Das Spielerhandbuch – das wohl essenziellste Buch und Eingangstor in die Welt eines jeden Rollenspiels. Schließlich enthält es die wichtigsten Regeln zum Spielen und zur Charaktererschaffung. Nach zehn Jahren erhält das Spielerhandbuch für Dungeons & Dragons eine neue Edition voller Änderungen, Verbesserungen und Neuerungen.
Dieser Beitrag wurde von Ayleen Schmidt geschrieben
Das Spielerhandbuch – das wohl essenziellste Buch und Eingangstor in die Welt eines jeden Rollenspiels. Schließlich enthält es die wichtigsten Regeln zum Spielen und zur Charaktererschaffung. Nach zehn Jahren erhält das Spielerhandbuch für Dungeons & Dragons eine neue Edition voller Änderungen, Verbesserungen und Neuerungen.
Auf meinem Discord entspann sich eine Diskussion weshalb AD&D 1 entstand und da diskutierten ganz sicher klügere Köpfe als ich. Aaaaaber ich werde mal versuchen zusammenzufassen, weshalb meiner Meinung nach neben D&D noch AD&D etabliert wurde.
Okidoki. Seit 1974 gab es nun (Original)-D&D sowie 4 (eigentlich 5) Supplements dafür. Insgesamt also eine über mehrere Publikationen verteilte Ansammlung an Regeln, Anleitungen wie gespielt werden könnte sowie anderes Spielmaterial.
Meine
Auf meinem Discord entspann sich eine Diskussion weshalb AD&D 1 entstand und da diskutierten ganz sicher klügere Köpfe als ich. Aaaaaber ich werde mal versuchen zusammenzufassen, weshalb meiner Meinung nach neben D&D noch AD&D etabliert wurde.
Okidoki. Seit 1974 gab es nun (Original)-D&D sowie 4 (eigentlich 5) Supplements dafür. Insgesamt also eine über mehrere Publikationen verteilte Ansammlung an Regeln, Anleitungen wie gespielt werden könnte sowie anderes Spielmaterial.
Meine Einzelpunkte sind in keiner Weise gewichtet, sondern ich habe eher versucht, sie in einem halbwegs logischen stream-of-consciousness aufzuführen.
Neben dem Dungeons & Dragons Basic Set von 1977 erschienen im gleichen Jahr das Monsterhandbuch von AD&D 1 sowie dann in der Folge Spieler- und dann SL-Band.
Ein Grund dafür ein neues Spiel zu erschaffen und zu vertreiben, liegt also auf der Hand: Der Regelwust musste aufgeräumt, sortiert und neu organisiert werden. Das geschah mit den 3 AD&D-Regelwerken – außerdem wurde der Rückbezug auf die Chainmail-Kampfregeln obsolet. Okay, das hätte auch mit einem neuen Wiederkauen der D&D-Regeln geschehen können. Es kann sich dabei also nicht um den einzigen Grund handeln.
Ein weiterer und für uns Fans eher banaler – aber für den Verlag wichtiger – Grund besteht ganz einfach darin: Neue Regeln = neue Verkäufe. Das Spiel war drei Jahre lang super gelaufen. Da kann es nicht schaden, noch ein weiteres Standbein auf den Boden zu bekommen.
Mit diesem neuen Spiel bestand auch gleich die Möglichkeit einen der beiden Erschaffer aus den Credits (und Tantiemen) rauszuschreiben. Fies, aber ganz sicher auch ein kleines Rädchen im großen AD&D-Getriebe.
Ganz sicher ist ein Vorteil der klar definierten und (recht) gut strukturierten Regeln der, dass es zu weniger Regelstreitigkeiten führte (da alles deutlich präziser aufgeschrieben war), was gleichzeitig das beliebte Turnierspiel überhaupt erst ermöglichte. (Wobei das mit den Regelstreitigkeiten nur ein Nebengedanke ist, denn ich fürchte, dass sich gerade präzise Regeln sehr zu Regelstreitigkeiten anbieten, da Leute, die sich gerne mit solchen Regeln befassen, potentiell gerne mit ihrer Auslegung des Gesetzestextes richtig liegen.)
Ganz sicher bestand ein Markt für komplexere Regeln. Selbst ich als Fan der D&D-Serien muss zugeben, dass sie sehr stark runtergebrochen und abstrahiert sind. Gerade in dieser Phase waren die Wargamer*esses es gewohnt Regeln für ihre Spiele zu haben, die sich bemühten, alle Eventualitäten in Regeltexte zu fassen. Klar, dass das bei der neuen Spielform „Rollenspiel“ auch der Fall sein sollte.
