „Ein Buch, das mich verrückt macht“ (man beachte das schöne Wort verrückt, das einen etwas zur Seite schiebt, gerade so weit, dass man das Okkulte sieht) spannend. Man denke nur an „Der König in Gelb“ oder das „Necronomicon“ von H.P. Lovecraft. Und auch die Sets sind stellenweise sehr schön anzusehen. Der Buchladen mit den vollen Regalen ist sehr hübsch, das Graffiti von der Frau im roten Kleid ist clever, das runtergekommene Hotelzimmer erinnert an Barton Finks Unterkunft und die Wohnung der „Selbstmord-Blondine“ mit all den Zetteln an der Wand ist auch gut inszeniert.
Stört mich Jim Carrey in der Rolle? Nicht wirklich, ich sehe Carrey gern in ernsten Rollen („Vergiss mein nicht“ z.B.) und ich fand sein Spiel in Ordnung (es gab allerdings eine Nominierung für die Goldene Himbeere), das gilt auch für Virginia Madsen und Logan Lerman, der den Sohn spielt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass der Film weder gruslig noch sonderlich spannend ist. Der Start ist gut, aber dann fällt die Kurve leider ab.

Was dem Film exzellent gelingt (und so ging es auch dem Cast beim Dreh), ist die Fixierung auf die 23. Man sucht kontinuierlich nach der Zahl, die manchmal offen und manchmal versteckter zu finden ist. Das ist tatsächlich gut gemacht und identifiziert einen mit Sparrow, der ebenfalls obsessiv nach der 23 sucht.

„Nummer 23“ ist kein guter Film, aber … er ist auch nicht so schlecht wie er seinerzeit beurteilt wurde. Das ist mittelmäßiger Mystery.

031 von 150 Filmen für das Jahr 2025.

PS
4 + 6 + 9 = 19 -> Sorry, keine 23!

PPS
Diesen Film habe ich schonmal gesehen und ich konnte mich an wenig erinnern. Die ganze Fingerling-Story war mir völlig neu, obwohl es doch darum geht!

Der Beitrag 150 Filme in 2025 – Der Februar erschien zuerst auf Irgendwas mit Dungeons.

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02. März 2025 um 08:32

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Werden sie es schaffen, die Schwafelhelden auf ihrer Passage aufzuhalten?

Es wird sich zeigen…

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FHTAGN: FHTAGN Automata

01. März 2025 um 21:05

Die Charaktere erhalten über die FTHAGN-Spieleapp SCORE die Aufgabe, die „Automata”-Wanderausstellung zu besuchen. Es winken Punkte und tolle Prämien. Doch statt staubige Exponate zu betrachten und anschließend vielleicht noch überteuerte Souvenirs aus dem Museumsshop zu erwerben, wird dieser Trip aufregender als es zu erwarten war.

„I love doing normal things… I also love to go to art and history museums.“
– Christina Aguilera

Das Debütwerk von Bente Bodi-Rattel führt durch eine ganz besondere Ausstellung, bei der die Charaktere eine Menge zu entdecken haben. Es gilt Automaten aus verschiedenen Zeiten und mit nicht immer klar ersichtlichen Funktionen zu begutachten und zwischen all den Maschinen seine Menschlichkeit nicht zu verlieren. Eine weiterführende Rezension findet sich übrigens bei den Nerds gegen Stephan.

Bei dem Format des 36 Seiten umfassenden Szenarios hat sich das FHTAGN Team zu einem besonderen Design entschlossen. Das Heft ist im Querformat gesetzt und lehnt sich an eine Museumsbroschüre an. Die abgebildeten Automaten sind übrigens bei einem Besuch des Deutschen Autmatenmuseum entstanden, das Fans dieser Dinge sehr empfohlen werden kann (und natürlich auch zur Einstimmung auf Automata).

Erhältlich ist Automata als Print für 9,95 € sowie als PDF für 4,95 € im Shop der dLG und bei unseren Vertriebspartner. Die Spielmaterialen sind wie immer zusätzlich kostenlos erhältlich.

FHTAGN Automata

Nuntiovolo.de: Das DSA-Sammlerarchiv im Januar und Februar: Nanduria-Rätsel, Kalender, Kelche der Macht und Ruinen der Elfen

01. März 2025 um 19:00

Im Januar und Februar gab es wieder einige Vorstellungen von Exponaten durch das DSA-Sammlerarchiv: Es ging los mit einem Brief, den es als Preis für das Lösen eines Nanduria-Rätsel im Jahr 1995 gab. Weiter ging es mit den beiden DSA-Soundtracks Geistersang & Lautenklang (2002) sowie Schwerterstich & Fackellicht (2005). Der Februar startete mit den DSA-Wandkalendern. Es folgte der Aventuria Kelche-der-Macht-Prototyp und schließlich zum Erscheinen von Ruinen der Elfen das geplante, aber im Buch nicht enthaltene Inhaltsverzeichnis.

Quelle: Instagram (Nanduria-Rätsel, Soundtracks, DSA-Wandkalendern, Kelche-der-Macht-Prototyp, Inhaltsverzeichnis)

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  • pathfinder2.de: Lost Odyseey: Godfall – Stream mit Matt Mercer u.a.
    Geek & Sundry präsentieren ein Actual Play das den Krieg der Unsterblichen zum Hintergrund hat. Bei “Lost Odyssey: Godfall” sind die Spieler Matt Mercer als Ghentros, Reggie Watts als Bronwyn, Deborah Ann Woll als Audrey, Felicia Day als Sylph und Brandon Routh als Palanon. Geleitet wird das ganze von Bill Rehor (Beadle & Grimm’s). Das ganze ist eine Aktion für Extra Life for Kids einer Organisation die Geld für dringend benötigte Operationen an Kinden sammelt Mehr infos gibt es hier: ht

pathfinder2.de: Lost Odyseey: Godfall – Stream mit Matt Mercer u.a.

01. März 2025 um 13:30

Geek & Sundry präsentieren ein Actual Play das den Krieg der Unsterblichen zum Hintergrund hat. Bei “Lost Odyssey: Godfall” sind die Spieler Matt Mercer als Ghentros, Reggie Watts als Bronwyn, Deborah Ann Woll als Audrey, Felicia Day als Sylph und Brandon Routh als Palanon. Geleitet wird das ganze von Bill Rehor (Beadle & Grimm’s). Das ganze ist eine Aktion für Extra Life for Kids einer Organisation die Geld für dringend benötigte Operationen an Kinden sammelt Mehr infos gibt es hier: https://www.lostodysseyevents.com

Hintergrund ist der Krieg der Unsterblichen zu dem das Buch gerade eben auch auf Deutsch erschienen ist.

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  • Kinderrollenspiel: Die Spendenaktion startet!
    Der March 4 Kids geht los und damit auch unsere Spendenaktion für das Ronald McDonald Haus.  Spenden könnt ihr ganz unkompliziert hier: zur Spendenmöglichkeit Wir freuen uns auf einen tollen Aktionsmonat! Der Beitrag Die Spendenaktion startet! erschien zuerst auf Kinderrollenspiel.de.
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