Und schlussendlich war AD&D 1 wirklich ein Ventil für Gary Gygax das Spiel in ein Richtung zu führen, die ihm persönlich lag. Hier konnte er tatsächlich alle möglichen Elemente einfügen, die ihm selber gefielen und an denen er Spaß hatte, wie präzise Waffenregeln und eine Vielzahl unterschiedlicher Waffen innerhalb der einzelnen Gattungen.
Verdammt, ein Jahr vorbei ohne Blogposts, das ist wirklich kein gute Zeichen. Glücklicherweise haben wir dieses Jahr deutlich mehr in der Praxis umgesetzt als hier auf dem Blog… Was ist also im letzten Jahr auf den Tisch gekommen? Rollenspielerisch hatten wir da einiges am Laufen. Als erstes wäre da unsere Warhammer-Runde zu nennen, mit der wir seit kurz bevor Covid losging spielen und mittlerweile im dritten Band der The Enemy Within-Kampagne angekommen sind. Die Runde hat bisweilen Terminprobl
Verdammt, ein Jahr vorbei ohne Blogposts, das ist wirklich kein gute Zeichen. Glücklicherweise haben wir dieses Jahr deutlich mehr in der Praxis umgesetzt als hier auf dem Blog… Was ist also im letzten Jahr auf den Tisch gekommen? Rollenspielerisch hatten wir da einiges am Laufen. Als erstes wäre da unsere Warhammer-Runde zu nennen, mit der wir seit kurz bevor Covid losging spielen und mittlerweile im dritten Band der The Enemy Within-Kampagne angekommen sind. Die Runde hat bisweilen Terminprobleme, verzettelt sich bisweilen, oder wandert auf Nebenquests umher, und unser Handrich-Priester trauert dem Flußkahn hinterher, aber wir kommen trotz allem erstaunlich gut voran. Unsere […]
Brrrrrr – irgendwie finde ich dieses Konstrukt widerlicher als ein Eingeweide- oder Fäkalienmonster. Aber lustig. Hat, meine ich, ein kleines bisschen Frankenstein-Vibe (nicht das Monster, seine Kreation ;D ). Deswegen vielleicht auch die irgendwie 19. Jahrhundert Seemannskleidung. Die Versuchung war da, die Intelligenz auf sehr hoch oder genial zu setzen, aber das wäre zu viel … Neues Monster für Old School Rollenspiele: Nagelgolem weiterlesen
Brrrrrr – irgendwie finde ich dieses Konstrukt widerlicher als ein Eingeweide- oder Fäkalienmonster. Aber lustig. Hat, meine ich, ein kleines bisschen Frankenstein-Vibe (nicht das Monster, seine Kreation ;D ). Deswegen vielleicht auch die irgendwie 19. Jahrhundert Seemannskleidung. Die Versuchung war da, die Intelligenz auf sehr hoch oder genial zu setzen, aber das wäre zu viel … Neues Monster für Old School Rollenspiele: Nagelgolem weiterlesen
Heute habe ich beim Joggen die Podwichtelfolge von Steamtinkerers Klönschnack gehört, in dem FeyTiane, David und Mirko sich mit der Aufgabe befassen, die wir Gruftschrecken ihnen gestellt haben.
Da will ich sie nicht im Regen stehen lassen und habe mir auch mal 5 Musikalben überlegt, die Rollenspiel inspirieren können.
Legen wir doch direkt los.
Album 1 ist Gothic von der Band Paradise Lost, das wir immer leise in Dauerschleife unter Dungeoncrawl-Abenteuer gelegt haben, so als atmosphärische un
Heute habe ich beim Joggen die Podwichtelfolge von Steamtinkerers Klönschnack gehört, in dem FeyTiane, David und Mirko sich mit der Aufgabe befassen, die wir Gruftschrecken ihnen gestellt haben.
Da will ich sie nicht im Regen stehen lassen und habe mir auch mal 5 Musikalben überlegt, die Rollenspiel inspirieren können.
Legen wir doch direkt los.
Album 1 ist Gothic von der Band Paradise Lost, das wir immer leise in Dauerschleife unter Dungeoncrawl-Abenteuer gelegt haben, so als atmosphärische und – ja, ich scheue mich nicht, dieses Wort zu verwenden – dräuende Bedrohung.
Ja, ich mochte früher sehr gerne Prog Rock und höre diese Richtung auch jetzt noch sehr sparsam, daher meine zweite Empfehlung für klassische Fantasy-Runden: Rick Wakeman – The Myths and Legends of King Arthur and the Knights of the Round Table. Einfach ein tolles Konzeptalbum mit einem kurzen schmissigen TItel.
In eine ähnliche Kerbe – wir befinden uns noch immer auf der britischen Insel – stößt die Band Steeleye Span und hier nehme ich exemplarisch die Scheibe Commoners Crown. Eigentlich gar nicht so mein Ding, aber eine schöne Erinnerung an Urlaube in Cornwall und lange Fahrten durch Südengland, immer mit einem interessanten Ort als Ziel. Wenn ihr mit dem Gesang klarkommt und ihr keltische Einschläge mögt, könnte das eure märchenhaft angehauchte Fantasy-Spielrunde gut unterstützen.
Soll es eher viktorianisch oder pulpig werden, von mir aus auch gerne cthuloid, dann gibt es nix Besseres als die Tales of Mystery and Imagination vom Alan Parson’s Project. Ein Konzeptalbum zu Poe-Geschichten – was wollt ihr mehr?
Und zum Abschluss gibt es etwas „Spezielleres“. Sollte einmal der Fall eintreten, dass ihr ein Horror-Abenteuer auf einem verlassenen Jahrmarkt spielen oder leiten wollt, ist das absolute Optimum die erste Platte von Mike Patton und den Schlawinern von Mr. Bungle mit dem ausgezeichneten Namen Mr. Bungle. Hier kriegt ihr Ska-Hip-Hop-Death-Metal-Rock allererster Kajüte.
Okidoki. Dann mal viel Spaß mit den 5 Playlists. Ich hoffe, mir ist es gelungen, die korrekt einzubetten.
Ich habe einen so halb alten Ordner mit Abenteuern und Kram gefunden, den ich mal geschrieben habe. Die Krypta des Grauens sollte etwa Mitte der 1990er entstanden sein.
Gestern war der Tag zu voll, um ein Türchen zu befüllen – dann gibt es heute einfach derer zwei.
Ein verteufelt klassisches Abenteuer, bei dem man gut erkennt, dass ich auch in den 90ern noch ein Hühnchen mit Bargle zu rupfen hatte.
Ich will nicht lange labern. Vielleicht habt ihr ja Spaß mit diesem Werk meiner AD&D 2-Phase…
Ich habe einen so halb alten Ordner mit Abenteuern und Kram gefunden, den ich mal geschrieben habe. Die Krypta des Grauens sollte etwa Mitte der 1990er entstanden sein.
Gestern war der Tag zu voll, um ein Türchen zu befüllen – dann gibt es heute einfach derer zwei.
Ein verteufelt klassisches Abenteuer, bei dem man gut erkennt, dass ich auch in den 90ern noch ein Hühnchen mit Bargle zu rupfen hatte.
Ich will nicht lange labern. Vielleicht habt ihr ja Spaß mit diesem Werk meiner AD&D 2-Phase…
Jedes Jahr im Oktober pilgern nicht nur Rollenspiel-Entwickler*innen, sondern auch Fans nach Essen, um Neuerscheinungen zu präsentieren und anzutesten. Wer von den internationalen Studios dieses Jahr auf der SPIEL vertreten sein wird und welche Neuerungen sie mitbringen, klären wir in diesem Artikel.
Dieser Beitrag wurde von Jonas Krüger geschrieben
Jedes Jahr im Oktober pilgern nicht nur Rollenspiel-Entwickler*innen, sondern auch Fans nach Essen, um Neuerscheinungen zu präsentieren und anzutesten. Wer von den internationalen Studios dieses Jahr auf der SPIEL vertreten sein wird und welche Neuerungen sie mitbringen, klären wir in diesem Artikel.
Farbenfroh, kulturell inklusiv und hoffnungsvoll: Die Geschichten aus der Strahlenden Zitadelle wirken in mehrerlei Hinsicht wie aus einer anderen Welt. Alle Szenarien sind inspiriert von Erzählungen abseits der europäischen Fantasy-Tradition. In diesem Jahr wurde die deutsche Übersetzung veröffentlicht. Für wen sich der Dungeons & Dragons-Abenteuerband lohnt, erfahrt ihr hier.
Dieser Beitrag wurde von Andreas Schellenberg geschrieben
Farbenfroh, kulturell inklusiv und hoffnungsvoll: Die Geschichten aus der Strahlenden Zitadelle wirken in mehrerlei Hinsicht wie aus einer anderen Welt. Alle Szenarien sind inspiriert von Erzählungen abseits der europäischen Fantasy-Tradition. In diesem Jahr wurde die deutsche Übersetzung veröffentlicht. Für wen sich der Dungeons & Dragons-Abenteuerband lohnt, erfahrt ihr hier.